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<NO.OJ>154</NO.OJ>
<YEAR>2009</YEAR>
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<NO.DOC FORMAT="NY" TYPE="OJ"><NO.CURRENT>491</NO.CURRENT>
<YEAR>2009</YEAR>
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<NO.CELEX>32009R0491</NO.CELEX>
<DATE ISO="20090525">20090525</DATE>
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="UC">Verordnung</HT> (EG) Nr. 491/2009 <HT TYPE="UC">des Rates</HT></P><P>vom <DATE ISO="20090525">25. Mai 2009</DATE></P><P>zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 über eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Verordnung über die einheitliche GMO)</P></TI></TITLE></BIB.DATA>
<GR.CORRIG><CORRIG RELEVANT="YES">
<BIB.DATA><BIB.INSTANCE.CONS><DOCUMENT.REF.CONS><COLL>L</COLL>
<NO.OJ>313</NO.OJ>
<YEAR>2011</YEAR>
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<NO.CELEX>32009R0491R(02)</NO.CELEX>
<TITLE><TI>
<P>Berichtigung der Verordnung (EG) Nr. 491/2009 des Rates vom <DATE ISO="20090525">25. Mai 2009</DATE> zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 über eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Verordnung über die einheitliche GMO)</P><P>(<REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20090617" NO.OJ="154">Amtsblatt der Europäischen Union L 154 vom 17. Juni 2009</REF.DOC.OJ>)</P></TI></TITLE></BIB.DATA></CORRIG></GR.CORRIG></FAM.COMP><?PAGE NO='2'?>
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="UC">Verordnung</HT> (EG) Nr. 491/2009 <HT TYPE="UC">des Rates</HT></P><P>vom <DATE ISO="20090525">25. Mai 2009</DATE></P><P>zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 über eine gemeinsame Organisation der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Verordnung über die einheitliche GMO)</P></TI></TITLE>
<PREAMBLE><PREAMBLE.INIT>DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION —</PREAMBLE.INIT>
<GR.VISA><VISA>gestützt auf den Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere auf die Artikel 36 und 37,</VISA>
<VISA>auf Vorschlag der Kommission,</VISA>
<VISA>nach Stellungnahme des Europäischen Parlaments<NOTE NOTE.ID="E0001" NUMBERING="ARAB" TYPE="FOOTNOTE"><P>Stellungnahme vom <DATE ISO="20081120">20. November 2008</DATE> (noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht).</P></NOTE>,</VISA></GR.VISA>
<GR.CONSID><GR.CONSID.INIT>in Erwägung nachstehender Gründe:</GR.CONSID.INIT>
<CONSID><NP>
<NO.P>(1)</NO.P><TXT>Im Hinblick auf die Vereinfachung des Regelungsumfelds der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sind mit der Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 (Verordnung über die einheitliche GMO)<NOTE NOTE.ID="E0002" NUMBERING="ARAB" TYPE="FOOTNOTE"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20071116" NO.OJ="299" PAGE.FIRST="1">ABl. L 299 vom 16.11.2007, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> alle Verordnungen, die der Rat seit Einführung der GAP im Rahmen der Errichtung gemeinsamer Marktorganisationen für landwirtschaftliche Erzeugnisse bzw. Erzeugnisgruppen erlassen hatte, aufgehoben und durch einen einzigen Rechtsakt ersetzt worden.</TXT></NP></CONSID>
<CONSID><NP>
<NO.P>(2)</NO.P><TXT>Wie in der Verordnung über die einheitliche GMO betont wird, ist es nicht Sinn dieser Vereinfachung gewesen, die politischen Entscheidungen, die im Laufe der Jahre im Rahmen der GAP getroffen worden waren, in Frage zu stellen. Die Vereinfachung diente daher nicht dazu, neue Instrumente oder Maßnahmen vorzusehen. Somit spiegelt die Verordnung über die einheitliche GMO die politischen Entscheidungen wider, die bis zu dem Zeitpunkt getroffen wurden, an dem der Text der Verordnung von der Kommission vorgeschlagen wurde.</TXT></NP></CONSID>
<CONSID><NP>
<NO.P>(3)</NO.P><TXT>Parallel zu den Beratungen über die Verordnung über die einheitliche GMO und deren Erlass begann der Rat auch über eine Reform im Weinsektor zu verhandeln, die nun mit dem Erlass der Verordnung (EG) Nr. 479/2008 des Rates vom <DATE ISO="20080429">29. April 2008</DATE> über die gemeinsame Marktorganisation für Wein<NOTE NOTE.ID="E0003" NUMBERING="ARAB" TYPE="FOOTNOTE"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20080606" NO.OJ="148" PAGE.FIRST="1">ABl. L 148 vom 6.6.2008, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> vollzogen wurde. Wie in der Verordnung über die einheitliche GMO dargelegt, wurden anfänglich nur diejenigen Bestimmungen des Weinsektors, die keiner politischen Reform unterzogen wurden, in die Verordnung über die einheitliche GMO aufgenommen. Die wesentlichen Bestimmungen, die inhaltlichen Änderungen unterlagen, sollten erst nach ihrem Erlass in die Verordnung über die einheitliche GMO einbezogen werden. Da diese wesentlichen Bestimmungen nunmehr erlassen wurden, ist der Weinsektor jetzt vollständig in die Verordnung über die einheitliche GMO aufzunehmen, indem die mit der Verordnung (EG) Nr. 479/2008 getroffenen Beschlüsse einbezogen werden.</TXT></NP></CONSID>
<?PAGE NO='3'?>
<CONSID><NP>
<NO.P>(4)</NO.P><TXT>Die Aufnahme dieser Bestimmungen in die Verordnung über die einheitliche GMO sollte nach dem gleichen Ansatz erfolgen, der auch bei der Annahme der Verordnung über die einheitliche GMO verfolgt wurde und der impliziert, dass die — bei der Annahme dieser Bestimmungen durch den Rat — getroffenen politischen Entscheidungen oder die Begründung dieser politischen Entscheidungen, wie sie in den Erwägungsgründen der betreffenden Verordnungen dargelegt ist, nicht in Frage gestellt werden.</TXT></NP></CONSID>
<CONSID><NP>
<NO.P>(5)</NO.P><TXT>Die Verordnung über die einheitliche GMO sollte daher entsprechend geändert werden.</TXT></NP></CONSID>
<CONSID><NP>
<NO.P>(6)</NO.P><TXT>In die Verordnung über die einheitliche GMO wurden die Bestimmungen zur Anwendbarkeit der Wettbewerbsregeln des EG-Vertrags auf die unter die Verordnung fallenden Sektoren aufgenommen. Diese Bestimmungen waren bislang in der Verordnung (EG) Nr. 1184/2006 des Rates vom <DATE ISO="20060724">24. Juli 2006</DATE> zur Anwendung bestimmter Wettbewerbsregeln auf die Produktion bestimmter landwirtschaftlicher Erzeugnisse und den Handel mit diesen Erzeugnissen<NOTE NOTE.ID="E0004" NUMBERING="ARAB" TYPE="FOOTNOTE"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20060804" NO.OJ="214" PAGE.FIRST="7">ABl. L 214 vom 4.8.2006, S. 7</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> enthalten. Mit der Verordnung über die einheitliche GMO wurde daher der Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1184/2006 angepasst. Aufgrund der vollständigen Einbeziehung des Weinsektors in die Verordnung über die einheitliche GMO und der Ausdehnung der Anwendung der darin enthaltenen Wettbewerbsregeln auf diesen Sektor sollte dieser vom Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1184/2006 ausgenommen werden.</TXT></NP></CONSID>
<CONSID><NP>
<NO.P>(7)</NO.P><TXT>Es sollte klargestellt werden, dass alle Elemente staatlicher Beihilfe, die in die in dieser Verordnung genannten nationalen Stützungsprogramme aufgenommen werden können, im Lichte der materiellrechtlichen Vorschriften der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zu beurteilen sind. Da die Kommission durch das in dieser Verordnung vorgesehene Verfahren für die Genehmigung dieser Stützungsprogramme in der Lage ist, dafür Sorge zu tragen, dass die materiellrechtlichen Vorschriften der Gemeinschaft und insbesondere diejenigen der <QUOT.START CODE="201E" ID="QS0001" REF.END="QE0001"/>Rahmenregelung der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen im Agrar- und Forstsektor 2007-2013<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0001" REF.START="QS0001"/><NOTE NOTE.ID="E0005" NUMBERING="ARAB" TYPE="FOOTNOTE"><P><REF.DOC.OJ COLL="C" DATE.PUB="20061227" NO.OJ="319" PAGE.FIRST="1">ABl. C 319 vom 27.12.2006, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> eingehalten werden, dürfte keine weitere Unterrichtung nach Artikel 88 des Vertrags oder nach der Verordnung (EG) Nr. 659/1999 des Rates vom <DATE ISO="19990322">22. März 1999</DATE> über besondere Vorschriften für die Anwendung von Artikel 93 des EG-Vertrags<NOTE NOTE.ID="E0006" NUMBERING="ARAB" TYPE="FOOTNOTE"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="19990327" NO.OJ="083" PAGE.FIRST="1">ABl. L 83 vom 27.3.1999, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> erforderlich sein.</TXT></NP></CONSID>
<CONSID><NP>
<NO.P>(8)</NO.P><TXT>Im Interesse der Rechtssicherheit sollte daran erinnert werden, dass die Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 479/2008 die Gültigkeit der Rechtsakte, die auf der Grundlage dieses aufgehobenen Rechtsakts angenommen wurden, nicht berührt.</TXT></NP></CONSID>
<CONSID><NP>
<NO.P>(9)</NO.P><TXT>Damit der Übergang von den Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 479/2008 auf die Bestimmungen der vorliegenden Verordnung nicht das laufende Weinwirtschaftsjahr 2008/09 beeinträchtigt, sollte diese Verordnung ab dem <DATE ISO="20090801">1. August 2009</DATE> Anwendung finden —</TXT></NP></CONSID></GR.CONSID>
<?PAGE NO='4'?>
<PREAMBLE.FINAL>HAT FOLGENDE VERORDNUNG ERLASSEN:</PREAMBLE.FINAL></PREAMBLE>
<ENACTING.TERMS><ARTICLE IDENTIFIER="001">
<TI.ART>Artikel 1</TI.ART>
<ALINEA><P>Die Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 wird wie folgt geändert:</P><LIST TYPE="ARAB"><ITEM>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Artikel 1 Absatz 2 wird gestrichen.</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>2.</NO.P><TXT>In Artikel 3 Absatz 1 wird folgender Buchstabe eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="alpha">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0002" REF.END="QE0002"/>ca)</NO.P><TXT>1. August bis 31. Juli des darauffolgenden Jahres für den Weinsektor;<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0002" REF.START="QS0002"/></TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>3.</NO.P><TXT>Artikel 55 wird wie folgt geändert:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Der Titel erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0003" REF.END="QE0003"/>Artikel 55</TI.ART>
<STI.ART>Quotensysteme und Produktionspotenzial<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0003" REF.START="QS0003"/>.</STI.ART></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Folgender Absatz wird eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><PARAG IDENTIFIER="055.002A">
<NO.PARAG><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0004" REF.END="QE0004"/>(2a)</NO.PARAG>
<ALINEA>Im Weinsektor finden die Bestimmungen über das Produktionspotenzial gemäß Abschnitt IVa in Bezug auf widerrechtliche Anpflanzungen, vorübergehende Pflanzungsrechte und eine Rodungsregelung Anwendung.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0004" REF.START="QS0004"/></ALINEA></PARAG></QUOT.S></P></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>4.</NO.P><TXT>Der Titel von Teil II Titel I Kapitel III Abschnitt IV erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><TITLE>
<TI><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0005" REF.END="QE0005"/><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt IV</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Verfahrensvorschriften für Zucker-, Milch- und Kartoffelstärkequoten</HT></HT><QUOT.END CODE="201C" ID="QE0005" REF.START="QS0005"/></P></STI></TITLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>5.</NO.P><TXT>In Artikel 85 erhält der Eingangsteil folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0006" REF.END="QE0006"/>Die Kommission erlässt die Durchführungsbestimmungen zu den Abschnitten I bis IIIa, die sich insbesondere auf Folgendes beziehen können:<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0006" REF.START="QS0006"/></P></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>6.</NO.P><TXT>In Teil II Titel I Kapitel III wird folgender Abschnitt eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><DIVISION>
<TITLE><TI>
<P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0007" REF.END="QE0007"/><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt IVa</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Produktionspotenzial im Weinsektor</HT></HT></P></STI></TITLE>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt I</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Widerrechtliche Anpflanzungen</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085A"><TI.ART>Artikel 85a</TI.ART>
<STI.ART>Nach dem <DATE ISO="19980831">31. August 1998</DATE> getätigte widerrechtliche Anpflanzungen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Erzeuger müssen gegebenenfalls Flächen, die nach dem <DATE ISO="19980831">31. August 1998</DATE> ohne entsprechende Pflanzungsrechte mit Reben bepflanzt wurden, auf eigene Kosten roden.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='5'?>
<PARAG IDENTIFIER="085A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Bis zur Rodung gemäß Absatz 1 dürfen Weintrauben und daraus gewonnene Erzeugnisse von in demselben Absatz genannten Flächen nur zu Zwecken der Destillation ausschließlich auf Kosten des betreffenden Erzeugers in den Verkehr gebracht werden. Aus den Destillationserzeugnissen darf jedoch kein Alkohol hergestellt werden, der einen vorhandenen Alkoholgehalt von 80 % vol oder weniger hat.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085A.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Unbeschadet etwaiger früherer Sanktionen, die die Mitgliedstaaten verhängt haben, erlassen sie gegenüber den Erzeugern, die dieser Rodungspflicht nicht genügt haben, Sanktionen, die je nach Schwere, Umfang und Dauer des Verstoßes abgestuft werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085A.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Ablauf des in Artikel 85g Absatz 1 vorgesehenen vorübergehenden Neuanpflanzungsverbots am <DATE ISO="20151231">31. Dezember 2015</DATE> berührt nicht die Verpflichtungen gemäß diesem Artikel.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085B"><TI.ART>Artikel 85b</TI.ART>
<STI.ART>Obligatorische Regularisierung der vor dem <DATE ISO="19980901">1. September 1998</DATE> getätigten widerrechtlichen Anpflanzungen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085B.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Erzeuger regularisieren gegebenenfalls Flächen, die vor dem <DATE ISO="19980901">1. September 1998</DATE> ohne entsprechende Pflanzungsrechte mit Reben bepflanzt wurden, gegen Zahlung einer Gebühr spätestens bis zum <DATE ISO="20091231">31. Dezember 2009</DATE>.</ALINEA>
<ALINEA>Unbeschadet etwaiger Rechnungsabschlussverfahren gilt Unterabsatz 1 nicht für Flächen, die auf der Grundlage des Artikels 2 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 regularisiert worden sind.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085B.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Gebühr gemäß Absatz 1 wird von den Mitgliedstaaten festgesetzt. Sie muss mindestens dem doppelten Durchschnittswert des entsprechenden Pflanzungsrechts in der betreffenden Region entsprechen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085B.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Bis zur Regularisierung gemäß Absatz 1 dürfen Weintrauben und daraus gewonnene Erzeugnisse von in demselben Absatz genannten Flächen nur zu Zwecken der Destillation ausschließlich auf Kosten des betreffenden Erzeugers in den Verkehr gebracht werden. Aus den Erzeugnissen darf jedoch kein Alkohol hergestellt werden, der einen vorhandenen Alkoholgehalt von 80 % vol oder weniger hat.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085B.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>In Absatz 1 genannte widerrechtliche Flächen, die nicht bis zum <DATE ISO="20091231">31. Dezember 2009</DATE> gemäß demselben Absatz regularisiert worden sind, müssen von den betreffenden Erzeugern auf eigene Kosten gerodet werden.</ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten verhängen gegenüber den Erzeugern, die dieser Rodungspflicht nicht genügen, Sanktionen, die je nach Schwere, Umfang und Dauer des Verstoßes abgestuft werden.</ALINEA>
<ALINEA>Bis zur Rodung gemäß Unterabsatz 1 findet Absatz 3 entsprechend Anwendung.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085B.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Ablauf des in Artikel 85g Absatz 1 vorgesehenen vorübergehenden Neuanpflanzungsverbots am <DATE ISO="20151231">31. Dezember 2015</DATE> berührt nicht die Verpflichtungen gemäß den Absätzen 3 und 4.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='6'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="085C"><TI.ART>Artikel 85c</TI.ART>
<STI.ART>Kontrolle des Nichtinverkehrbringens und der Destillation</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085C.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten verlangen in Bezug auf Artikel 85a Absatz 2 und Artikel 85b Absätze 3 und 4 einen Nachweis für das Nichtinverkehrbringen der betreffenden Erzeugnisse oder, falls die betreffenden Erzeugnisse destilliert werden, die Vorlage von Destillationsverträgen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085C.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten überprüfen das Nichtinverkehrbringen und die Destillation gemäß Absatz 1. Im Falle des Verstoßes verhängen sie Sanktionen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085C.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission über die Flächen, für die Destillationen vorzunehmen sind, und die entsprechenden Alkoholmengen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085D"><TI.ART>Artikel 85d</TI.ART>
<STI.ART>Flankierende Maßnahmen</STI.ART>
<ALINEA>Flächen gemäß Artikel 85b Absatz 1 Unterabsatz 1, die noch nicht regularisiert worden sind, und Flächen gemäß Artikel 85a Absatz 1 kommen nicht für nationale oder gemeinschaftliche Fördermaßnahmen in Betracht.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085E"><TI.ART>Artikel 85e</TI.ART>
<STI.ART>Durchführungsmaßnahmen</STI.ART>
<ALINEA>Die Kommission erlässt die Durchführungsbestimmungen zu diesem Unterabschnitt.</ALINEA>
<ALINEA><P>Diese können insbesondere Folgendes umfassen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Einzelheiten zu den von den Mitgliedstaaten mitzuteilenden Angaben einschließlich möglicher Kürzungen der in Anhang Xb genannten Haushaltsmittel im Falle des Verstoßes;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Einzelheiten zu den von den Mitgliedstaaten im Falle des Verstoßes gegen die Verpflichtungen der Artikel 85a, 85b und 85c zu verhängenden Sanktionen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE></DIVISION>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt II</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Vorübergehende Pflanzungsrechtregelung</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085F"><TI.ART>Artikel 85f</TI.ART>
<STI.ART>Laufzeit</STI.ART>
<ALINEA>Dieser Unterabschnitt gilt bis zum <DATE ISO="20151231">31. Dezember 2015</DATE>.</ALINEA></ARTICLE>
<?PAGE NO='7'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="085G"><TI.ART>Artikel 85g</TI.ART>
<STI.ART>Vorübergehendes Rebpflanzungsverbot</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085G.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Unbeschadet des Artikels 120a Absätze 1 bis 6, insbesondere Absatz 4, ist die Bepflanzung von Rebflächen mit gemäß Artikel 120a Absatz 2 zu klassifizierenden Keltertraubensorten verboten.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085G.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Umveredelung von Rebstöcken mit anderen als den in Artikel 120a genannten Keltertraubensorten auf gemäß Artikel 120a Absatz 2 zu klassifizierende Keltertraubensorten ist verboten.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085G.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Unbeschadet der Absätze 1 und 2 werden die Bepflanzung und die Umveredelung gemäß denselben Absätzen zugelassen, wenn dafür Folgendes erteilt wurde:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>ein Neuanpflanzungsrecht gemäß Artikel 85h;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>ein Wiederbepflanzungsrecht gemäß Artikel 85i;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>ein Pflanzungsrecht aus einer Reserve gemäß den Artikeln 85j und 85k.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085G.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in Absatz 3 genannten Pflanzungsrechte werden in Hektar gewährt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085G.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können beschließen, das Verbot gemäß Absatz 1 in ihrem Hoheitsgebiet oder Teilen davon längstens bis <DATE ISO="20181231">31. Dezember 2018</DATE> aufrechtzuerhalten. In diesem Fall gelten in dem betreffenden Mitgliedstaat die Bestimmungen für die vorübergehende Pflanzungsrechtregelung gemäß diesem Unterabschnitt unter Einschluss des vorliegenden Artikels entsprechend.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085H"><TI.ART>Artikel 85h</TI.ART>
<STI.ART>Neuanpflanzungsrechte</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085H.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Mitgliedstaaten können den Erzeugern Neuanpflanzungsrechte erteilen für Flächen,</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die für Neuanpflanzungen bestimmt sind, die im Rahmen der Flurbereinigung oder der Enteignung im öffentlichen Interesse nach Maßgabe des geltenden innerstaatlichen Rechts durchgeführt werden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die zu Versuchszwecken bestimmt sind;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>die zur Anlegung eines Bestands für die Erzeugung von Edelreisern bestimmt sind oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>deren Weine oder Weinbauerzeugnisse ausschließlich zum Verbrauch im Haushalt des Weinbauern bestimmt sind.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085H.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Neuanpflanzungsrechte müssen</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>von dem Erzeuger ausgeübt werden, dem sie erteilt wurden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>vor dem Ende des zweiten auf das Jahr ihrer Erteilung folgenden Weinwirtschaftsjahrs ausgeübt werden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>für die Zwecke ausgeübt werden, für die sie erteilt wurden.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='8'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="085I"><TI.ART>Artikel 85i</TI.ART>
