<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><ORDER xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://formex.publications.europa.eu/schema/formex-05.00-20081231.xd"><BIB.ORDER><REF.CASE FILE="ECRT12001DEA.0300085901.case.xml"><NO.CASE>T-187/00</NO.CASE></REF.CASE><NO.CELEX>62000B0187</NO.CELEX><NO.SEQ>0003.0001</NO.SEQ><PAGE.FIRST.ECR>861</PAGE.FIRST.ECR><PAGE.SEQ>1</PAGE.SEQ><PAGE.LAST.ECR>866</PAGE.LAST.ECR><PAGE.TOTAL>6</PAGE.TOTAL><AUTHOR>T</AUTHOR></BIB.ORDER><CURR.TITLE><LEFT>BESCHLUSS VOM <DATE ISO="20010306">6. 3. 2001</DATE> — RECHTSSACHE T-187/00</LEFT><RIGHT>GÖDECKE / OHMI — TEVA PHARMACEUTICAL (ACAMOL)</RIGHT></CURR.TITLE><TITLE><TI><P><HT TYPE="UC">Beschluss des Gerichts</HT> (Vierte Kammer)</P><P><DATE ISO="20010306">6. März 2001</DATE><NOTE NOTE.ID="E0001" NUMBERING="STAR"><P>Verfahrenssprache: Englisch.</P></NOTE></P></TI></TITLE><ORDER.INIT><P>In der Rechtssache T-18 7/00</P></ORDER.INIT><PARTIES><PLAINTIFS><P><HT TYPE="BOLD">Gödecke AG</HT> mit Sitz in Freiburg i. Br. (Deutschland), Prozessbevollmächtigte: Rechtsanwälte W. Schmid und A. Schabenberger,</P><PARTY.STATUS>Klägerin,</PARTY.STATUS></PLAINTIFS><AGAINST>gegen</AGAINST><DEFENDANTS><P><HT TYPE="BOLD">Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) (HABM),</HT> vertreten durch O. Montalto und J. Miranda de Sousa als Bevollmächtigte, Zustellungsanschrift in Luxemburg,</P><PARTY.STATUS>Beklagter,</PARTY.STATUS></DEFENDANTS><?PAGE NO="II-862"?><P>Streithelferin im Verfahren vor dem Gericht:</P><INTERVENERS><P><HT TYPE="BOLD">Teva Pharmaceutical Industries Ltd</HT> mit Sitz in Jerusalem (Israel), Prozessbevollmächtigter: G. Farrington, solicitor,</P></INTERVENERS></PARTIES><SUBJECT><P>wegen Anfechtung der der Klägerin am <DATE ISO="20000517">17. Mai 2000</DATE> zugestellten Entscheidung der Ersten Beschwerdekammer des Harmonisierungsamts für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) vom <DATE ISO="20000515">15. Mai 2000</DATE> in der Beschwerdesache R 501/1999-1 betreffend ein Widerspruchsverfahren zwischen der Gödecke AG und der Teva Pharmaceutical Industries Ltd</P> <P>erlässt</P></SUBJECT><PREAMBLE.GEN><PREAMBLE.INIT><P>DAS GERICHT ERSTER INSTANZ DER EUROPÄISCHEN GEMEINSCHAFTEN (Vierte Kammer)</P><P>unter Mitwirkung des Präsidenten P. Mengozzi, der Richterin V. Tiili und des Richters R. M. Moura Ramos,</P><P>Kanzler: H. Jung</P></PREAMBLE.INIT><GR.VISA><VISA>unter Berücksichtigung der am <DATE ISO="20000714">14. Juli 2000</DATE> bei der Kanzlei des Gerichts eingegangenen Klageschrift und</VISA><VISA>der am <DATE ISO="20001221">21. Dezember 2000</DATE> bei der Kanzlei des Gerichts eingegangenen Klagebeantwortung,</VISA></GR.VISA><PREAMBLE.FINAL><P>folgenden</P></PREAMBLE.FINAL></PREAMBLE.GEN><?PAGE NO="II-863"?><CONTENTS.ORDER><GR.SEQ LEVEL="1"><TITLE><TI><P>Beschluss</P></TI></TITLE><NP><NO.P>1</NO.P><TXT>Am <DATE ISO="19960401">1. April 1996</DATE> meldete die Streithelferin im Verfahren vor dem Gericht, die Teva Pharmaceutical Industries Ltd (im Folgenden: Teva), beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle) (im Folgenden: Amt) gemäß der Verordnung (EG) Nr. 40/94 des Rates vom <DATE ISO="19931220">20. Dezember 1993</DATE> über die Gemeinschaftsmarke (<REF.DOC.OJ COLL="L" NO.OJ="011" DATE.PUB="1994" PAGE.FIRST="1">ABl. 1994, L 11, S. 1</REF.DOC.OJ>) in geänderter Fassung eine Gemeinschaftsmarke an.</TXT></NP><NP><NO.P>2</NO.P><TXT>Dabei handelte es sich um die Wortmarke ACAMOL.</TXT></NP><NP><NO.P>3</NO.P><TXT>Sie wurde für die Waren <QUOT.START ID="QS0001" REF.END="QE0001" CODE="201E"/>pharmazeutische Präparate und Substanzen<QUOT.END ID="QE0001" REF.START="QS0001" CODE="201C"/> in Klasse 5 des Abkommens von Nizza über die internationale Klassifikation von Waren und Dienstleistungen für die Eintragung von Marken vom <DATE ISO="19570615">15. Juni 1957</DATE> in revidierter und geänderter Fassung (im Folgenden: Nizzaer Abkommen) angemeldet.