<STI.ART>Wiederbepflanzungsrechte</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085I.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten erteilen Erzeugern, die eine Rebfläche gerodet haben, Wiederbepflanzungsrechte.</ALINEA>
<ALINEA>Für gerodete Flächen, für die eine Rodungsprämie gemäß Unterabschnitt III gewährt wird, besteht jedoch kein Anspruch auf Wiederbepflanzungsrechte.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085I.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten dürfen Erzeugern, die sich zur Rodung einer Rebfläche verpflichten, Wiederbepflanzungsrechte erteilen. In diesen Fällen muss die Rodung der Verpflichtungsfläche vor Ablauf des dritten Jahres nach der Anpflanzung der neuen Reben, für die die Wiederbepflanzungsrechte erteilt wurden, erfolgen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085I.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die erteilten Wiederbepflanzungsrechte müssen sich auf eine Fläche erstrecken, die hinsichtlich der Reinkultur der gerodeten Fläche gleichwertig ist.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085I.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Wiederbepflanzungsrechte werden in dem Betrieb ausgeübt, für den sie erteilt wurden. Die Mitgliedstaaten können darüber hinaus vorsehen, dass diese Rechte nur auf der Fläche ausgeübt werden dürfen, auf der gerodet wurde.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085I.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Abweichend von Absatz 4 können die Mitgliedstaaten beschließen, Wiederbepflanzungsrechte ganz oder teilweise einem anderen Betrieb in demselben Mitgliedstaat zu übertragen, sofern</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>ein Teil des betreffenden Betriebs diesem anderen Betrieb übertragen wurde;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Flächen dieses anderen Betriebs bestimmt sind</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>für die Erzeugung von Weinen mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>zur Anlegung eines Bestands für die Erzeugung von Edelreisern.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten tragen dafür Sorge, dass die Anwendung der Ausnahmeregelung gemäß Unterabsatz 1 insbesondere im Fall von Übertragungen von nicht bewässerten auf bewässerte Flächen nicht zu einem Gesamtanstieg des Produktionspotenzials in ihrem Hoheitsgebiet führt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085I.006"><NO.PARAG>(6)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Absätze 1 bis 5 gelten entsprechend für ähnliche aufgrund früherer gemeinschaftlicher bzw. innerstaatlicher Rechtsvorschriften erworbene Wiederbepflanzungsrechte.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085I.007"><NO.PARAG>(7)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die gemäß Artikel 4 Absatz 5 der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 erteilten Wiederbepflanzungsrechte sind innerhalb der darin festgesetzten Fristen auszuüben.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085J"><TI.ART>Artikel 85j</TI.ART>
<STI.ART>Nationale und regionale Reserve von Pflanzungsrechten</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085J.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Zwecks besserer Bewirtschaftung des Produktionspotenzials schaffen die Mitgliedstaaten eine nationale Reserve oder regionale Reserven von Pflanzungsrechten.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085J.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Mitgliedstaaten, die im Rahmen der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 nationale oder regionale Reserven von Pflanzungsrechten geschaffen haben, können diese Reserven so lange beibehalten, wie sie die vorübergehende Pflanzungsrechtregelung gemäß diesem Unterabschnitt anwenden.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='9'?>
<PARAG IDENTIFIER="085J.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Den nationalen bzw. regionalen Reserven werden folgende Pflanzungsrechte zugeführt, wenn sie nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist ausgeübt werden:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Neuanpflanzungsrechte,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Wiederbepflanzungsrechte,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>aus der Reserve gewährte Pflanzungsrechte.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085J.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Erzeuger können Wiederbepflanzungsrechte den nationalen bzw. regionalen Reserven zuführen. Die Bedingungen für eine solche Zuführung, gegebenenfalls gegen eine Zahlung aus nationalen Mitteln, werden von den Mitgliedstaaten unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen der Beteiligten festgelegt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085J.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Abweichend von Absatz 1 können Mitgliedstaaten beschließen, das Reservesystem nicht anzuwenden, wenn sie nachweisen können, dass sie in ihrem gesamten Hoheitsgebiet über ein effizientes alternatives System für die Verwaltung von Pflanzungsrechten verfügen. Dieses alternative System kann gegebenenfalls von den entsprechenden Bestimmungen dieses Unterabschnitts abweichen.</ALINEA>
<ALINEA>Unterabsatz 1 gilt auch für Mitgliedstaaten, die die Anwendung nationaler bzw. regionaler Reserven gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 einstellen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085K"><TI.ART>Artikel 85k</TI.ART>
<STI.ART>Erteilung von Pflanzungsrechten aus der Reserve</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085K.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Mitgliedstaaten können Rechte aus einer Reserve auf folgende Weise erteilen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>ohne Zahlung an weniger als 40 Jahre alte Erzeuger, die über angemessenes fachliches Können und Wissen verfügen, sich erstmals niederlassen und den Betrieb als Inhaber bewirtschaften;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>gegen eine Zahlung an einen nationalen oder gegebenenfalls einen regionalen Fonds an Erzeuger, die beabsichtigen, die Rechte zum Bepflanzen von Rebflächen, deren Erzeugung gesicherten Absatz findet, auszuüben.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten legen die Kriterien für die Festsetzung der Höhe der Zahlung gemäß Unterabsatz 1 Buchstabe b fest, die von dem geplanten Enderzeugnis der betreffenden Rebflächen und der restlichen Übergangszeit, während der das Neuanpflanzungsverbot gemäß Artikel 85g Absätze 1 und 2 gilt, abhängig sein kann.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085K.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Werden aus einer Reserve erteilte Pflanzungsrechte ausgeübt, so gewährleisten die Mitgliedstaaten, dass</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>aufgrund der Standorte und der verwendeten Sorten und Anbautechniken sichergestellt ist, dass die nachfolgende Erzeugung der Marktnachfrage entspricht;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Erträge dem Durchschnittsertrag der Region entsprechen, insbesondere wenn die Pflanzungsrechte aus nicht bewässerten Flächen auf bewässerten Flächen genutzt werden.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='10'?>
<PARAG IDENTIFIER="085K.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Aus einer Reserve erteilte Pflanzungsrechte, die nicht bis zum Ende des zweiten auf das Jahr ihrer Erteilung folgenden Weinwirtschaftsjahrs ausgeübt werden, verfallen und werden der Reserve wieder zugeführt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085K.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Einer Reserve zugeführte Pflanzungsrechte, die nicht bis zum Ende des fünften auf das Jahr der Zuführung folgenden Weinwirtschaftsjahrs aus der Reserve wieder gewährt werden, erlöschen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085K.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Gibt es in einem Mitgliedstaat regionale Reserven, so kann der Mitgliedstaat den Transfer von Pflanzungsrechten zwischen den regionalen Reserven regeln. Gibt es in einem Mitgliedstaat sowohl regionale als auch nationale Reserven, so kann der Mitgliedstaat auch Transfers zwischen diesen Reserven zulassen.</ALINEA>
<ALINEA>Bei den Transfers kann ein Kürzungsfaktor angewandt werden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085L"><TI.ART>Artikel 85l</TI.ART>
<STI.ART>De minimis</STI.ART>
<ALINEA>Dieser Unterabschnitt gilt nicht in den Mitgliedstaaten, in denen die Pflanzungsrechtregelung der Gemeinschaft am <DATE ISO="20071231">31. Dezember 2007</DATE> nicht Anwendung fand.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085M"><TI.ART>Artikel 85m</TI.ART>
<STI.ART>Strengere nationale Vorschriften</STI.ART>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können strengere nationale Vorschriften hinsichtlich der Erteilung von Neu- oder Wiederanpflanzungsrechten erlassen. Sie können fordern, dass die jeweiligen Anträge und die darin zu machenden Angaben durch zusätzliche Angaben ergänzt werden, die für die Überwachung der Entwicklung des Produktionspotenzials erforderlich sind.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085N"><TI.ART>Artikel 85n</TI.ART>
<STI.ART>Durchführungsmaßnahmen</STI.ART>
<ALINEA>Die Kommission erlässt die Durchführungsbestimmungen zu diesem Unterabschnitt.</ALINEA>
<ALINEA><P>Diese können insbesondere Folgendes umfassen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Bestimmungen zur Vermeidung eines übermäßigen Verwaltungsaufwands bei der Anwendung dieses Unterabschnitts,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>das Nebeneinanderbestehen von Rebflächen im Sinne von Artikel 85i Absatz 2,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>die Anwendung des Kürzungsfaktors gemäß Artikel 85k Absatz 5.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE></DIVISION>
<?PAGE NO='11'?>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt III</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Rodungsregelung</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085O"><TI.ART>Artikel 85o</TI.ART>
<STI.ART>Laufzeit</STI.ART>
<ALINEA>Die Bestimmungen dieses Unterabschnitts gelten bis zum Ende des Weinwirtschaftsjahrs 2010/11.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085P"><TI.ART>Artikel 85p</TI.ART>
<STI.ART>Geltungsbereich und Begriffsbestimmung</STI.ART>
<ALINEA>Mit diesem Unterabschnitt werden die Bedingungen festgelegt, unter denen die Weinbauern eine Prämie für das Roden der Rebflächen (nachstehend <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0008" REF.END="QE0008"/>Rodungsprämie<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0008" REF.START="QS0008"/> genannt) erhalten.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085Q"><TI.ART>Artikel 85q</TI.ART>
<STI.ART>Bedingungen für die Inanspruchnahme</STI.ART>
<ALINEA><P>Die Rodungsprämie darf nur gewährt werden, wenn die betreffende Fläche folgende Bedingungen erfüllt:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Für sie wurde in den zehn dem Rodungsantrag vorausgehenden Weinwirtschaftsjahren keine gemeinschaftliche oder nationale Unterstützung für umstrukturierungs- und umstellungsähnliche Maßnahmen gewährt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>für sie wurde in den fünf dem Rodungsantrag vorausgehenden Weinwirtschaftsjahren keine gemeinschaftliche Unterstützung im Rahmen einer anderen gemeinsamen Marktorganisation gewährt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>sie wird bewirtschaftet;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>sie ist nicht kleiner als 0,1 Hektar. Die Mindestfläche kann jedoch auch 0,3 Hektar betragen, wenn der Mitgliedstaat dies für bestimmte Verwaltungsgebiete in seinem Hoheitsgebiet beschließt, in denen die durchschnittliche Weinanbaufläche eines Weinanbaubetriebs über einem Hektar liegt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>sie ist nicht entgegen den gemeinschaftlichen oder nationalen Bestimmungen bepflanzt worden, und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>sie ist mit einer gemäß Artikel 120a Absatz 2 zu klassifizierenden Keltertraubensorte bepflanzt.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Unbeschadet von Absatz 1 Buchstabe e kommen gemäß Artikel 2 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 und Artikel 85b Absatz 1 der vorliegenden Verordnung regularisierte Flächen für die Rodungsprämie in Betracht.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085R"><TI.ART>Artikel 85r</TI.ART>
<STI.ART>Höhe der Rodungsprämie</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085R.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission setzt eine Skala der zu gewährenden Rodungsprämien fest.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085R.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die genaue Höhe der Rodungsprämie wird von den Mitgliedstaaten im Rahmen der in Absatz 1 genannten Skala und auf der Grundlage der historischen Erträge des betreffenden Betriebs festgesetzt.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='12'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="085S"><TI.ART>Artikel 85s</TI.ART>
<STI.ART>Verfahren und Finanzmittel</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085S.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die interessierten Erzeuger beantragen die Rodungsprämie bei den jeweiligen Behörden der Mitgliedstaaten spätestens am 15. September jedes Jahres. Die Mitgliedstaaten können einen früheren Zeitpunkt als den 15. September vorsehen, sofern dieser Zeitpunkt nach dem 30. Juni liegt und sie gegebenenfalls die Ausnahmen gemäß Artikel 85u gebührend berücksichtigen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085S.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten führen die Verwaltungskontrollen der eingegangenen Anträge durch, bearbeiten die zulässigen Anträge und teilen der Kommission bis zum 15. Oktober jedes Jahres die Gesamtfläche und die Beträge mit, auf die sich diese Anträge beziehen, aufgeschlüsselt nach Regionen und Ertragsspannen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085S.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die maximalen jährlichen Haushaltsmittel für die Rodungsregelung sind in Anhang Xd aufgeführt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085S.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission setzt bis zum 15. November jedes Jahres einen einzigen Annahmeprozentsatz für die mitgeteilten Beträge fest, wenn der ihr von den Mitgliedstaaten mitgeteilte Gesamtbetrag die verfügbaren Haushaltsmittel überschreitet, wobei gegebenenfalls der Anwendung von Artikel 85u Absätze 2 und 3 Rechnung zu tragen ist.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085S.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Mitgliedstaaten nehmen bis zum 1. Februar jedes Jahres folgende Anträge an:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>für die Flächen in ihrer Gesamtheit, wenn die Kommission keinen Prozentsatz gemäß Absatz 4 festgesetzt hat, oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>für die Flächen, die sich aus der Anwendung des Prozentsatzes gemäß Absatz 4 auf der Grundlage objektiver und nicht diskriminierender Kriterien und nach Maßgabe der folgenden Prioritäten ergeben:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>die Mitgliedstaaten räumen denjenigen Antragstellern Priorität ein, die einen Antrag auf Rodungsprämie für ihre gesamte Rebfläche stellen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>die Mitgliedstaaten behandeln mit zweiter Priorität Antragsteller, die nicht jünger als 55 Jahre sind, wenn dies in dem betreffenden Mitgliedstaat vorgesehen ist.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085T"><TI.ART>Artikel 85t</TI.ART>
<STI.ART>Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen (<QUOT.START CODE="201A" ID="QS0009" REF.END="QE0009"/>Cross-Compliance<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0009" REF.START="QS0009"/>)</STI.ART>
<ALINEA>Wird festgestellt, dass Weinbauern in ihrem Betrieb innerhalb von drei Jahren ab Zahlung der Rodungsprämie gegen die Grundanforderungen an die Betriebsführung und die Mindestanforderungen für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß den Artikeln 3 bis 7 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 verstoßen haben, so wird der Zahlungsbetrag, wenn der Verstoß auf eine Handlung oder Unterlassung zurückgeht, die unmittelbar dem Weinbauern zuzuschreiben ist, je nach Schwere, Umfang, Dauer und Häufigkeit des Verstoßes teilweise oder vollständig gekürzt oder gestrichen und müssen die Weinbauern ihn gegebenenfalls nach den in den vorgenannten Vorschriften festgelegten Bedingungen erstatten.</ALINEA></ARTICLE>
<?PAGE NO='13'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="085U"><TI.ART>Artikel 85u</TI.ART>
<STI.ART>Ausnahmen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="085U.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Ein Mitgliedstaat kann beschließen, weitere Anträge gemäß Artikel 85s Absatz 1 abzulehnen, wenn die kombinierte gerodete Fläche in seinem Hoheitsgebiet 8 % seiner Rebfläche gemäß Anhang Xe erreicht.</ALINEA>
<ALINEA>Ein Mitgliedstaat kann beschließen, weitere Anträge gemäß Artikel 85s Absatz 1 für eine Region abzulehnen, wenn die kombinierte gerodete Fläche in dieser Region 10 % der Rebfläche der Region erreicht.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085U.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission kann beschließen, die Anwendung der Rodungsregelung in einem Mitgliedstaat einzustellen, wenn die Fortsetzung der Rodung unter Berücksichtigung der noch ausstehenden Anträge zu einer kombinierten gerodeten Fläche von mehr als 15 % der gesamten Rebfläche des Mitgliedstaats gemäß Anhang Xe führen würde.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085U.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission kann beschließen, die Anwendung der Rodungsregelung in einem Mitgliedstaat in einem bestimmten Jahr einzustellen, wenn die Fortsetzung der Rodung unter Berücksichtigung der noch ausstehenden Anträge zu einer gerodeten Fläche von mehr als 6 % der gesamten Rebfläche des Mitgliedstaats gemäß Anhang Xe in dem betreffenden Jahr der Anwendung der Rodungsregelung führen würde.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085U.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können erklären, dass Rebflächen in Berggebieten und Steillagen nach Bedingungen, die von der Kommission festzulegen sind, nicht für die Rodungsregelung in Betracht kommen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085U.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können erklären, dass Flächen nicht für die Rodungsregelung in Betracht kommen, wenn die Anwendung der Regelung mit den Umweltbelangen unvereinbar wäre. Die so für nicht rodungsfähig erklärten Flächen dürfen 3 % der gesamten Rebfläche gemäß Anhang Xe nicht überschreiten.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085U.006"><NO.PARAG>(6)</NO.PARAG>
<ALINEA>Griechenland kann erklären, dass Rebflächen auf den Inseln des Ägäischen Meeres und den Ionischen Inseln Griechenlands mit Ausnahme von Kreta und Euböa nicht für die Rodungsregelung in Betracht kommen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085U.007"><NO.PARAG>(7)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Rodungsregelung gemäß diesem Unterabschnitt gilt nicht für die Azoren, Madeira und die Kanarischen Inseln.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="085U.008"><NO.PARAG>(8)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten gewähren den Erzeugern auf den gemäß den Absätzen 4 bis 7 nicht für die Rodungsregelung in Betracht kommenden oder für nicht rodungsfähig erklärten Flächen Vorrang bei anderen Stützungsmaßnahmen im Weinsektor gemäß dieser Verordnung, insbesondere gegebenenfalls bei der Umstrukturierungs- und Umstellungsmaßnahme im Rahmen der Stützungsprogramme und bei Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085V"><TI.ART>Artikel 85v</TI.ART>
<STI.ART>De minimis</STI.ART>
<ALINEA>Dieser Unterabschnitt gilt nicht in den Mitgliedstaaten, in denen die Weinerzeugung je Weinwirtschaftsjahr <FT TYPE="NUMBER">50000</FT> Hektoliter nicht übersteigt. Berechnungsgrundlage für diese Erzeugung ist die durchschnittliche Erzeugung in den vorangegangenen fünf Weinwirtschaftsjahren.</ALINEA></ARTICLE>
<?PAGE NO='14'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="085W"><TI.ART>Artikel 85w</TI.ART>
<STI.ART>Ergänzende einzelstaatliche Beihilfe</STI.ART>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können zusätzlich zur gewährten Rodungsprämie eine ergänzende einzelstaatliche Beihilfe von höchstens 75 % der geltenden Rodungsprämie gewähren.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="085X"><TI.ART>Artikel 85x</TI.ART>
<STI.ART>Durchführungsmaßnahmen</STI.ART>
<ALINEA>Die Kommission erlässt die Durchführungsbestimmungen zu diesem Unterabschnitt.</ALINEA>
<ALINEA><P>Diese können insbesondere Folgendes umfassen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Einzelheiten zu den Bedingungen für die Inanspruchnahme gemäß Artikel 85q, insbesondere was den Nachweis darüber anbelangt, dass die Flächen in den Jahren 2006 und 2007 ordentlich bewirtschaftet wurden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Prämienskala und -beträge gemäß Artikel 85r;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>die Kriterien für die Ausnahmen gemäß Artikel 85u;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>die Berichtspflicht der Mitgliedstaaten hinsichtlich der Anwendung der Rodungsregelung, einschließlich von Sanktionen im Falle verspäteter Berichterstattung und der Informationen der Mitgliedstaaten an die Erzeuger über die Verfügbarkeit der Regelung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>die Berichtspflicht hinsichtlich der ergänzenden einzelstaatlichen Beihilfe;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>die Zahlungsfristen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0007" REF.START="QS0007"/></TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE></DIVISION></DIVISION></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>7.</NO.P><TXT>In Teil II Titel I Kapitel IV wird folgender Abschnitt eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><DIVISION>
<TITLE><TI>
<P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0010" REF.END="QE0010"/><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt IVb</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Stützungsprogramme im Weinsektor</HT></HT></P></STI></TITLE>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt I</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Einleitende Bestimmungen</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103I"><TI.ART>Artikel 103i</TI.ART>
<STI.ART>Geltungsbereich</STI.ART>
<ALINEA>Dieser Abschnitt enthält die Vorschriften für die Zuteilung von Gemeinschaftsmitteln an die Mitgliedstaaten und für die Verwendung dieser Mittel durch die Mitgliedstaaten im Rahmen von nationalen Stützungsprogrammen (nachstehend <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0011" REF.END="QE0011"/>Stützungsprogramme<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0011" REF.START="QS0011"/> genannt), mit denen besondere Stützungsmaßnahmen zugunsten des Weinsektors finanziert werden.</ALINEA></ARTICLE>
<?PAGE NO='15'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="103J"><TI.ART>Artikel 103j</TI.ART>
<STI.ART>Vereinbarkeit und Kohärenz</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103J.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Stützungsprogramme stehen mit dem Gemeinschaftsrecht im Einklang und sind mit den Tätigkeiten, Politiken und Prioritäten der Gemeinschaft vereinbar.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103J.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten sind für die Stützungsprogramme zuständig und tragen dafür Sorge, dass diese in sich stimmig sind und dass bei der Aufstellung und Durchführung in einer objektiven Weise vorgegangen wird, wobei die wirtschaftliche Lage der betreffenden Erzeuger und die Notwendigkeit, eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung unter den Erzeugern zu vermeiden, zu berücksichtigen sind.</ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten sind dafür verantwortlich, dass im Falle der Nichterfüllung der Stützungsprogramme die notwendigen Kontrollen und Sanktionen vorgesehen und durchgeführt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103J.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Nicht gefördert werden</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Forschungsvorhaben und Maßnahmen zur Förderung von Forschungsvorhaben;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Maßnahmen, die in den Entwicklungsprogrammen der Mitgliedstaaten für den ländlichen Raum gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 enthalten sind.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE></DIVISION>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt II</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Einreichung und Inhalt von Stützungsprogrammen</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103K"><TI.ART>Artikel 103k</TI.ART>
<STI.ART>Einreichung von Stützungsprogrammen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103K.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Jeder der in Anhang Xb genannten Erzeugermitgliedstaaten reicht bei der Kommission den Entwurf eines Stützungsprogramms mit einer Laufzeit von fünf Jahren ein, das Maßnahmen gemäß diesem Abschnitt umfasst.</ALINEA>
<ALINEA>Stützungsprogramme, die gemäß Artikel 5 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 479/2008 durchgeführt werden, bleiben im Rahmen der vorliegenden Verordnung gültig.</ALINEA>
<ALINEA>Die Stützungsmaßnahmen im Rahmen der Stützungsprogramme werden auf der von den Mitgliedstaaten als am geeignetsten erachteten geografischen Ebene ausgearbeitet. Vor der Einreichung bei der Kommission werden mit den zuständigen Behörden und Organisationen auf der geeigneten Gebietsebene Konsultationen zu den Stützungsmaßnahmen abgehalten.</ALINEA>
<ALINEA>Jeder Mitgliedstaat reicht einen einzigen Stützungsprogrammentwurf ein, der regionalen Besonderheiten Rechnung tragen kann.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103K.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Stützungsprogramme werden drei Monate nach Einreichung bei der Kommission anwendbar.</ALINEA>
<?PAGE NO='16'?>
<ALINEA>Entsprechen die eingereichten Stützungsprogramme jedoch nicht den in diesem Abschnitt festgelegten Bedingungen, so setzt die Kommission den Mitgliedstaat hiervon in Kenntnis. In diesem Fall übermittelt der Mitgliedstaat der Kommission ein überarbeitetes Stützungsprogramm. Das überarbeitete Stützungsprogramm wird zwei Monate nach seiner Übermittlung anwendbar, außer es liegen weiterhin Unstimmigkeiten vor, in welchem Fall der vorliegende Unterabsatz gilt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103K.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Absatz 2 gilt entsprechend für Änderungen an den von den Mitgliedstaaten übermittelten Stützungsprogrammen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103K.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Besteht die einzige von einem Mitgliedstaat im Rahmen eines Stützungsprogramms getroffene Maßnahme in der Übertragung von Mitteln auf die Betriebsprämienregelung nach Artikel 103o, so ist Artikel 103l nicht anwendbar. In diesem Fall ist Artikel 188a Absatz 5 nur in Bezug auf das Jahr anwendbar, in dem die Übertragung vorgenommen wird, und Artikel 188a Absatz 6 ist nicht anwendbar.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103L"><TI.ART>Artikel 103l</TI.ART>
<STI.ART>Inhalt der Stützungsprogramme</STI.ART>
<ALINEA><P>Die Stützungsprogramme umfassen Folgendes:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>eine detaillierte Beschreibung der vorgeschlagenen Maßnahmen sowie deren quantifizierte Ziele;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Ergebnisse der durchgeführten Konsultationen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>eine Beurteilung der erwarteten technischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Auswirkungen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>einen Zeitplan für die Durchführung der Maßnahmen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>eine allgemeine Finanzierungstabelle, die Aufschluss über die einzusetzenden Mittel und die geplante vorläufige Aufteilung der Mittel auf die Maßnahmen entsprechend den in Anhang Xb vorgesehenen Obergrenzen gibt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>die Kriterien und quantitativen Indikatoren für die Begleitung und Bewertung sowie die Vorkehrungen, die zur Gewährleistung einer angemessenen und effizienten Durchführung des Stützungsprogramms getroffen wurden sowie</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>die Bezeichnung der zuständigen Behörden und für die Durchführung des Stützungsprogramms verantwortlichen Einrichtungen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103M"><TI.ART>Artikel 103m</TI.ART>
<STI.ART>Förderfähige Maßnahmen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103M.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Stützungsprogramme umfassen eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Unterstützung im Rahmen der Betriebsprämienregelung gemäß Artikel 103o;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Absatzförderung gemäß Artikel 103p;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen gemäß Artikel 103q;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>grüne Weinlese gemäß Artikel 103r;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>Fonds auf Gegenseitigkeit gemäß Artikel 103s;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>Ernteversicherung gemäß Artikel 103t;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>Investitionen gemäß Artikel 103u;</TXT></NP></ITEM>
<?PAGE NO='17'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>h)</NO.P><TXT>Destillation von Nebenerzeugnissen gemäß Artikel 103v;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>i)</NO.P><TXT>Destillation von Trinkalkohol gemäß Artikel 103w;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>j)</NO.P><TXT>Dringlichkeitsdestillation gemäß Artikel 103x;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>k)</NO.P><TXT>Verwendung von konzentriertem Traubenmost gemäß Artikel 103y.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103M.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Stützungsprogramme umfassen keine anderen als die in den Artikeln 103o bis 103y aufgeführten Maßnahmen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103N"><TI.ART>Artikel 103n</TI.ART>
<STI.ART>Allgemeine Vorschriften für die Stützungsprogramme</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103N.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Aufteilung der verfügbaren Gemeinschaftsmittel sowie die Haushaltsobergrenzen sind in Anhang Xb festgesetzt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103N.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Gemeinschaftsunterstützung betrifft nur die zuschussfähigen Ausgaben, die nach Einreichung des jeweiligen Stützungsprogramms gemäß Artikel 103k Absatz 1 getätigt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103N.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten beteiligen sich nicht an den Kosten der Maßnahmen, die von der Gemeinschaft im Rahmen der Stützungsprogramme finanziert werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103N.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Abweichend von Absatz 3 können die Mitgliedstaaten für die Maßnahmen gemäß den Artikeln 103p, 103t und 103u unter Einhaltung der Gemeinschaftsvorschriften für staatliche Beihilfen einzelstaatliche Beihilfen gewähren.</ALINEA>
<ALINEA>Der in den einschlägigen Gemeinschaftsvorschriften für staatliche Beihilfen festgesetzte Beihilfehöchstsatz gilt für die öffentliche Finanzierung — aus Gemeinschaftsmitteln und nationalen Mitteln — insgesamt.</ALINEA></PARAG></ARTICLE></DIVISION>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt III</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Besondere Stützungsmaßnahmen</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103O"><TI.ART>Artikel 103o</TI.ART>
<STI.ART>Betriebsprämienregelung und Unterstützung für Weinbauern</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103O.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können die Weinbauern unterstützen, indem sie ihnen Zahlungsansprüche im Sinne des Titels III Kapitel 3 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 gemäß Anhang VII Abschnitt O der genannten Verordnung gewähren.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103O.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Mitgliedstaaten, die die Möglichkeit gemäß Absatz 1 zu nutzen beabsichtigen, sehen diese Unterstützung in ihren Stützungsprogrammen vor, und zwar auch in Bezug auf anschließende Übertragungen von Mitteln auf die Betriebsprämienregelung durch Änderungen dieser Programme gemäß Artikel 103k Absatz 3.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='18'?>
<PARAG IDENTIFIER="103O.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Sobald die Unterstützung gemäß Absatz 1 wirksam ist,</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>verbleibt sie in der Betriebsprämienregelung und ist in den darauf folgenden Jahren der Anwendung der Stützungsprogramme nicht mehr für die Maßnahmen gemäß den Artikeln 103p bis 103y verfügbar bzw. kann nicht mehr gemäß Artikel 103k Absatz 3 dafür bereitgestellt gestellt werden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>werden die für Maßnahmen gemäß den Artikeln 103p bis 103y verfügbaren Mittel in den Stützungsprogrammen entsprechend gekürzt.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103P"><TI.ART>Artikel 103p</TI.ART>
<STI.ART>Absatzförderung auf Drittlandsmärkten</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103P.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Stützungsmaßnahmen im Rahmen dieses Artikels umfassen Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen für Gemeinschaftsweine in Drittländern, die die Wettbewerbsfähigkeit dieser Weine in den betreffenden Ländern verbessern sollen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103P.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Maßnahmen gemäß Absatz 1 betreffen Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe oder Weine mit Angabe der Keltertraubensorte.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103P.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Maßnahmen gemäß Absatz 1 können nur Folgendes umfassen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Öffentlichkeitsarbeit, Absatzförderungs- und Werbemaßnahmen, insbesondere um die Vorzüge der Gemeinschaftserzeugnisse vor allem in Bezug auf Qualität, Lebensmittelsicherheit oder Umweltfreundlichkeit hervorzuheben;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Teilnahme an bedeutenden internationalen Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Informationskampagnen, insbesondere über die Gemeinschaftssysteme für Ursprungsbezeichnungen, geografische Angaben und ökologische Erzeugung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>Studien über neue Märkte zwecks Verbesserung der Absatzmöglichkeiten;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>Studien zur Bewertung der Ergebnisse der Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103P.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Gemeinschaftsbeitrag zu den Absatzförderungsmaßnahmen beträgt höchstens 50 % der zuschussfähigen Ausgaben.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103Q"><TI.ART>Artikel 103q</TI.ART>
<STI.ART>Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103Q.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Maßnahmen für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Weinerzeuger zu verbessern.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103Q.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen werden nach diesem Artikel nur unterstützt, wenn die Mitgliedstaaten die Aufstellung über ihr Weinbaupotenzial gemäß Artikel 185a Absatz 3 übermitteln.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103Q.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Unterstützung für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen darf nur eine oder mehrere der folgenden Tätigkeiten betreffen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Sortenumstellung auch durch Umveredelung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Umbepflanzung von Rebflächen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Verbesserungen der Rebflächenbewirtschaftungstechniken.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<?PAGE NO='19'?>
<ALINEA>Die normale Erneuerung ausgedienter Altrebflächen wird nicht unterstützt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103Q.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Unterstützung für die Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen darf nur in folgender Form erfolgen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Ausgleich für die Erzeuger für Einkommenseinbußen aufgrund der Durchführung der Maßnahme;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Beteiligung an den Umstrukturierungs- und Umstellungskosten.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103Q.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Der den Erzeugern gewährte Ausgleich für Einkommenseinbußen gemäß Absatz 4 Buchstabe a kann sich auf bis zu 100 % der betreffenden Einbuße belaufen und folgende Form haben:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Zulassung des Nebeneinanderbestehens alter und neuer Rebflächen für einen festen Zeitraum von höchstens drei Jahren bis zum Auslaufen der Übergangsregelung für Pflanzungsrechte, unbeschadet von Teil II Titel I Kapitel III Abschnitt IVa Unterabschnitt II über die vorübergehende Pflanzungsrechtregelung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>finanzielle Entschädigung.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103Q.006"><NO.PARAG>(6)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Gemeinschaftsbeteiligung an den tatsächlichen Kosten der Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen darf 50 % dieser Kosten nicht überschreiten. In Regionen, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 des Rates vom <DATE ISO="20060711">11. Juli 2006</DATE> mit allgemeinen Bestimmungen über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, den Europäischen Sozialfonds und den Kohäsionsfonds<NOTE NOTE.ID="E0007" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20060731" NO.OJ="210" PAGE.FIRST="25">ABl. L 210 vom 31.7.2006, S. 25</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> als Konvergenzregionen eingestuft sind, darf die Gemeinschaftsbeteiligung an den Umstrukturierungs- und Umstellungskosten 75 % dieser Kosten nicht überschreiten.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103R"><TI.ART>Artikel 103r</TI.ART>
<STI.ART>Grüne Weinlese</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103R.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Für die Zwecke dieses Artikels bedeutet grüne Weinlese die vollständige Vernichtung oder Entfernung noch unreifer Traubenbüschel, wodurch der Ertrag der betreffenden Fläche auf Null gesenkt wird.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103R.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Unterstützung der grünen Weinlese soll zur Wiederherstellung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Weinmarkt in der Gemeinschaft beitragen, um Marktkrisen vorzubeugen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103R.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Unterstützung der grünen Weinlese kann als Ausgleich in Form einer vom betreffenden Mitgliedstaat festzusetzenden Pauschalzahlung je Hektar gewährt werden.</ALINEA>
<ALINEA>Die Zahlung darf 50 % der Summe aus den direkten Kosten der Vernichtung oder Entfernung von Traubenbüscheln und den Einkommenseinbußen aufgrund dieser Vernichtung oder Entfernung nicht überschreiten.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103R.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die betreffenden Mitgliedstaaten richten ein auf objektiven Kriterien basierendes System ein, das sicherstellt, dass die Maßnahme zur Unterstützung der grünen Weinlese nicht zu einem Ausgleich für einzelne Weinerzeuger über die in Absatz 3 Unterabsatz 2 genannte Obergrenze hinaus führt.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='20'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="103S"><TI.ART>Artikel 103s</TI.ART>
<STI.ART>Fonds auf Gegenseitigkeit</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103S.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Mit der Unterstützung für die Errichtung von Fonds auf Gegenseitigkeit sollen Weinbauern unterstützt werden, die sich gegen Marktschwankungen absichern wollen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103S.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Unterstützung für die Errichtung von Fonds auf Gegenseitigkeit kann als befristete und degressiv gestaffelte Beihilfe zur Deckung der Verwaltungskosten der Fonds gewährt werden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103T"><TI.ART>Artikel 103t</TI.ART>
<STI.ART>Ernteversicherung</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103T.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Unterstützung für Ernteversicherungen soll zur Sicherung der Erzeugereinkommen beitragen, wenn diese durch Naturkatastrophen, widrige Witterungsverhältnisse, Krankheiten oder Schädlingsbefall beeinträchtigt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103T.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Unterstützung für Ernteversicherungen kann als finanzieller Beitrag der Gemeinschaft gewährt werden, der folgende Obergrenzen nicht überschreiten darf:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>80 % der Kosten der Versicherungsprämien, die von den Erzeugern zur Versicherung gegen Verluste aufgrund von Naturkatastrophen gleichzusetzenden widrigen Witterungsverhältnissen gezahlt werden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>50 % der Kosten der Versicherungsprämien, die von den Erzeugern gezahlt werden zur Versicherung gegen</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>Verluste gemäß Buchstabe a und sonstige durch widrige Witterungsverhältnisse bedingte Verluste;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>durch Tiere, Pflanzenkrankheiten oder Schädlingsbefall bedingte Verluste.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103T.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Eine Unterstützung für Ernteversicherungen darf nur gewährt werden, wenn die Erzeuger — unter Berücksichtigung etwaiger Ausgleichszahlungen, die die Erzeuger über andere Stützungsregelungen im Zusammenhang mit dem versicherten Risiko bezogen haben — durch die betreffenden Versicherungszahlungen keinen Ausgleich für mehr als 100 % der erlittenen Einkommenseinbuße erhalten.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103T.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Unterstützung für Ernteversicherungen darf zu keinen Wettbewerbsverzerrungen auf dem Versicherungsmarkt führen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103U"><TI.ART>Artikel 103u</TI.ART>