</TXT></NP><NP><NO.P>4</NO.P><TXT>Am <DATE ISO="19980203">3. Februar 1998</DATE> legte die Klägerin, die Gödecke AG, gegen die Gemeinschaftsmarkenanmeldung Widerspruch ein. Die ältere deutsche Marke, auf die der Widerspruch gestützt wurde, ist die für die Waren <QUOT.START ID="QS0002" REF.END="QE0002" CODE="201E"/>Abführmittel<QUOT.END ID="QE0002" REF.START="QS0002" CODE="201C"/> in Klasse 5 des Nizzaer Abkommens eingetragene Wortmarke AGAROL.</TXT></NP><?PAGE NO="II-864"?><NP><NO.P>5</NO.P><TXT>Mit Bescheid vom <DATE ISO="19990621">21. Juni 1999</DATE> wies die Widerspruchsabteilung die Gemeinschaftsmarkenanmeldung gemäß den Artikeln 8 Absatz 1 Buchstabe b, 42 und 43 der Verordnung Nr. 40/94 mit der Begründung zurück, dass zwischen der älteren Marke AGAROL und der angemeldeten Gemeinschaftsmarke ACAMOL für alle in der Gemeinschaftsmarkenanmeldung aufgeführten Waren Verwechslungsgefahr bestehe.</TXT></NP><NP><NO.P>6</NO.P><TXT>Am <DATE ISO="19990813">13. August 1999</DATE> legte Teva beim Amt gegen den Bescheid der Widerspruchsabteilung gemäß Artikel 59 der Verordnung Nr. 40/94 Beschwerde ein.</TXT></NP><NP><NO.P>7</NO.P><TXT>Mit Entscheidung vom <DATE ISO="20000515">15. Mai 2000</DATE> hob die Beschwerdekammer den Bescheid der Widerspruchsabteilung auf und wies den Widerspruch zurück.</TXT></NP><NP><NO.P>8</NO.P><TXT>Auf Antrag von Teva ist Englisch gemäß Artikel 131 § 2 Absatz 3 der Verfahrensordnung des Gerichts Verfahrenssprache im vorliegenden Verfahren geworden.</TXT></NP><NP><NO.P>9</NO.P><TXT>Mit Schreiben vom <DATE ISO="20001211">11. Dezember 2000</DATE> hat Teva das Gericht über die Rücknahme ihrer Gemeinschaftsmarkenanmeldung gemäß Artikel 44 Absatz 1 der Verordnung Nr. 40/94 unterrichtet.</TXT></NP><?PAGE NO="II-865"?><NP><NO.P>10</NO.P><TXT>Mit Schreiben vom <DATE ISO="20010108">8. Januar 2001</DATE> hat die Klägerin dem Gericht mitgeteilt, dass nach ihrer Ansicht die Rücknahme der Gemeinschaftsmarkenanmeldung durch Teva das Verfahren nicht beendet habe; für den Fall, dass die Klage nach Auffassung des Gerichts gegenstandlos geworden sei, hat die Klägerin beantragt, Teva gemäß Artikel 87 § 5 der Verfahrensordnung die Kosten des Verfahrens aufzuerlegen.</TXT></NP><NP><NO.P>11</NO.P><TXT>Mit Schreiben vom <DATE ISO="20010111">11. Januar 2001</DATE> hat das Amt erklärt, nach seiner Auffassung sei die Klage vor dem Gericht gegenstandslos geworden.</TXT></NP><NP><NO.P>12</NO.P><TXT>Da die Gemeinschaftsmarkenanmeldung zurückgenommen worden ist, hat die vorliegende Klage keinen Gegenstand mehr. Die Hauptsache hat sich damit erledigt.</TXT></NP><GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE><TI><P>Kosten</P></TI></TITLE><NP><NO.P>13</NO.P><TXT>Erklärt das Gericht die Hauptsache für erledigt, so entscheidet es gemäß Artikel 87 § 6 der Verfahrensordnung über die Kosten nach freiem Ermessen.</TXT></NP><NP><NO.P>14</NO.P><TXT>Nach den Umständen des vorliegenden Falls erscheint es angemessen, dass die Parteien ihre eigenen Kosten tragen.</TXT></NP></GR.SEQ></GR.SEQ><?PAGE NO="II-866"?><JURISDICTION><INTRO><P>Aus diesen Gründen</P><P>hat</P><P>DAS GERICHT (Vierte Kammer) beschlossen:</P></INTRO><LIST TYPE="ARAB"><ITEM><NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Der Rechtsstreit ist in der Hauptsache erledigt.</TXT></NP></ITEM><ITEM><NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.</TXT></NP></ITEM></LIST></JURISDICTION></CONTENTS.ORDER><SIGNATURE.CASE><P>Luxemburg, den <DATE ISO="20010306">6. März 2001</DATE></P><SIGNATORY><P>Der Kanzler</P><P>H. Jung</P></SIGNATORY><SIGNATORY><P>Der Präsident</P><P>P. Mengozzi</P></SIGNATORY></SIGNATURE.CASE></ORDER>