<STI.ART>Investitionen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103U.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Für materielle oder immaterielle Investitionen in Verarbeitungseinrichtungen, in Infrastrukturen von Weinbaubetrieben und in die Vermarktung von Wein kann eine Unterstützung gewährt werden, wenn sie die Gesamtleistung des Betriebs verbessern und einen oder mehrere der folgenden Aspekte betreffen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die Erzeugung oder die Vermarktung von Erzeugnissen im Sinne von Anhang XIb;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Entwicklung neuer Erzeugnisse, Verfahren und Techniken im Zusammenhang mit den Erzeugnissen im Sinne von Anhang XIb.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='21'?>
<PARAG IDENTIFIER="103U.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Unterstützung gemäß Absatz 1 ist in ihrem Höchstsatz auf Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission vom <DATE ISO="20030506">6. Mai 2003</DATE> betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der kleinen und mittleren Unternehmen<NOTE NOTE.ID="E0008" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20030520" NO.OJ="124" PAGE.FIRST="36">ABl. L 124 vom 20.5.2003, S. 36</REF.DOC.OJ>.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0010" REF.START="QS0010"/>.</P></NOTE> begrenzt. Für die Azoren, Madeira, die Kanarischen Inseln, die kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1405/2006 und die französischen überseeischen Departements ist die Gewährung des Höchstsatzes keinerlei Beschränkungen der Betriebsgröße unterworfen. Bei Unternehmen, die nicht unter Titel I Artikel 2 Absatz 1 des Anhangs der Empfehlung 2003/361/EG fallen, weniger als 750 Personen beschäftigen oder einen Jahresumsatz von weniger als 200 Mio. EUR erzielen, wird die maximale Beihilfeintensität halbiert.</ALINEA>
<ALINEA>Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten kommen für die Unterstützung nicht in Betracht.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103U.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in Artikel 71 Absatz 3 Buchstaben a, b und c der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 aufgeführten Kosten gelten nicht als zuschussfähige Ausgaben.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103U.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Für die Gemeinschaftsbeteiligung im Zusammenhang mit den zuschussfähigen Investitionskosten gelten folgende Beihilfehöchstsätze:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>50 % in Regionen, die gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 als Konvergenzregionen eingestuft sind,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>40 % in anderen Regionen als Konvergenzregionen,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>75 % in den Regionen in äußerster Randlage gemäß der Verordnung (EG) Nr. 247/2006,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>65 % auf den kleineren Inseln des Ägäischen Meeres im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1405/2006.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103U.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Für die Unterstützung gemäß Absatz 1 gilt Artikel 72 der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 entsprechend.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103V"><TI.ART>Artikel 103v</TI.ART>
<STI.ART>Destillation von Nebenerzeugnissen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103V.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Für die freiwillige oder obligatorische Destillation von Nebenerzeugnissen der Weinbereitung, die unter den in Anhang XVb Abschnitt D festgelegten Bedingungen durchgeführt wurde, kann eine Unterstützung gewährt werden.</ALINEA>
<ALINEA>Die Höhe der Beihilfe wird je % vol Alkohol und je Hektoliter erzeugten Alkohols festgesetzt. Für die in den zu destillierenden Nebenerzeugnissen enthaltenen Volumenteile an Alkohol, die 10 % der in dem erzeugten Wein enthaltenen Volumenteile an Alkohol übersteigen, wird keine Beihilfe gezahlt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103V.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Höchstbetrag der Beihilfe wird auf der Grundlage der Kosten für die Sammlung und Verarbeitung von der Kommission festgesetzt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103V.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Alkohol aus der unterstützten Destillation gemäß Absatz 1 darf ausschließlich zu industriellen Zwecken bzw. zur Energieerzeugung genutzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='22'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="103W"><TI.ART>Artikel 103w</TI.ART>
<STI.ART>Destillation von Trinkalkohol</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103W.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Für Wein, der zu Trinkalkohol destilliert wird, kann den Erzeugern bis zum <DATE ISO="20120731">31. Juli 2012</DATE> eine Unterstützung in Form einer Beihilfe je Hektar gewährt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103W.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die einschlägigen Verträge betreffend die Weindestillation sowie die entsprechenden Belege für die Anlieferung von Wein zur Destillation sind vorzulegen, bevor die Unterstützung gewährt wird.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103X"><TI.ART>Artikel 103x</TI.ART>
<STI.ART>Dringlichkeitsdestillation</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103X.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Für eine von den Mitgliedstaaten in begründeten Krisenfällen beschlossene freiwillige oder obligatorische Destillation von Weinüberschüssen, mit der diese Überschüsse verringert oder beseitigt werden sollen und zugleich die kontinuierliche Versorgung von einer Ernte zur anderen gewährleistet werden soll, kann bis zum <DATE ISO="20120731">31. Juli 2012</DATE> eine Unterstützung gewährt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103X.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Höchstbetrag der Beihilfe wird von der Kommission festgesetzt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103X.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Alkohol aus der unterstützten Destillation gemäß Absatz 1 darf ausschließlich zu industriellen Zwecken bzw. zur Energieerzeugung genutzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103X.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Der Anteil der für die Dringlichkeitsdestillationsmaßnahme bereitgestellten Haushaltsmittel darf die folgenden prozentualen Anteile an den insgesamt bereitgestellten, in Anhang Xb pro Mitgliedstaat festgesetzten Mitteln im betreffenden Haushaltsjahr nicht überschreiten:</P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>20 % im Jahr 2009,</P></ITEM>
<ITEM><P>15 % im Jahr 2010,</P></ITEM>
<ITEM><P>10 % im Jahr 2011,</P></ITEM>
<ITEM><P>5 % im Jahr 2012.</P></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103X.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Mitgliedstaaten können die für die Dringlichkeitsdestillationsmaßnahme bereitgestellten Mittel über die in Absatz 4 vorgesehenen jährlichen Obergrenzen hinaus aufstocken, indem sie sich unter Einhaltung folgender Höchstsätze (ausgedrückt in Prozentsätzen der jeweiligen jährlichen Obergrenze gemäß Absatz 4) mit nationalen Mitteln beteiligen:</P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>5 % im Weinwirtschaftsjahr 2010,</P></ITEM>
<ITEM><P>10 % im Weinwirtschaftsjahr 2011,</P></ITEM>
<ITEM><P>15 % im Weinwirtschaftsjahr 2012.</P></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission gegebenenfalls mit, dass sie sich gemäß Unterabsatz 1 zusätzlich mit nationalen Mitteln beteiligen wollen, und die Kommission genehmigt die Maßnahme, bevor diese Mittel bereitgestellt werden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='23'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="103Y"><TI.ART>Artikel 103y</TI.ART>
<STI.ART>Verwendung von konzentriertem Traubenmost</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="103Y.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Weinerzeugern, die unter Einhaltung der in Anhang XVa genannten Bedingungen konzentrierten Traubenmost einschließlich von rektifiziertem Traubenmostkonzentrat verwenden, um den natürlichen Alkoholgehalt der Erzeugnisse zu erhöhen, kann bis zum <DATE ISO="20120731">31. Juli 2012</DATE> eine Unterstützung gewährt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103Y.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Höhe der Beihilfe wird je Volumenprozent potenziellen Alkoholgehalts und je Hektoliter des zur Anreicherung verwendeten Traubenmosts festgesetzt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="103Y.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Höchstbetrag der Beihilfe für diese Maßnahme in den verschiedenen Weinbauzonen wird von der Kommission festgesetzt.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103Z"><TI.ART>Artikel 103z</TI.ART>
<STI.ART>Einhaltung anderweitiger Verpflichtungen (<QUOT.START CODE="201A" ID="QS0012" REF.END="QE0012"/>Cross-Compliance<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0012" REF.START="QS0012"/>)</STI.ART>
<ALINEA>Wird festgestellt, dass Weinbauern in ihrem Betrieb innerhalb von drei Jahren ab der Zahlung im Rahmen der Stützungsprogramme für die Umstrukturierung und Umstellung oder innerhalb eines Jahres ab der Zahlung im Rahmen der Stützungsprogramme für die grüne Weinlese gegen die Grundanforderungen an die Betriebsführung sowie die Mindestanforderungen für den guten landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand gemäß den Artikeln 3 bis 7 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 verstoßen haben, so wird der Zahlungsbetrag, wenn der Verstoß auf eine Handlung oder Unterlassung zurückgeht, die unmittelbar dem Weinbauern zuzuschreiben ist, je nach Schwere, Umfang, Dauer und Häufigkeit des Verstoßes teilweise oder vollständig gekürzt oder gestrichen und müssen die Weinbauern ihn gegebenenfalls nach den in den vorgenannten Vorschriften festgelegten Bedingungen erstatten.</ALINEA></ARTICLE></DIVISION>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt IV</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Verfahrensvorschriften</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="103ZA"><TI.ART>Artikel 103za</TI.ART>
<STI.ART>Durchführungsmaßnahmen</STI.ART>
<ALINEA>Die Kommission erlässt die Durchführungsbestimmungen zu diesem Abschnitt.</ALINEA>
<ALINEA><P>Diese können insbesondere Folgendes umfassen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>das Muster für die Aufmachung der Stützungsprogramme,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Bestimmungen für Änderungen der Stützungsprogramme nach deren Geltungsbeginn,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Durchführungsbestimmungen zu den Maßnahmen gemäß den Artikeln 103p bis 103y,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>Kommunikations- und Publizitätsanforderungen für die aus Gemeinschaftsmitteln erfolgende Unterstützung.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE></DIVISION></DIVISION></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='24'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>8.</NO.P><TXT>Der Titel von Teil II Titel II Kapitel I erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><TITLE>
<TI><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0013" REF.END="QE0013"/><HT TYPE="ITALIC">KAPITEL I</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="BOLD">Vermarktungs- und Herstellungsvorschriften</HT><QUOT.END CODE="201C" ID="QE0013" REF.START="QS0013"/></P></STI></TITLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>9.</NO.P><TXT>Der Titel von Teil II Titel II Kapitel I Abschnitt I erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><TITLE>
<TI><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0014" REF.END="QE0014"/><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt I</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Vermarktungsvorschriften</HT></HT><QUOT.END CODE="201C" ID="QE0014" REF.START="QS0014"/></P></STI></TITLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>10.</NO.P><TXT>Folgende Artikel werden eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="113C">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0015" REF.END="QE0015"/>Artikel 113c</TI.ART>
<STI.ART>Vermarktungsregeln zur Verbesserung und Stabilisierung des gemeinsamen Marktes für Weine</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="113C.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Im Hinblick auf ein besseres und stabileres Funktionieren des gemeinsamen Marktes für Weine, einschließlich der Weintrauben, Traubenmoste und Weine, von denen sie stammen, können die Erzeugermitgliedstaaten insbesondere mittels Durchführung der Beschlüsse der Branchenorganisationen nach Artikel 123 Absatz 3 und Artikel 125o Vermarktungsregeln zur Steuerung des Angebots festlegen.</ALINEA>
<ALINEA><P>Diese Regeln müssen im Verhältnis zu dem angestrebten Ziel angemessen sein und dürfen</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>sich nicht auf Operationen nach der Erstvermarktung des betreffenden Erzeugnisses beziehen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>keine Preisfestsetzung erlauben, sei es auch nur als Orientierung oder Empfehlung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>nicht dazu führen, dass ein zu hoher Prozentsatz der normalerweise verfügbaren jährlichen Ernte zurückbehalten wird;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>nicht dazu Anlass geben, dass die Ausstellung der nationalen und/oder gemeinschaftlichen Bescheinigungen für das Inverkehrbringen und die Vermarktung der Weine verweigert wird, wenn die Vermarktung mit den oben genannten Regeln in Einklang steht.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="113C.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Regeln nach Absatz 1 sind den Marktteilnehmern in vollem Umfang durch Veröffentlichung in einem amtlichen Mitteilungsblatt des betreffenden Mitgliedstaats zur Kenntnis zu bringen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="113C.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Berichterstattungspflicht nach Artikel 125o Absatz 3 gilt auch für die gemäß dem vorliegenden Artikel getroffenen Beschlüsse oder Maßnahmen der Mitgliedstaaten.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="113D"><TI.ART>Artikel 113d</TI.ART>
<STI.ART>Besondere Vorschriften für die Vermarktung von Wein</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="113D.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Bezeichnung für eine in Anhang XIb aufgeführte Weinbauerzeugniskategorie darf in der Gemeinschaft nur für die Vermarktung von Erzeugnissen verwendet werden, die den entsprechenden Bedingungen desselben Anhangs genügen.</ALINEA>
<?PAGE NO='25'?>
<ALINEA><P>Jedoch können die Mitgliedstaaten unbeschadet der Bestimmungen von Artikel 118y Absatz 1 Buchstabe a die Verwendung des Begriffes <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0016" REF.END="QE0016"/>Wein<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0016" REF.START="QS0016"/> gestatten, wenn er</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in Verbindung mit dem Namen einer Frucht als zusammengesetzter Ausdruck zum Inverkehrbringen von Erzeugnissen, die durch Gärung anderer Früchte als Weintrauben gewonnen werden, verwendet wird oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Teil eines zusammengesetzten Ausdrucks ist.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Dabei ist allerdings jegliche Verwechslung mit Erzeugnissen zu vermeiden, die unter die Weinkategorien gemäß Anhang XIb fallen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="113D.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Liste der Weinbauerzeugniskategorien in Anhang XIb kann von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 geändert werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="113D.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Abgesehen von Flaschenweinen, für die nachgewiesen werden kann, dass die Abfüllung vor dem <DATE ISO="19710901">1. September 1971</DATE> erfolgte, darf Wein von Keltertraubensorten, die in den gemäß Artikel 120a Absatz 2 Unterabsatz 1 erstellten Klassifizierungen aufgeführt sind, jedoch nicht einer der in Anhang XIb festgelegten Kategorien entsprechen, nur für den Eigenbedarf des Haushalts des Weinerzeugers, zur Erzeugung von Weinessig oder zur Destillation verwendet werden.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0015" REF.START="QS0015"/></ALINEA></PARAG></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>11.</NO.P><TXT>In Teil II Titel II Kapitel I werden folgende Abschnitte eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><DIVISION>
<TITLE><TI>
<P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0017" REF.END="QE0017"/><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt Ia</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Ursprungsbezeichnungen, Geografische Angaben und traditionelle Begriffe im Weinsektor</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118A"><TI.ART>Artikel 118a</TI.ART>
<STI.ART>Geltungsbereich</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in diesem Abschnitt festgelegten Vorschriften betreffend Ursprungsbezeichnungen, geografische Angaben und traditionelle Begriffe gelten für die Erzeugnisse im Sinne von Anhang XIb Absätze 1, 3 bis 6, 8, 9, 11, 15 und 16.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Vorschriften gemäß Absatz 1 gründen sich auf</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>den Schutz der legitimen Interessen</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>der Verbraucher und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>der Erzeuger;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Gewährleistung eines reibungslosen Funktionierens des Binnenmarktes für die betreffenden Erzeugnisse sowie</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>die Förderung der Herstellung von Qualitätserzeugnissen, wobei auch Maßnahmen im Rahmen der innerstaatlichen Qualitätspolitik ergriffen werden können.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='26'?>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt I</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118B"><TI.ART>Artikel 118b</TI.ART>
<STI.ART>Begriffsbestimmungen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118B.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Im Sinne dieses Unterabschnitts bezeichnet der Ausdruck</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0018" REF.END="QE0018"/>Ursprungsbezeichnung<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0018" REF.START="QS0018"/> den Namen einer Gegend, eines bestimmten Ortes oder in Ausnahmefällen eines Landes, der zur Bezeichnung eines Erzeugnisses im Sinne des Artikels 118a Absatz 1 dient, das folgende Anforderungen erfüllt:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>es verdankt seine Güte oder Eigenschaften überwiegend oder ausschließlich den geografischen Verhältnissen einschließlich der natürlichen und menschlichen Einflüsse,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>die Weintrauben, aus denen es gewonnen wird, stammen ausschließlich aus diesem geografischen Gebiet,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>seine Herstellung erfolgt in diesem geografischen Gebiet, und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iv)</NO.P><TXT>es wurde aus Rebsorten gewonnen, die zu Vitis vinifera zählen;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0019" REF.END="QE0019"/>geografische Angabe<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0019" REF.START="QS0019"/> den Namen einer Gegend, eines bestimmten Ortes oder in Ausnahmefällen eines Landes, der zur Bezeichnung eines Erzeugnisses im Sinne des Artikels 118a Absatz 1 dient, das folgende Anforderungen erfüllt:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>es hat eine bestimmte Güte, ein bestimmtes Ansehen oder andere Eigenschaften, die sich aus diesem geografischen Ursprung ergeben,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>mindestens 85 % der zu seiner Herstellung verwendeten Trauben stammen ausschließlich aus diesem geografischen Gebiet,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>seine Herstellung erfolgt in diesem geografischen Gebiet, und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iv)</NO.P><TXT>es wurde aus Rebsorten gewonnen, die zu Vitis vinifera oder einer Kreuzung zwischen der Sorte Vitis vinifera und einer anderen Sorte der Gattung Vitis zählen.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118B.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Bestimmte traditionell verwendete Namen können als Ursprungsbezeichnungen dienen, wenn sie</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>einen Wein bezeichnen,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>sich auf einen geografischen Namen beziehen,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>den Anforderungen von Absatz 1 Buchstabe a Ziffern i bis iv entsprechen und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>dem schutzverleihenden Verfahren für Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben gemäß diesem Unterabschnitt unterzogen werden.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118B.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben, einschließlich derjenigen, die sich auf geografische Gebiete in Drittländern beziehen, können gemäß den Vorschriften dieses Unterabschnitts in der Gemeinschaft geschützt werden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='27'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="118C"><TI.ART>Artikel 118c</TI.ART>
<STI.ART>Inhalt der Schutzanträge</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118C.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Anträge auf den Schutz von Namen als Ursprungsbezeichnungen oder geografische Angaben umfassen technische Unterlagen, die Folgendes enthalten:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>den zu schützenden Namen,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Name und Anschrift des Antragstellers,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>eine Produktspezifikation gemäß Absatz 2 sowie</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>ein einziges Dokument mit einer Zusammenfassung der Produktspezifikation gemäß Absatz 2.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118C.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Produktspezifikation ermöglicht es den Interessenten, die einschlägigen Bedingungen für die Produktion der jeweiligen Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe zu überprüfen.</ALINEA>
<ALINEA><P>Sie beinhaltet mindestens Folgendes:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>den zu schützenden Namen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>eine Beschreibung des Weines/der Weine:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>bei Weinen mit Ursprungsbezeichnung eine Beschreibung ihrer wichtigsten analytischen und organoleptischen Eigenschaften;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>bei Weinen mit geografischer Angabe eine Beschreibung ihrer wichtigsten analytischen Eigenschaften sowie eine Bewertung oder die Angabe ihrer organoleptischen Eigenschaften;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>gegebenenfalls die spezifischen önologischen Verfahren zur Weinbereitung sowie die einschlägigen Einschränkungen für die Weinbereitung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>die Abgrenzung des betreffenden geografischen Gebiets;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>den Höchstertrag je Hektar;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>eine Angabe der Keltertraubensorte oder -sorten, aus denen der Wein/die Weine gewonnen wurde/wurden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>Angaben, aus denen sich der Zusammenhang gemäß Artikel 118b Absatz 1 Buchstabe a Ziffer i bzw. Artikel 118b Absatz 1 Buchstabe b Ziffer i ergibt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>h)</NO.P><TXT>geltende Anforderungen gemäß gemeinschaftlichen oder nationalen Rechtsvorschriften, oder — sofern von den Mitgliedstaaten vorgesehen — von Organisationen, die geschützte Ursprungsbezeichnungen oder geschützte geografische Angaben verwalten, wobei darauf zu achten ist, dass diese Anforderungen objektiv und nichtdiskriminierend sowie mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar sind;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>i)</NO.P><TXT>den Namen und die Anschrift der Behörden oder Stellen, die die Einhaltung der Bestimmungen der Produktspezifikation kontrollieren, und ihre besonderen Aufgaben.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='28'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="118D"><TI.ART>Artikel 118d</TI.ART>
<STI.ART>Schutzantrag für ein geografisches Gebiet in einem Drittland</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118D.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Betrifft der Schutzantrag ein geografisches Gebiet in einem Drittland, so muss er zusätzlich zu den Angaben gemäß Artikel 118c den Nachweis enthalten, dass der betreffende Name in seinem Ursprungsland geschützt ist.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118D.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Antrag wird direkt an die Kommission gerichtet oder über die Behörden des betreffenden Drittlands gestellt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118D.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Schutzantrag ist in einer der Amtssprachen der Gemeinschaft einzureichen oder muss eine beglaubigte Übersetzung in eine dieser Sprachen enthalten.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118E"><TI.ART>Artikel 118e</TI.ART>
<STI.ART>Antragsteller</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118E.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Jede interessierte Gruppe von Erzeugern oder in Ausnahmefällen ein Einzelerzeuger kann den Schutz einer Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe beantragen. Andere interessierte Parteien können sich am Antrag beteiligen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118E.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Erzeuger dürfen den Schutz nur für von ihnen erzeugte Weine beantragen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118E.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Bezeichnet ein Name ein grenzübergreifendes geografisches Gebiet oder ist ein traditioneller Name mit einem grenzübergreifenden geografischen Gebiet verbunden, so kann ein gemeinsamer Antrag gestellt werden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118F"><TI.ART>Artikel 118f</TI.ART>
<STI.ART>Nationales Vorverfahren</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118F.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Anträge auf den Schutz einer Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe von Weinen gemäß Artikel 118b mit Ursprung in der Gemeinschaft werden einem nationalen Vorverfahren nach dem vorliegenden Artikel unterzogen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118F.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Schutzantrag wird bei dem Mitgliedstaat eingereicht, aus dessen Hoheitsgebiet die Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe stammt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118F.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Mitgliedstaat prüft, ob der Schutzantrag die Bedingungen dieses Unterabschnitts erfüllt.</ALINEA>
<ALINEA>Der Mitgliedstaat führt ein nationales Verfahren durch, indem er für eine angemessene Veröffentlichung des Antrags sorgt und eine Frist von mindestens zwei Monaten ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung setzt, innerhalb deren natürliche oder juristische Personen mit einem berechtigten Interesse, die in seinem Hoheitsgebiet ansässig oder niedergelassen sind, anhand einer ausreichend begründeten Erklärung beim Mitgliedstaat Einspruch gegen den Antrag einlegen können.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118F.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Ist der Mitgliedstaat der Auffassung, dass die Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe die einschlägigen Anforderungen nicht erfüllt oder mit dem Gemeinschaftsrecht generell unvereinbar ist, so lehnt er den Antrag ab.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='29'?>
<PARAG IDENTIFIER="118F.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Ist der Mitgliedstaat der Auffassung, dass die einschlägigen Anforderungen erfüllt werden, so</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>veröffentlicht er das einzige Dokument und die Produktspezifikation zumindest im Internet und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>übermittelt er der Kommission einen Schutzantrag, der folgende Angaben enthält:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>Name und Anschrift des Antragstellers,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>das einzige Dokument gemäß Artikel 118c Absatz 1 Buchstabe d,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>eine Erklärung des Mitgliedstaats, dass der Antrag des Antragstellers seiner Auffassung nach den vorgeschriebenen Anforderungen entspricht, und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iv)</NO.P><TXT>die Fundstelle der Veröffentlichung gemäß Buchstabe a.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Diese Angaben werden in einer der Amtssprachen der Gemeinschaft abgefasst oder enthalten eine beglaubigte Übersetzung in eine dieser Sprachen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118F.006"><NO.PARAG>(6)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten setzen die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften in Kraft, um diesem Artikel bis spätestens zum <DATE ISO="20090801">1. August 2009</DATE> nachzukommen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118F.007"><NO.PARAG>(7)</NO.PARAG>
<ALINEA>Für den Fall, dass es in einem Mitgliedstaat keine nationalen Rechtsvorschriften über den Schutz von Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben gibt, kann der betreffende Mitgliedstaat vom Zeitpunkt der Einreichung des Antrags bei der Kommission an einen lediglich übergangsweisen Schutz im Sinne dieses Unterabschnitts auf nationaler Ebene für den Namen gewähren. Der übergangsweise gewährte nationale Schutz endet mit dem Zeitpunkt, zu dem über die Eintragung nach diesem Unterabschnitt entschieden wird.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118G"><TI.ART>Artikel 118g</TI.ART>
<STI.ART>Prüfung durch die Kommission</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118G.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission veröffentlicht den Zeitpunkt der Einreichung des Antrags auf den Schutz der Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118G.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission prüft, ob die Schutzanträge gemäß Artikel 118f Absatz 5 die Bedingungen dieses Unterabschnitts erfüllen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118G.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Gelangt die Kommission zu der Auffassung, dass die Anforderungen dieses Unterabschnitts erfüllt sind, so veröffentlicht sie das einzige Dokument gemäß Artikel 118c Absatz 1 Buchstabe d und die Fundstelle der veröffentlichten Spezifikation gemäß Artikel 118f Absatz 5 im <HT TYPE="ITALIC">Amtsblatt der Europäischen Union</HT>.</ALINEA>
<ALINEA>Andernfalls beschließt die Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4, den Antrag abzulehnen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='30'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="118H"><TI.ART>Artikel 118h</TI.ART>
<STI.ART>Einspruchverfahren</STI.ART>
<ALINEA>Innerhalb von zwei Monaten ab der Veröffentlichung gemäß Artikel 118g Absatz 3 Unterabsatz 1 kann jeder Mitgliedstaat oder jedes Drittland oder jede natürliche oder juristische Person mit einem berechtigten Interesse, die in einem anderen als dem antragstellenden Mitgliedstaat oder in einem Drittland ansässig oder niedergelassen ist, Einspruch gegen den beabsichtigten Schutz einlegen, indem bei der Kommission eine ordnungsgemäß begründete Erklärung zu den in diesem Unterabschnitt festgelegten Bedingungen für die Inanspruchnahme eingereicht wird.</ALINEA>
<ALINEA>Bei natürlichen oder juristischen Personen, die in einem Drittland ansässig oder niedergelassen sind, erfolgt die Einreichung innerhalb der zweimonatigen Frist gemäß Absatz 1 entweder direkt bei der Kommission oder über die Behörden des betreffenden Drittlands.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118I"><TI.ART>Artikel 118i</TI.ART>
<STI.ART>Entscheidung über den Schutz</STI.ART>
<ALINEA>Auf der Grundlage der der Kommission vorliegenden Informationen beschließt die Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4, entweder die Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe, die die Bedingungen dieses Unterabschnitts erfüllt und mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar ist, zu schützen oder den Antrag abzulehnen, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118J"><TI.ART>Artikel 118j</TI.ART>
<STI.ART>Homonyme</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118J.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Bei der Eintragung eines Namens, für den ein Antrag vorliegt und der mit einem nach dieser Verordnung für den Weinsektor bereits eingetragenen Namen ganz oder teilweise gleichlautend ist, sind die örtlichen und traditionellen Gebräuche und etwaige Verwechslungsgefahren gebührend zu beachten.</ALINEA>
<ALINEA>Ein gleichlautender Name, der den Verbraucher zu der irrigen Annahme verleitet, dass die Erzeugnisse aus einem anderen Gebiet stammen, wird nicht eingetragen, auch wenn er in Bezug auf das Gebiet, die Gegend oder den Ort, aus dem/der die betreffenden Erzeugnisse stammen, zutreffend ist.</ALINEA>
<ALINEA>Die Verwendung eines eingetragenen gleichlautenden Namens ist nur dann zulässig, wenn der später eingetragene gleichlautende Name in der Praxis deutlich von dem bereits eingetragenen Namen zu unterscheiden ist, wobei sichergestellt sein muss, dass die betroffenen Erzeuger gerecht behandelt und die Verbraucher nicht irregeführt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118J.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Absatz 1 findet entsprechend Anwendung, wenn ein Name, für den ein Antrag vorliegt, ganz oder teilweise mit einer geografischen Angabe gleichlautend ist, die als solche durch die Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten geschützt ist.</ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten nehmen keine Eintragung nicht gleichlautender geografischer Angaben zu Schutzzwecken gemäß ihren jeweiligen Rechtsvorschriften über geografische Angaben vor, wenn eine Ursprungsbezeichnung oder eine geografische Angabe in der Gemeinschaft nach den einschlägigen gemeinschaftlichen Rechtsvorschriften für Ursprungsbezeichnungen und geografische Angaben geschützt ist.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='31'?>
<PARAG IDENTIFIER="118J.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Enthält der Name einer Weintraubensorte eine geschützte Ursprungsbezeichnung oder eine geschützte geografische Angabe, so kann dieser Name unbeschadet anderer Durchführungsmaßnahmen der Kommission nicht zur Etikettierung der unter diese Verordnung fallenden Erzeugnisse verwendet werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118J.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Schutz von Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben für Erzeugnisse im Sinne von Artikel 118b gilt unbeschadet der geschützten geografischen Angaben für Spirituosen gemäß der Verordnung (EG) Nr. 110/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom <DATE ISO="20080115">15. Januar 2008</DATE> zur Begriffsbestimmung, Bezeichnung, Aufmachung und Etikettierung von Spirituosen sowie zum Schutz geografischer Angaben für Spirituosen<NOTE NOTE.ID="E0009" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20080213" NO.OJ="039" PAGE.FIRST="16">ABl. L 39 vom 13.2.2008, S. 16</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> und umgekehrt.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118K"><TI.ART>Artikel 118k</TI.ART>
<STI.ART>Gründe für die Verweigerung des Schutzes</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118K.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Namen, die zu Gattungsbezeichnungen geworden sind, dürfen nicht als Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe geschützt werden.</ALINEA>
<ALINEA>Im Sinne dieses Unterabschnitts ist ein <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0020" REF.END="QE0020"/>Name, der zur Gattungsbezeichnung geworden ist<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0020" REF.START="QS0020"/>, der Name eines Weins, der sich zwar auf einen Ort oder ein Gebiet bezieht, in dem das betreffende Erzeugnis ursprünglich hergestellt oder vermarktet wurde, der jedoch in der Gemeinschaft der gemeinhin übliche Name für einen Wein geworden ist.</ALINEA>
<ALINEA><P>Bei der Feststellung, ob ein Name zur Gattungsbezeichnung geworden ist, sind alle relevanten Faktoren und insbesondere Folgendes zu berücksichtigen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die bestehende Situation in der Gemeinschaft, insbesondere in den Verbrauchsgebieten;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die einschlägigen gemeinschaftlichen oder nationalen Rechtsvorschriften.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118K.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Ein Name wird nicht als Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe geschützt, wenn der Schutz aufgrund des Ansehens, das eine Marke genießt, geeignet ist, den Verbraucher in Bezug auf die tatsächliche Identität des Weins irrezuführen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118L"><TI.ART>Artikel 118l</TI.ART>
<STI.ART>Beziehung zu Marken</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118L.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Ist eine Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe nach Maßgabe dieser Verordnung geschützt, so wird der Antrag auf Eintragung einer Marke, auf die einer der in Artikel 118m Absatz 2 aufgeführten Tatbestände zutrifft und die eine in Anhang XIb aufgeführte Art von Erzeugnis betrifft, abgelehnt, wenn dieser Antrag nach dem Zeitpunkt der Einreichung des Antrags auf Eintragung der Ursprungsbezeichnung oder der geografischen Angabe bei der Kommission eingereicht wird und die Ursprungsbezeichnung oder geografische Angabe somit geschützt wird.</ALINEA>
<ALINEA>Marken, die unter Verstoß gegen Unterabsatz 1 eingetragen wurden, werden gelöscht.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='32'?>
<PARAG IDENTIFIER="118L.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Unbeschadet von Artikel 118k Absatz 2 darf eine Marke, auf deren Verwendung einer der in Artikel 118m Absatz 2 aufgeführten Tatbestände zutrifft und die vor dem Zeitpunkt des Antrags auf Schutz der Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe angemeldet, eingetragen oder, sofern dies nach den einschlägigen Rechtsvorschriften vorgesehen ist, durch Verwendung in gutem Glauben im Gebiet der Gemeinschaft erworben wurde, ungeachtet des Schutzes einer Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe weiter verwendet werden, sofern für die Marke keine Gründe für die Ungültigerklärung oder den Verfall gemäß der Ersten Richtlinie (89/104/EWG) des Rates vom <DATE ISO="19881221">21. Dezember 1988</DATE> zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Marken<NOTE NOTE.ID="E0010" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="19890211" NO.OJ="040" PAGE.FIRST="1">ABl. L 40 vom 11.2.1989, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> oder der Verordnung (EG) Nr. 40/94 des Rates vom <DATE ISO="19931220">20. Dezember 1993</DATE> über die Gemeinschaftsmarke<NOTE NOTE.ID="E0011" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="19940114" NO.OJ="011" PAGE.FIRST="1">ABl. L 11 vom 14.1.1994, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> vorliegen.</ALINEA>
<ALINEA>In solchen Fällen wird die Verwendung der Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe neben den jeweiligen Marken erlaubt.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118M"><TI.ART>Artikel 118m</TI.ART>
<STI.ART>Schutz</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118M.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Geschützte Ursprungsbezeichnungen und geschützte geografische Angaben dürfen von jedem Marktteilnehmer verwendet werden, der einen Wein vermarktet, der der betreffenden Produktspezifikation entspricht.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118M.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Geschützte Ursprungsbezeichnungen und geschützte geografische Angaben sowie die diese geschützten Namen in Übereinstimmung mit der Produktspezifikation verwendenden Weine werden geschützt gegen</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>jede direkte oder indirekte kommerzielle Verwendung eines geschützten Namens</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>durch vergleichbare Erzeugnisse, die der Produktspezifikation des geschützten Namens nicht entsprechen, oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>soweit durch diese Verwendung das Ansehen einer Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe ausgenutzt wird;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>jede widerrechtliche Aneignung, Nachahmung oder Anspielung, selbst wenn der tatsächliche Ursprung des Erzeugnisses oder der Dienstleistung angegeben ist oder wenn der geschützte Name in Übersetzung oder zusammen mit Ausdrücken wie <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0021" REF.END="QE0021"/>Art<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0021" REF.START="QS0021"/>, <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0022" REF.END="QE0022"/>Typ<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0022" REF.START="QS0022"/>, <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0023" REF.END="QE0023"/>Verfahren<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0023" REF.START="QS0023"/>, <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0024" REF.END="QE0024"/>Fasson<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0024" REF.START="QS0024"/>, <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0025" REF.END="QE0025"/>Nachahmung<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0025" REF.START="QS0025"/> oder dergleichen verwendet wird;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>alle sonstigen falschen oder irreführenden Angaben, die sich auf Herkunft, Ursprung, Natur oder wesentliche Eigenschaften der Erzeugnisse beziehen und auf der Aufmachung oder der äußeren Verpackung, in der Werbung oder in Unterlagen zu den betreffenden Weinerzeugnissen erscheinen, sowie die Verwendung von Behältnissen, die geeignet sind, einen falschen Eindruck hinsichtlich des Ursprungs zu erwecken;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>alle sonstigen Praktiken, die geeignet sind, den Verbraucher in Bezug auf den tatsächlichen Ursprung des Erzeugnisses irrezuführen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='33'?>
<PARAG IDENTIFIER="118M.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Geschützte Ursprungsbezeichnungen und geschützte geografische Angaben dürfen nicht zu Gattungsbezeichnungen in der Gemeinschaft im Sinne von Artikel 118k Absatz 1 werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118M.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um die widerrechtliche Verwendung geschützter Ursprungsbezeichnungen und geschützter geografischer Angaben gemäß Absatz 2 zu unterbinden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118N"><TI.ART>Artikel 118n</TI.ART>
<STI.ART>Register</STI.ART>
<ALINEA>Die Kommission erstellt und unterhält ein öffentlich zugängliches elektronisches Register der geschützten Ursprungsbezeichnungen und geschützten geografischen Angaben für Wein.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118O"><TI.ART>Artikel 118o</TI.ART>
<STI.ART>Benennung der zuständigen Kontrollbehörde</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118O.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten benennen die zuständige(n) Behörde(n), die für die Kontrollen in Bezug auf die in diesem Unterabschnitt festgelegten Verpflichtungen in Übereinstimmung mit den Kriterien gemäß Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom <DATE ISO="20040429">29. April 2004</DATE> über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz<NOTE NOTE.ID="E0012" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20040430" NO.OJ="165" PAGE.FIRST="1">ABl. L 165 vom 30.4.2004, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> zuständig ist/sind.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118O.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass jeder Marktteilnehmer, der die Vorschriften dieses Unterabschnitts erfüllt, einen Anspruch darauf hat, in ein Kontrollsystem aufgenommen zu werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118O.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten unterrichten die Kommission über die in Absatz 1 genannte(n) zuständige(n) Behörde(n). Die Kommission macht deren Namen und Anschriften öffentlich zugänglich und aktualisiert sie in regelmäßigen Abständen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118P"><TI.ART>Artikel 118p</TI.ART>
<STI.ART>Kontrolle der Einhaltung der Spezifikationen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118P.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Hinsichtlich der geschützten Ursprungsbezeichnungen und geschützten geografischen Angaben, die ein geografisches Gebiet in der Gemeinschaft betreffen, wird die jährliche Kontrolle der Einhaltung der Produktspezifikation während der Erzeugung und während oder nach der Abfüllung des Weins gewährleistet durch</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die zuständige(n) Behörde(n) gemäß Artikel 118o Absatz 1 oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>eine oder mehrere Kontrollstellen im Sinne von Artikel 2 Absatz 2 Nummer 5 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004, die in Übereinstimmung mit den Kriterien von Artikel 5 derselben Verordnung als Produktzertifizierungsstelle tätig werden.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Die Kontrollkosten werden von den von diesen Kontrollen erfassten Marktteilnehmern getragen.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='34'?>
<PARAG IDENTIFIER="118P.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Hinsichtlich der geschützten Ursprungsbezeichnungen und geschützten geografischen Angaben, die ein geografisches Gebiet in einem Drittland betreffen, wird die Kontrolle der Einhaltung der Produktspezifikation während der Erzeugung und während oder nach der Abfüllung des Weins gewährleistet durch</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>eine oder mehrere vom Drittland benannte staatliche Behörden oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>eine oder mehrere Produktzertifizierungsstellen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118P.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in Absatz 1 Buchstabe b und Absatz 2 Buchstabe b genannten Produktzertifizierungsstellen erfüllen die Voraussetzungen der Europäischen Norm EN 45011 oder des ISO/IEC-Leitfadens 65 (Allgemeine Kriterien für Produktzertifizierungsstellen) und werden ab dem <DATE ISO="20100501">1. Mai 2010</DATE> nach diesen Normen akkreditiert.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118P.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Übernimmt bzw. übernehmen die in Absatz 1 Buchstabe a und Absatz 2 Buchstabe a genannte(n) Behörde bzw. Behörden die Kontrolle der Einhaltung der Produktspezifikation, so muss bzw. müssen sie angemessene Garantien für Objektivität und Unparteilichkeit bieten und über qualifiziertes Personal und Ressourcen zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben verfügen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118Q"><TI.ART>Artikel 118q</TI.ART>
<STI.ART>Änderungen der Produktspezifikationen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118Q.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Ein Antragsteller, der die Bedingungen von Artikel 118e erfüllt, kann insbesondere zur Berücksichtigung des Stands von Wissenschaft und Technik oder im Hinblick auf eine neue Abgrenzung des geografischen Gebiets gemäß Artikel 118c Absatz 2 Unterabsatz 2 Buchstabe d die Genehmigung für eine Änderung der Produktspezifikation einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe beantragen. Der Antrag enthält eine Beschreibung der beabsichtigten Änderungen und deren Begründung.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118Q.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Führt die vorgeschlagene Änderung zu einer oder mehreren Änderungen des einzigen Dokuments gemäß Artikel 118c Absatz 1 Buchstabe d, so finden die Artikel 118f bis 118i entsprechend auf den Änderungsantrag Anwendung. Werden lediglich geringfügige Änderungen vorgeschlagen, so entscheidet die Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 über die Genehmigung der Änderung ohne Anwendung des Verfahrens gemäß Artikel 118g Absatz 2 und Artikel 118h und veröffentlicht im Falle der Genehmigung die Angaben gemäß Artikel 118g Absatz 3.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118Q.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Führt die vorgeschlagene Änderung zu keiner Änderung des einzigen Dokuments, so gelten folgende Regeln:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Liegt das geografische Gebiet in einem Mitgliedstaat, so befindet dieser über die Genehmigung der Änderung, veröffentlicht im Falle der Befürwortung die geänderte Produktspezifikation und teilt der Kommission die genehmigten Änderungen und deren Begründung mit;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>liegt das geografische Gebiet in einem Drittland, so befindet die Kommission über die Genehmigung der vorgeschlagenen Änderung.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='35'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="118R"><TI.ART>Artikel 118r</TI.ART>
<STI.ART>Löschung</STI.ART>
<ALINEA>Die Kommission kann nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 von sich aus oder auf ordnungsgemäß begründeten Antrag eines Mitgliedstaats, eines Drittlands oder einer natürlichen oder juristischen Person mit begründetem Interesse beschließen, den Schutz einer Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe zu löschen, wenn die Einhaltung der entsprechenden Produktspezifikation nicht mehr gewährleistet ist.</ALINEA>
<ALINEA>Die Artikel 118f bis 118i gelten sinngemäß.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118S"><TI.ART>Artikel 118s</TI.ART>
<STI.ART>Bestehende geschützte Weinnamen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118S.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Weinnamen, die gemäß den Artikeln 51 und 54 der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 und Artikel 28 der Verordnung (EG) Nr. 753/2002 der Kommission vom <DATE ISO="20020429">29. April 2002</DATE> mit Durchführungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 des Rates hinsichtlich der Beschreibung, der Bezeichnung, der Aufmachung und des Schutzes bestimmter Weinbauerzeugnisse<NOTE NOTE.ID="E0013" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20020504" NO.OJ="118" PAGE.FIRST="1">ABl. L 118 vom 4.5.2002, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> geschützt sind, sind automatisch im Rahmen der vorliegenden Verordnung geschützt. Die Kommission führt sie in dem Register gemäß Artikel 118n der vorliegenden Verordnung auf.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118S.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bezüglich der bestehenden geschützten Weinnamen gemäß Absatz 1 Folgendes:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die in Artikel 118c Absatz 1 genannten technischen Unterlagen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die einzelstaatlichen Entscheidungen über die Genehmigung.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118S.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Weinnamen gemäß Absatz 1, für die die in Absatz 2 vorgeschriebenen Angaben nicht bis zum <DATE ISO="20111231">31. Dezember 2011</DATE> übermittelt werden, verlieren den Schutz im Rahmen der vorliegenden Verordnung. Die Kommission trifft die entsprechende formelle Maßnahme, diese Namen aus dem Register gemäß Artikel 118n zu streichen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118S.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Artikel 118r gilt nicht für bestehende geschützte Weinnamen nach Absatz 1.</ALINEA>
<ALINEA>Die Kommission kann von sich aus nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 bis zum <DATE ISO="20141231">31. Dezember 2014</DATE> beschließen, den Schutz von bestehenden geschützten Weinnamen gemäß Absatz 1 zu löschen, wenn sie die in Artikel 118b festgelegten Bedingungen nicht erfüllen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118T"><TI.ART>Artikel 118t</TI.ART>
<STI.ART>Gebühren</STI.ART>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können eine Gebühr zur Deckung ihrer Kosten erheben, einschließlich derjenigen, die bei der Prüfung der Schutz-, Änderungs- und Löschungsanträge sowie der Einspruchserklärungen im Sinne dieses Unterabschnitts anfallen.</ALINEA></ARTICLE></DIVISION>
<?PAGE NO='36'?>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt II</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Traditionelle Begriffe</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118U"><TI.ART>Artikel 118u</TI.ART>
<STI.ART>Begriffsbestimmungen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118U.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Der Ausdruck <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0026" REF.END="QE0026"/>traditioneller Begriff<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0026" REF.START="QS0026"/> bezeichnet einen traditionell in den Mitgliedstaaten verwendeten Namen für Erzeugnisse gemäß Artikel 118a Absatz 1, um</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>anzuzeigen, dass das Erzeugnis eine geschützte Ursprungsbezeichnung oder eine geschützte geografische Angabe nach gemeinschaftlichen oder einzelstaatlichen Rechtsvorschriften hat;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Erzeugungs- oder Reifungsmethode oder die Qualität und die Farbe des Erzeugnisses mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe sowie die Art des Ortes oder ein besonderes geschichtliches Ereignis im Zusammenhang mit diesen Weinen zu bezeichnen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118U.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Traditionelle Begriffe werden von der Kommission anerkannt, definiert und geschützt.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118V"><TI.ART>Artikel 118v</TI.ART>
<STI.ART>Schutz</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118V.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Ein geschützter traditioneller Begriff darf nur für ein Erzeugnis verwendet werden, das entsprechend der Begriffsbestimmung in Artikel 118u Absatz 1 hergestellt wurde.</ALINEA>
<ALINEA>Traditionelle Begriffe sind gegen widerrechtliche Verwendung geschützt.</ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um die widerrechtliche Verwendung geschützter traditioneller Begriffe zu unterbinden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118V.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Traditionelle Begriffe werden in der Gemeinschaft nicht zu Gattungsbezeichnungen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE></DIVISION></DIVISION>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt Ib</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Kennzeichnung und Aufmachung im Weinsektor</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118W"><TI.ART>Artikel 118w</TI.ART>
<STI.ART>Begriffsbestimmung</STI.ART>
<ALINEA><P>Im Sinne dieses Abschnitts bezeichnet der Ausdruck</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0027" REF.END="QE0027"/>Kennzeichnung<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0027" REF.START="QS0027"/> die Angaben, Bezeichnungen, Hersteller- oder Handelsmarken, Abbildungen oder Zeichen auf Verpackungen, Dokumenten, Schildern, Etiketten, Ringen oder Bundverschlüssen, die einem Erzeugnis beigefügt sind oder sich auf dieses beziehen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0028" REF.END="QE0028"/>Aufmachung<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0028" REF.START="QS0028"/> die Informationen, die dem Verbraucher anhand der Verpackung des betreffenden Erzeugnisses, einschließlich der Form und Art der Flasche, vermittelt werden.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE>
<?PAGE NO='37'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="118X"><TI.ART>Artikel 118x</TI.ART>
<STI.ART>Anwendbarkeit horizontaler Vorschriften</STI.ART>
<ALINEA>Vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen der vorliegenden Verordnung finden die Richtlinie 89/104/EWG, die Richtlinie 89/396/EWG des Rates vom <DATE ISO="19890614">14. Juni 1989</DATE> über Angaben oder Marken, mit denen sich das Los, zu dem ein Lebensmittel gehört, feststellen lässt<NOTE NOTE.ID="E0014" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="19890630" NO.OJ="186" PAGE.FIRST="21">ABl. L 186 vom 30.6.1989, S. 21</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE>, die Richtlinie 2000/13/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom <DATE ISO="20000320">20. März 2000</DATE> zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln sowie die Werbung hierfür<NOTE NOTE.ID="E0015" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20000506" NO.OJ="109" PAGE.FIRST="29">ABl. L 109 vom 6.5.2000, S. 29</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> und die Richtlinie 2007/45/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom <DATE ISO="20070905">5. September 2007</DATE> zur Festlegung von Nennfüllmengen für Erzeugnisse in Fertigpackungen<NOTE NOTE.ID="E0016" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20070921" NO.OJ="247" PAGE.FIRST="17">ABl. L 247 vom 21.9.2007, S. 17</REF.DOC.OJ>.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0017" REF.START="QS0017"/></P></NOTE> Anwendung auf die Kennzeichnung und Aufmachung der in ihren Geltungsbereich fallenden Erzeugnisse.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118Y"><TI.ART>Artikel 118y</TI.ART>
<STI.ART>Obligatorische Angaben</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118Y.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Kennzeichnung und Aufmachung der in Anhang XIb Absätze 1 bis 11 sowie 13, 15 und 16 genannten, in der Gemeinschaft vermarkteten oder für die Ausfuhr bestimmten Erzeugnisse umfasst die folgenden obligatorischen Angaben:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die Bezeichnung der Kategorie des Weinbauerzeugnisses gemäß Anhang XIb;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>für Weine mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>den Begriff <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0029" REF.END="QE0029"/>geschützte Ursprungsbezeichnung<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0029" REF.START="QS0029"/> oder <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0030" REF.END="QE0030"/>geschützte geografische Angabe<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0030" REF.START="QS0030"/> und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>den Namen der geschützten Ursprungsbezeichnung oder der geschützten geografischen Angabe;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>den vorhandenen Alkoholgehalt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>die Angabe der Herkunft;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>die Angabe des Abfüllers oder, im Fall von Schaumwein, Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure, Qualitätsschaumwein oder aromatischem Qualitätsschaumwein den Namen des Herstellers oder Verkäufers;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>bei eingeführten Weinen die Angabe des Einführers und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>im Fall von Schaumwein, Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure, Qualitätsschaumwein oder aromatischem Qualitätsschaumwein die Angabe des Zuckergehalts.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118Y.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Abweichend von Absatz 1 Buchstabe a kann auf die Angabe der Kategorie des Weinbauerzeugnisses bei Weinen verzichtet werden, deren Etiketten den Namen einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe tragen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118Y.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Abweichend von Absatz 1 Buchstabe b kann auf die Angabe des Begriffs <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0031" REF.END="QE0031"/>geschützte Ursprungsbezeichnung<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0031" REF.START="QS0031"/> oder <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0032" REF.END="QE0032"/>geschützte geografische Angabe<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0032" REF.START="QS0032"/> in folgenden Fällen verzichtet werden:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>wenn ein traditioneller Begriff nach Artikel 118u Absatz 1 Buchstabe a auf dem Etikett angegeben ist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>wenn der Name der geschützten Ursprungsbezeichnung oder der geschützten geografischen Angabe unter außergewöhnlichen, von der Kommission festzulegenden Umständen auf dem Etikett angegeben ist.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='38'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="118Z"><TI.ART>Artikel 118z</TI.ART>
<STI.ART>Fakultative Angaben</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118Z.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Kennzeichnung und Aufmachung der in Artikel 118y Absatz 1 genannten Erzeugnisse kann insbesondere die folgenden fakultativen Angaben umfassen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>das Erntejahr;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Bezeichnung einer oder mehrerer Keltertraubensorten;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>für andere als die in Artikel 118y Absatz 1 Buchstabe g genannten Weine die Angabe des Zuckergehalts;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>für Weine mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe einen traditionellen Begriff gemäß Artikel 118u Absatz 1 Buchstabe b;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>das Gemeinschaftszeichen zur Angabe der geschützten Ursprungsbezeichnung oder der geschützten geografischen Angabe;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>die Angabe bestimmter Erzeugungsverfahren;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>für Weine mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe den Namen einer anderen geografischen Einheit, die kleiner oder größer ist als das Gebiet, das der Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe zugrunde liegt.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118Z.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Unbeschadet des Artikels 118j Absatz 3 verfahren die Mitgliedstaaten in Bezug auf die Verwendung der Angaben gemäß Absatz 1 Buchstaben a und b bei Weinen ohne geschützte Ursprungsbezeichnung oder geschützte geografische Angabe wie folgt:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Sie erlassen Rechts- und Verwaltungsvorschriften, die sicherstellen, dass Zertifizierungs-, Genehmigungs- und Kontrollverfahren zur Gewährleistung der Richtigkeit der betreffenden Angaben bestehen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>sie können auf der Grundlage nicht diskriminierender und objektiver Kriterien und unter gebührender Berücksichtigung des fairen Wettbewerbs für Weine, die aus Keltertraubensorten in ihrem Gebiet hergestellt werden, Listen von ausgenommenen Keltertraubensorten erstellen, insbesondere wenn folgende Voraussetzungen gegeben sind:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>Es besteht Verwechslungsgefahr beim Verbraucher in Bezug auf den wahren Ursprung des Weins aufgrund der Tatsache, dass die betreffende Keltertraubensorte Bestandteil einer bestehenden geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe ist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>entsprechende Kontrollen wären nicht kosteneffizient, da die betreffende Keltertraubensorte nur einen sehr kleinen Teil des Weinbaus des Mitgliedstaats ausmacht;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>im Falle von Mischungen von Weinen aus verschiedenen Mitgliedstaaten wird bzw. werden die Keltertraubensorte bzw. -sorten nicht angegeben, es sei denn, die betreffenden Mitgliedstaaten treffen eine anders lautende Vereinbarung und sorgen für die Durchführbarkeit der einschlägigen Zertifizierungs-, Genehmigungs- und Kontrollverfahren.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='39'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="118ZA"><TI.ART>Artikel 118za</TI.ART>
<STI.ART>Sprachen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="118ZA.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Erfolgen die obligatorischen und fakultativen Angaben gemäß den Artikeln 118y und 118z in Wörtern, so muss dies in einer oder mehreren der Amtssprachen der Gemeinschaft geschehen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="118ZA.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Unbeschadet von Absatz 1 ist der Name einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe oder ein traditioneller Begriff gemäß Artikel 118u Absatz 1 Buchstabe a auf dem Etikett in der Sprache bzw. den Sprachen aufzuführen, auf die sich der Schutz erstreckt.</ALINEA>
<ALINEA>Bei einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe oder einzelstaatlichen besonderen Bezeichnung, für die nicht das lateinische Alphabet verwendet wird, kann der Name auch in einer oder mehreren Amtssprachen der Gemeinschaft angegeben werden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="118ZB"><TI.ART>Artikel 118zb</TI.ART>
<STI.ART>Anwendung</STI.ART>
<ALINEA>Die zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten treffen Maßnahmen, um zu gewährleisten, dass ein nicht gemäß diesem Abschnitt gekennzeichnetes Erzeugnis im Sinne des Artikels 118y Absatz 1 nicht auf den Markt gelangt bzw. aus dem Markt genommen wird.</ALINEA></ARTICLE></DIVISION></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>12.</NO.P><TXT>In Teil II Titel II Kapitel I wird folgender Abschnitt eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><DIVISION>
<TITLE><TI>
<P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0033" REF.END="QE0033"/><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt IIa</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Herstellungsvorschriften im Weinsektor</HT></HT></P></STI></TITLE>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt I</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Keltertraubensorten</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="120A"><TI.ART>Artikel 120a</TI.ART>
<STI.ART>Klassifizierung von Keltertraubensorten</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="120A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in Anhang XIb aufgeführten und in der Gemeinschaft hergestellten Erzeugnisse stammen von Keltertraubensorten, die gemäß Absatz 2 klassifiziert werden können.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Unbeschadet der Bestimmungen von Absatz 3 erstellen die Mitgliedstaaten eine Klassifizierung der Keltertraubensorten, die in ihrem Hoheitsgebiet zum Zwecke der Weinherstellung angepflanzt, wiederangepflanzt oder veredelt werden dürfen.</ALINEA>
<?PAGE NO='40'?>
<ALINEA><P>Von den Mitgliedstaaten dürfen nur solche Keltertraubensorten in die Klassifizierung aufgenommen werden, die die folgenden Bedingungen erfüllen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Die betreffende Keltertraubensorte gehört der Art Vitis vinifera an oder stammt aus einer Kreuzung der Art Vitis vinifera mit anderen Arten der Gattung Vitis;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die betreffende Keltertraubensorte gehört keiner der folgenden Arten an: Noah, Othello, Isabelle, Jacquez, Clinton und Herbemont.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Wird eine Keltertraubensorte aus der Klassifizierung gemäß Unterabsatz 1 gestrichen, so sind die betreffenden Flächen innerhalb von 15 Jahren nach der Streichung zu roden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120A.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Mitgliedstaaten, in denen die Weinerzeugung je Weinwirtschaftsjahr, berechnet auf der Grundlage der durchschnittlichen Erzeugung in den vorangegangenen fünf Weinwirtschaftsjahren, <FT TYPE="NUMBER">50000</FT> Hektoliter nicht übersteigt, sind von der Pflicht zur Klassifizierung gemäß Absatz 2 ausgenommen.</ALINEA>
<ALINEA>Jedoch dürfen auch in den Mitgliedstaaten nach Unterabsatz 1 nur Keltertraubensorten gemäß Absatz 2 Buchstaben a und b zum Zwecke der Weinherstellung angepflanzt, wiederangepflanzt oder veredelt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120A.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Abweichend von Absatz 2 Unterabsätze 1 und 2 und Absatz 3 Unterabsatz 2 ist die Anpflanzung, Wiederanpflanzung oder Veredelung der folgenden Keltertraubensorten für wissenschaftliche Forschungs- und Versuchszwecke gestattet:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>nicht klassifizierte Keltertraubensorten, soweit es die Mitgliedstaaten gemäß Absatz 2 betrifft;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>nicht Absatz 2 Buchstaben a und b entsprechende Keltertraubensorten, soweit es die Mitgliedstaaten gemäß Absatz 3 betrifft.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120A.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Flächen, die mit Keltertraubensorten bepflanzt sind, die unter Verstoß gegen die Absätze 2, 3 und 4 zum Zwecke der Weinherstellung angepflanzt wurden, müssen gerodet werden.</ALINEA>
<ALINEA>Jedoch besteht die Verpflichtung zur Rodung dieser Flächen nicht, wenn die entsprechenden Erzeugnisse ausschließlich für den Verbrauch durch den Haushalt des Weinbauern bestimmt sind.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120A.006"><NO.PARAG>(6)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten treffen die erforderlichen Maßnahmen, um die Einhaltung der Absätze 2 bis 5 durch die Erzeuger zu überwachen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE></DIVISION>
<DIVISION><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt II</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Önologische Verfahren und Einschränkungen</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="120B"><TI.ART>Artikel 120b</TI.ART>
<STI.ART>Geltungsbereich</STI.ART>
<ALINEA>Dieser Unterabschnitt behandelt die zugelassenen önologischen Verfahren und die geltenden Einschränkungen für die Herstellung und Vermarktung von Erzeugnissen des Weinsektors sowie das Verfahren, nach dem über diese Verfahren und Einschränkungen entschieden wird.</ALINEA></ARTICLE>
<?PAGE NO='41'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="120C"><TI.ART>Artikel 120c</TI.ART>
<STI.ART>Önologische Verfahren und Einschränkungen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="120C.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Erzeugnisse des Weinsektors dürfen in der Gemeinschaft nur unter Verwendung der nach dem Gemeinschaftsrecht zugelassenen önologischen Verfahren, wie sie in Anhang XVa festgelegt sind oder gemäß den Artikeln 120d und 120e beschlossen werden, hergestellt und haltbar gemacht werden.</ALINEA>
<ALINEA><P>Absatz 1 gilt nicht für</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Traubensaft und konzentrierten Traubensaft;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>zur Herstellung von Traubensaft bestimmten Traubenmost und konzentrierten Traubenmost.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120C.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die zugelassenen önologischen Verfahren dürfen nur zur ordnungsgemäßen Weinherstellung, Haltbarmachung oder zum ordnungsgemäßen Ausbau des Erzeugnisses verwendet werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120C.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Erzeugnisse des Weinsektors müssen in der Gemeinschaft im Einklang mit den in Anhang XVb festgelegten Einschränkungen hergestellt werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120C.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Unter diese Verordnung fallende Erzeugnisse, die Gegenstand von nicht zugelassenen gemeinschaftlichen önologischen Verfahren oder gegebenenfalls von nicht zugelassenen einzelstaatlichen önologischen Verfahren waren oder bei denen die in Anhang XVb festgelegten Einschränkungen nicht eingehalten wurden, dürfen in der Gemeinschaft nicht in den Verkehr gebracht werden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="120D"><TI.ART>Artikel 120d</TI.ART>
<STI.ART>Von den Mitgliedstaaten beschlossene restriktivere Vorschriften</STI.ART>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können die Verwendung bestimmter nach dem Gemeinschaftsrecht zugelassener önologischer Verfahren für in ihrem Hoheitsgebiet erzeugte Weine beschränken oder ausschließen und noch restriktivere Einschränkungen für diese vorsehen, um die Erhaltung der wesentlichen Merkmale von Weinen mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe sowie von Schaumweinen und Likörweinen zu fördern.</ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten teilen solche Beschränkungen, Ausschlüsse und Einschränkungen der Kommission mit, die die anderen Mitgliedstaaten hiervon unterrichtet.</ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="120E"><TI.ART>Artikel 120e</TI.ART>
<STI.ART>Zulassung von önologischen Verfahren und Einschränkungen</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="120E.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Mit Ausnahme der in Anhang XVa für die dort erfassten spezifischen Erzeugnisse festgelegten önologischen Verfahren zur Anreicherung, Säuerung und Entsäuerung sowie der in Anhang XVb genannten Einschränkungen wird die Zulassung von önologischen Verfahren und Einschränkungen für die Erzeugung und Haltbarmachung von Erzeugnissen des Weinsektors von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 beschlossen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="120E.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können unter Bedingungen, die von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegen sind, den Einsatz nicht zugelassener önologischer Verfahren zu Versuchszwecken genehmigen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='42'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="120F"><TI.ART>Artikel 120f</TI.ART>
<STI.ART>Zulassungskriterien</STI.ART>
<ALINEA><P>Bei der Zulassung önologischer Verfahren nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 geht die Kommission wie folgt vor:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Sie stützt sich auf die von der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) empfohlenen und veröffentlichten önologischen Verfahren sowie auf die Ergebnisse des Einsatzes bislang nicht zugelassener önologischer Verfahren zu Versuchszwecken;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>sie trägt dem Schutz der menschlichen Gesundheit Rechnung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>sie trägt dem Risiko Rechnung, dass die Verbraucher aufgrund ihrer festen Erwartungen und Wahrnehmungen in die Irre geführt werden könnten, und berücksichtigt, inwieweit Informationsmittel verfügbar und praktikabel sind, um ein solches Risiko auszuschließen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>sie trägt dafür Sorge, dass die natürlichen wesentlichen Merkmale des Weins erhalten bleiben und sich die Zusammensetzung des betreffenden Erzeugnisses nicht erheblich ändert;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>sie gewährleistet ein akzeptables Mindestmaß an Umweltpflege;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>sie berücksichtigt die in den Anhängen XVa und XVb festgelegten allgemeinen Bestimmungen für önologische Verfahren und Einschränkungen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="120G"><TI.ART>Artikel 120g</TI.ART>
<STI.ART>Analysemethoden</STI.ART>
<ALINEA>Die Analysemethoden, nach denen die Bestandteile der Erzeugnisse des Weinsektors festgestellt werden, sowie die Regeln, nach denen festgestellt wird, ob diese Erzeugnisse nicht zugelassenen önologischen Verfahren unterzogen worden sind, sind die von der OIV empfohlenen und veröffentlichten Methoden und Regeln.</ALINEA>
<ALINEA>Liegen keine solchen von der OIV empfohlenen und veröffentlichten Methoden und Regeln vor, so werden entsprechende Methoden und Regeln von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festgelegt.</ALINEA>
<ALINEA>Bis zur Festlegung solcher Regeln sind die vom betreffenden Mitgliedstaat zugelassenen Methoden und Regeln anzuwenden.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0033" REF.START="QS0033"/></ALINEA></ARTICLE></DIVISION></DIVISION></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>13.</NO.P><TXT>Artikel 121 wird wie folgt geändert:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>In Absatz 1 werden folgende Buchstaben angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="alpha">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0034" REF.END="QE0034"/>k)</NO.P><TXT>die Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben gemäß Abschnitt Ia Unterabschnitt I, insbesondere Abweichungen von der Anwendbarkeit der dort festgelegten Vorschriften und Anforderungen,</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>sofern anhängige Anträge auf den Schutz von Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben betroffen sind;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>sofern die Herstellung bestimmter Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe in einem geografischen Gebiet betroffen ist, das in der Nähe des geografischen Gebiets liegt, aus dem die betreffenden Trauben stammen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>sofern traditionelle Verfahren zur Herstellung bestimmter Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung betroffen sind;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='43'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>l)</NO.P><TXT>die traditionellen Begriffe gemäß Abschnitt Ia Unterabschnitt II, insbesondere</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>das schutzverleihende Verfahren;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>das spezifische Schutzniveau;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>m)</NO.P><TXT>die Kennzeichnung und Aufmachung gemäß Abschnitt Ib, insbesondere</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>Einzelheiten zur Angabe des Ursprungs des betreffenden Erzeugnisses;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>die Bedingungen für die Verwendung der fakultativen Angaben gemäß Artikel 118z;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>spezifische Anforderungen bezüglich der Angabe des Erntejahrs und der Rebsorte auf dem Etikett gemäß Artikel 118z Absatz 2;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iv)</NO.P><TXT>weitere Abweichungen zusätzlich zu den in Artikel 118y Absatz 2 genannten, wonach auf die Angabe der Kategorie des Weinbauerzeugnisses verzichtet werden kann;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>v)</NO.P><TXT>Bestimmungen betreffend den Schutz, der in Bezug auf die Aufmachung eines bestimmten Erzeugnisses zu gewähren ist.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0034" REF.START="QS0034"/></TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Die folgenden Absätze werden angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ALINEA><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0035" REF.END="QE0035"/>Die Maßnahmen zur Durchführung der Bestimmungen über önologische Verfahren und Einschränkungen gemäß Abschnitt IIa Unterabschnitt II und den Anhängen XVa und XVb werden von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 erlassen, soweit in den genannten Anhängen nichts anderes bestimmt ist.</ALINEA>
<ALINEA><P>Diese Maßnahmen können insbesondere Folgendes umfassen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Vorschriften, wonach die in Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 aufgeführten gemeinschaftlichen önologischen Verfahren als die zugelassenen önologischen Verfahren zu betrachten sind;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>zugelassene önologische Verfahren und Einschränkungen, einschließlich Anreicherung, Säuerung und Entsäuerung, für Schaumweine, Qualitätsschaumweine und aromatische Qualitätsschaumweine;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>zugelassene önologische Verfahren und Einschränkungen für Likörweine;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>vorbehaltlich Anhang XVb Abschnitt C Bestimmungen für die Mischung und den Verschnitt von Traubenmost und Wein;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>bei Fehlen diesbezüglicher Gemeinschaftsvorschriften die Reinheits- und Identitätskriterien für die im Rahmen der önologischen Verfahren verwendeten Stoffe;</TXT></NP></ITEM>
<?PAGE NO='44'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>Verwaltungsvorschriften für die Durchführung der zugelassenen önologischen Verfahren;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>die Bedingungen für die Lagerung, den Verkehr und die Verwendung von Erzeugnissen, die den Bestimmungen von Artikel 120c nicht entsprechen, und etwaige Freistellungen von den Bestimmungen des genannten Artikels sowie die Festlegung von Kriterien, die es in Einzelfällen ermöglichen, eine übermäßige Härte zu vermeiden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>h)</NO.P><TXT>die Bedingungen, unter denen die Mitgliedstaaten die Lagerung, den Verkehr und die Verwendung von Erzeugnissen genehmigen können, die anderen Vorschriften von Abschnitt IIa Unterabschnitt II als Artikel 120c oder den Durchführungsbestimmungen zu demselben Unterabschnitt nicht entsprechen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0035" REF.START="QS0035"/></TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></QUOT.S></P></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>14.</NO.P><TXT>In Artikel 122 werden die folgenden Absätze angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ALINEA><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0036" REF.END="QE0036"/>Die Mitgliedstaaten können unter den gleichen Voraussetzungen wie nach Absatz 1 Buchstaben b und c Erzeugerorganisationen im Weinsektor anerkennen, die Satzungen anwenden, die ihre Mitglieder insbesondere dazu verpflichten,</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die von der Erzeugerorganisation erlassenen Vorschriften hinsichtlich der Erzeugungsmeldung, der Erzeugung, der Vermarktung und des Umweltschutzes zu erfüllen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die von der Erzeugerorganisation zu statistischen Zwecken angeforderten Auskünfte zu erteilen, insbesondere über die Anbauflächen und die Marktentwicklung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Strafgebühren zur Ahndung von Verstößen gegen satzungsgemäße Pflichten zu zahlen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA><P>Erzeugerorganisationen im Weinsektor können insbesondere folgende spezifische Ziele im Sinne von Absatz 1 Buchstabe c verfolgen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Förderung umweltgerechter Anbau- und Herstellungsverfahren und Bereitstellung technischer Hilfe, damit diese zum Einsatz kommen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Förderung von Initiativen für die Bewirtschaftung von Nebenerzeugnissen der Weinbereitung sowie der Abfallverwertung, insbesondere zum Schutz der Gewässer, des Bodens und der Landschaft sowie zur Erhaltung oder Förderung der Artenvielfalt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Durchführung von Forschungsarbeiten über nachhaltige Erzeugungsverfahren und Marktentwicklung;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>Beitrag zu den Zielen der Stützungsprogramme gemäß Teil II Titel I Kapitel IV Abschnitt IVb.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0036" REF.START="QS0036"/></TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>15.</NO.P><TXT>Artikel 123 Absatz 3 wird wie folgt geändert:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Der Eingangsteil sowie die Buchstaben a und b erhalten folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ALINEA><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0037" REF.END="QE0037"/>Über die Bestimmungen von Absatz 1 hinaus erkennen die Mitgliedstaaten im Obst- und Gemüsesektor auch Branchenverbände an und können im Weinsektor auch Branchenverbände anerkennen, die</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>aus Vertretern wirtschaftlicher Tätigkeiten in der Erzeugung, der Vermarktung oder der Verarbeitung von Erzeugnissen der vorgenannten Sektoren bestehen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>auf Initiative aller oder einiger der unter Buchstabe a genannten Vertreter gegründet wurden;<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0037" REF.START="QS0037"/>.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='45'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Buchstabe c wird wie folgt geändert:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>Der Eingangsteil erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0038" REF.END="QE0038"/>in einer oder mehreren Regionen der Gemeinschaft eine und — im Obst- und Gemüsesektor — zwei oder mehrere der folgenden Maßnahmen unter Berücksichtigung der Verbraucherinteressen sowie im Weinsektor — unbeschadet anderer Sektoren — unter Berücksichtigung der öffentlichen Gesundheit und der Verbraucherinteressen betreiben:<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0038" REF.START="QS0038"/></P></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>Ziffer ii erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="roman">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0039" REF.END="QE0039"/>ii)</NO.P><TXT>Mitwirkung an einer besseren Koordinierung der Vermarktung der Erzeugnisse des Obst- und Gemüsesektors und des Weinsektors, insbesondere durch Marktforschung und -studien,<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0039" REF.START="QS0039"/></TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>Ziffer iv erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="roman">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0040" REF.END="QE0040"/>iv)</NO.P><TXT>bessere Ausschöpfung des Produktionspotenzials im Obst- und Gemüsesektor sowie im Weinsektor,<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0040" REF.START="QS0040"/></TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iv)</NO.P><TXT>Die Ziffern vii und viii erhalten folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="roman">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0041" REF.END="QE0041"/>vii)</NO.P><TXT>Entwicklung von Verfahren und Geräten zur Verbesserung der Produktqualität auf allen Stufen der Erzeugung und der Vermarktung, im Weinsektor auch der Weinbereitung,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>viii)</NO.P><TXT>Ausschöpfung des Potenzials des ökologischen Landbaus und Schutz und Förderung dieses Landbaus sowie der Ursprungsbezeichnungen, Gütesiegel und geografischen Angaben,<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0041" REF.START="QS0041"/></TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>v)</NO.P><TXT>Ziffer x erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="roman">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0042" REF.END="QE0042"/>x)</NO.P><TXT>Festlegung strengerer Vorschriften als der gemeinschaftlichen oder einzelstaatlichen Vorschriften in Bezug auf die Erzeugungs- und Vermarktungsregeln für Obst und Gemüse gemäß Anhang XVIa Nummern 2 und 3,<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0042" REF.START="QS0042"/></TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>vi)</NO.P><TXT>Folgende Ziffer wird angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="roman">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0043" REF.END="QE0043"/>xi)</NO.P><TXT>im Weinsektor:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>Information über bestimmte Eigenschaften von Wein mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder geografischen Angabe,</P></ITEM>
<ITEM><P>Förderung eines maßvollen und verantwortungsvollen Weinkonsums und Information über die Schäden eines riskanten Konsumverhaltens,</P></ITEM>
<ITEM><P>Durchführung von Absatzförderungsmaßnahmen für Wein, insbesondere in Drittländern.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0043" REF.START="QS0043"/></P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='46'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>16.</NO.P><TXT>In Teil II Titel II Kapitel II wird folgender Abschnitt eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><DIVISION>
<TITLE><TI>
<P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0044" REF.END="QE0044"/><HT TYPE="EXPANDED">Abschnitt Ib</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Regeln für Erzeugerorganisationen und Branchenverbände im Weinsektor</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="125O"><TI.ART>Artikel 125o</TI.ART>
<STI.ART>Anerkennung</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="125O.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Die Mitgliedstaaten können Erzeugerorganisationen und Branchenverbände anerkennen, die beim betreffenden Mitgliedstaat einen Antrag auf Anerkennung gestellt haben, der den Nachweis enthält, dass</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die Erzeugerorganisation</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>die Anforderungen von Artikel 122 erfüllt,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>eine vom betreffenden Mitgliedstaat festzusetzende Mindestanzahl Mitglieder hat,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>über eine vom betreffenden Mitgliedstaat festzusetzende Mindestmenge vermarktbarer Erzeugung in dem Gebiet ihrer Tätigkeit verfügt,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iv)</NO.P><TXT>hinreichende Sicherheit für die sachgerechte Ausübung ihrer Tätigkeit sowohl zeitlich als auch hinsichtlich der Effizienz und der Bündelung des Angebots bietet,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>v)</NO.P><TXT>die erforderlichen Vorkehrungen trifft, damit ihre Mitglieder die zur Anwendung von umweltgerechten Anbauverfahren erforderliche technische Hilfe tatsächlich in Anspruch nehmen können;</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>der Branchenverband</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>die Anforderungen von Artikel 123 Absatz 3 erfüllt,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>seine Tätigkeit in einer oder mehreren Regionen des betreffenden Gebiets ausführt,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>einen erheblichen Anteil der Erzeugung oder Vermarktung der unter diese Verordnung fallenden Erzeugnisse vertritt,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iv)</NO.P><TXT>Erzeugnisse des Weinsektors weder erzeugt noch verarbeitet oder vermarktet.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="125O.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Nach der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 anerkannte Erzeugerorganisationen gelten als anerkannte Erzeugerorganisationen im Sinne dieses Artikels.</ALINEA>
<ALINEA>Branchenverbände, die die Kriterien von Absatz 1 Buchstabe b und Artikel 123 Absatz 3 erfüllen und von einem Mitgliedstaat anerkannt worden sind, gelten als anerkannte Branchenverbände im Sinne der vorgenannten Bestimmungen.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='47'?>
<PARAG IDENTIFIER="125O.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Artikel 125b Absatz 2 und Artikel 125k Absatz 3 gelten sinngemäß für Erzeugerorganisationen bzw. Branchenverbände im Weinsektor. Jedoch</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>betragen die Zeiträume nach Artikel 125b Absatz 2 Buchstabe a bzw. Artikel 125k Absatz 3 Buchstabe c vier Monate;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>müssen die Anträge auf Anerkennung nach Artikel 125b Absatz 2 Buchstabe a und Artikel 125k Absatz 3 Buchstabe c bei dem Mitgliedstaat eingereicht werden, in dem die Organisation ihren Hauptsitz hat;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>müssen die jährlichen Mitteilungen nach Artikel 125b Absatz 2 Buchstabe c bzw. Artikel 125k Absatz 3 Buchstabe d jeweils bis zum 1. März erfolgen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0044" REF.START="QS0044"/></TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG></ARTICLE></DIVISION></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>17.</NO.P><TXT>Artikel 129 Satz 2 erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0045" REF.END="QE0045"/>Das Zolltarifschema, das sich aus der Anwendung dieser Verordnung ergibt, gegebenenfalls einschließlich der Begriffsbestimmungen in den Anhängen III und XIb, wird in den Gemeinsamen Zolltarif übernommen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0045" REF.START="QS0045"/></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>18.</NO.P><TXT>In Artikel 130 Absatz 1 wird folgender Buchstabe eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="alpha">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0046" REF.END="QE0046"/>ga)</NO.P><TXT>Wein,<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0046" REF.START="QS0046"/>.</TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>19.</NO.P><TXT>Folgender Artikel wird eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="133A">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0047" REF.END="QE0047"/>Artikel 133a</TI.ART>
<STI.ART>Besondere Sicherheit im Weinsektor</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="133A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Bei Traubensäften und -mosten der KN-Codes <FT TYPE="CN">200961</FT>, <FT TYPE="CN">200969</FT> und <FT TYPE="CN">220430</FT>, bei denen die Anwendung der Zölle des Gemeinsamen Zolltarifs vom Einfuhrpreis des Erzeugnisses abhängt, wird die Richtigkeit dieses Preises entweder durch eine für jede einzelne Sendung vorgenommene Kontrolle oder anhand eines pauschalen Einfuhrwertes überprüft, der von der Kommission auf der Grundlage der Preisnotierungen der betreffenden Erzeugnisse in den Ursprungsländern berechnet wird.</ALINEA>
<ALINEA>Liegt der angegebene Einfuhrpreis der betreffenden Partie über dem pauschalen Einfuhrwert, der — sofern er zugrunde gelegt wird — um eine von der Kommission festgesetzte Marge erhöht wird, die den Pauschalwert um höchstens 10 % übersteigen darf, so muss eine Sicherheit in Höhe des Einfuhrzolls geleistet werden, der auf der Grundlage des pauschalen Einfuhrwerts festgesetzt wird.</ALINEA>
<ALINEA>Ist der Einfuhrpreis der betreffenden Partie nicht angegeben, so wird der anzuwendende Zollsatz des Gemeinsamen Zolltarifs nach dem pauschalen Einfuhrwert oder durch Anwendung der maßgeblichen Zollvorschriften unter den von der Kommission festzulegenden Bedingungen bestimmt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="133A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Werden vom Rat festgelegte Abweichungen nach Anhang XVb Abschnitt B Nummer 5 oder Abschnitt C für eingeführte Erzeugnisse in Anspruch genommen, so hinterlegen die Einführer für diese Erzeugnisse zum Zeitpunkt der Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr eine Sicherheit bei den benannten Zollbehörden. Die Sicherheit wird freigegeben, wenn der Einführer gegenüber den Zollbehörden des Mitgliedstaats der Abfertigung zum zollrechtlich freien Verkehr den von diesen akzeptierten Nachweis erbringt, dass aus den Mosten Traubensaft gewonnen wurde, der in andere, nicht dem Weinsektor zuzurechnende Erzeugnisse eingeht, oder dass die Moste — bei Verwendung zur Weinbereitung — entsprechend gekennzeichnet wurden.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0047" REF.START="QS0047"/></ALINEA></PARAG></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='48'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>20.</NO.P><TXT>In Artikel 141 Absatz 1 erhält der Eingangsteil folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0048" REF.END="QE0048"/>Zur Vermeidung oder Behebung von Nachteilen, die sich aus der Einfuhr bestimmter Erzeugnisse der Sektoren Getreide, Reis, Zucker, Obst und Gemüse, Verarbeitungserzeugnisse aus Obst und Gemüse, Rindfleisch, Milch und Milcherzeugnisse, Schweinefleisch, Schaf- und Ziegenfleisch, Eier, Geflügelfleisch und Bananen sowie von Traubensaft und Traubenmost für den Gemeinschaftsmarkt ergeben können, wird bei der Einfuhr eines oder mehrerer dieser Erzeugnisse zu dem in den Artikeln 135 bis 140a genannten Zollsatz ein zusätzlicher Einfuhrzoll erhoben, wenn<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0048" REF.START="QS0048"/>.</P></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>21.</NO.P><TXT>In Teil III Kapitel II Abschnitt IV wird folgender Unterabschnitt angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><DIVISION>
<TITLE><TI>
<P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0049" REF.END="QE0049"/><HT TYPE="EXPANDED">Unterabschnitt V</HT></P></TI>
<STI><P><HT TYPE="EXPANDED"><HT TYPE="BOLD">Sonderbestimmungen für Einfuhren von Wein</HT></HT></P></STI></TITLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="158A"><TI.ART>Artikel 158a</TI.ART>
<STI.ART>Besondere Einfuhranforderungen für Wein</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="158A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen, insbesondere in nach Artikel 300 EG-Vertrag geschlossenen Abkommen, gelten die Bestimmungen über die Ursprungsbezeichnungen und geografischen Angaben und die Kennzeichnung gemäß Teil II Titel II Kapitel I Abschnitt Ia Unterabschnitt I sowie Artikel 113d Absatz 1 dieser Verordnung für in die Gemeinschaft eingeführte Erzeugnisse der KN-Codes <FT TYPE="CN">200961</FT>, <FT TYPE="CN">200969</FT> und <FT TYPE="CN">2204</FT>.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="158A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen in nach Artikel 300 EG-Vertrag geschlossenen Abkommen werden die in Absatz 1 dieses Artikels genannten Erzeugnisse nach önologischen Verfahren gewonnen, die von der OIV empfohlen und veröffentlicht oder von der Gemeinschaft gemäß dieser Verordnung und ihren Durchführungsmaßnahmen zugelassen worden sind.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="158A.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Für die Einfuhr der in Absatz 1 genannten Erzeugnisse ist Folgendes vorzulegen:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>eine Bescheinigung über die Erfüllung der Bestimmungen der Absätze 1 und 2; diese Bescheinigung ist von einer zuständigen Einrichtung des Ursprungslandes auszustellen, die in einem von der Kommission zu veröffentlichenden Verzeichnis aufgeführt ist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>ein Analysebulletin einer vom Ursprungsland benannten Einrichtung oder Dienststelle, sofern das Erzeugnis für den direkten menschlichen Verbrauch bestimmt ist.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="158A.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission erlässt die Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0049" REF.START="QS0049"/></ALINEA></PARAG></ARTICLE></DIVISION></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>22.</NO.P><TXT>Artikel 160 Absatz 1 Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ALINEA><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0050" REF.END="QE0050"/>Wenn der Gemeinschaftsmarkt durch den aktiven Veredelungsverkehr gestört wird oder gestört zu werden droht, kann die Kommission auf Antrag eines Mitgliedstaats oder von sich aus die Inanspruchnahme des aktiven Veredelungsverkehrs für die Erzeugnisse der Sektoren Getreide, Reis, Zucker, Olivenöl und Tafeloliven, Obst und Gemüse, Verarbeitungserzeugnisse aus Obst und Gemüse, Wein, Rindfleisch, Milch und Milcherzeugnisse, Schweinefleisch, Schaf- und Ziegenfleisch, Eier, Geflügelfleisch und Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs ganz oder teilweise aussetzen. Ist die Kommission mit einem Antrag eines Mitgliedstaats befasst worden, so entscheidet sie hierüber innerhalb von fünf Arbeitstagen nach Eingang des Antrags.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0050" REF.START="QS0050"/></ALINEA></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='49'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>23.</NO.P><TXT>In Artikel 161 Absatz 1 wird folgender Buchstabe eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="alpha">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0051" REF.END="QE0051"/>dc)</NO.P><TXT>Wein,<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0051" REF.START="QS0051"/>.</TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>24.</NO.P><TXT>Artikel 174 Absatz 1 Unterabsatz 1 erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ALINEA><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0052" REF.END="QE0052"/>Wenn der Gemeinschaftsmarkt durch den passiven Veredelungsverkehr gestört wird oder gestört zu werden droht, kann die Kommission auf Antrag eines Mitgliedstaats oder von sich aus die Inanspruchnahme des passiven Veredelungsverkehrs für die Erzeugnisse der Sektoren Getreide, Reis, Obst und Gemüse, Verarbeitungserzeugnisse aus Obst und Gemüse, Wein, Rindfleisch, Schweinefleisch, Schaf- und Ziegenfleisch sowie Geflügelfleisch ganz oder teilweise aussetzen. Ist die Kommission mit einem Antrag eines Mitgliedstaats befasst worden, so entscheidet sie hierüber innerhalb von fünf Arbeitstagen nach Eingang des Antrags.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0052" REF.START="QS0052"/></ALINEA></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>25.</NO.P><TXT>Artikel 175 erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="175">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0053" REF.END="QE0053"/>Artikel 175</TI.ART>
<STI.ART>Anwendung der Artikel 81 bis 86 des EG-Vertrags</STI.ART>
<ALINEA>Vorbehaltlich anders lautender Bestimmungen dieser Verordnung finden die Artikel 81 bis 86 EG-Vertrag sowie die zu ihrer Anwendung ergangenen Bestimmungen vorbehaltlich der Artikel 176 bis 177 dieser Verordnung auf alle in Artikel 81 Absatz 1 und Artikel 82 EG-Vertrag genannten Vereinbarungen, Beschlüsse und Verhaltensweisen bezüglich der Produktion der unter diese Verordnung fallenden Erzeugnisse und den Handel mit diesen Erzeugnissen Anwendung.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0053" REF.START="QS0053"/></ALINEA></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>26.</NO.P><TXT>Artikel 180 erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="180">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0054" REF.END="QE0054"/>Artikel 180</TI.ART>
<STI.ART>Anwendung der Artikel 87, 88 und 89 des Vertrags</STI.ART>
<ALINEA>Die Artikel 87, 88 und 89 des Vertrags finden auf die Produktion der in Artikel 1 dieser Verordnung genannten Erzeugnisse und den Handel mit diesen Erzeugnissen Anwendung.</ALINEA>
<ALINEA>Jedoch finden die Artikel 87, 88 und 89 des Vertrags keine Anwendung auf Zahlungen, die von den Mitgliedstaaten nach dieser Verordnung im Rahmen der Artikel 44 bis 48, 102, 102a, 103, 103a, 103b, 103e, 103ga, 104, 105, 182 und 182a, des Teils II Titel I Kapitel III Abschnitt IVa Unterabschnitt III und des Teils II Titel I Kapitel IV Abschnitt IVb geleistet werden. Allerdings findet in Bezug auf Artikel 103n Absatz 4 nur Artikel 88 des Vertrags keine Anwendung.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0054" REF.START="QS0054"/></ALINEA></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>27.</NO.P><TXT>In Teil IV Kapitel II wird folgender Artikel angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="182A">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0055" REF.END="QE0055"/>Artikel 182a</TI.ART>
<STI.ART>Einzelstaatliche Beihilfe für Dringlichkeitsdestillation</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="182A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können ab dem <DATE ISO="20120801">1. August 2012</DATE> Weinerzeugern eine nationale Beihilfe für die freiwillige oder obligatorische Destillation von Wein in begründeten Krisenfällen gewähren.</ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='50'?>
<PARAG IDENTIFIER="182A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in Absatz 1 genannte Beihilfe muss verhältnismäßig und geeignet sein, diese Krise zu beheben.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="182A.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Der Gesamtbetrag, der in einem Mitgliedstaat in einem bestimmten Jahr für eine solche Beihilfe bereitgestellt wird, darf 15 % der für den betreffenden Mitgliedstaat in Anhang Xb für das betreffende Jahr festgesetzten Mittel nicht übersteigen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="182A.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Mitgliedstaaten, die die Beihilfe gemäß Absatz 1 anwenden wollen, übermitteln der Kommission eine mit Gründen versehene Notifikation. Die Kommission entscheidet, ob die Maßnahme gebilligt wird und die Beihilfe gewährt werden kann.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="182A.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Alkohol aus der Destillation gemäß Absatz 1 darf ausschließlich zu industriellen Zwecken bzw. zur Energieerzeugung genutzt werden, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="182A.006"><NO.PARAG>(6)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission kann Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel erlassen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0055" REF.START="QS0055"/></ALINEA></PARAG></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>28.</NO.P><TXT>In Artikel 184 werden folgende Nummern angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><LIST TYPE="ARAB">
<ITEM><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0056" REF.END="QE0056"/>7.</NO.P><TXT>dem Europäischen Parlament und dem Rat bis zum <DATE ISO="20111231">31. Dezember 2011</DATE> über die Durchführung der Absatzförderungsmaßnahmen gemäß Artikel 103p;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>8.</NO.P><TXT>bis spätestens Ende 2012 über den Weinsektor, wobei sie insbesondere auf die Erfahrungen bei der Durchführung der Reform eingeht.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0056" REF.START="QS0056"/></TXT></NP></ITEM></LIST></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>29.</NO.P><TXT>Folgende Artikel werden eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="185A">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0057" REF.END="QE0057"/>Artikel 185a</TI.ART>
<STI.ART>Weinbaukartei und Aufstellung über das Produktionspotenzial</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="185A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten führen eine Weinbaukartei, die aktuelle Informationen über das Produktionspotenzial enthält.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Mitgliedstaaten, in denen die Gesamtrebfläche, die mit nach Artikel 120a Absatz 2 klassifizierbaren Keltertraubensorten bepflanzt ist, weniger als 500 Hektar beträgt, sind von der in Absatz 1 festgelegten Verpflichtung ausgenommen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185A.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten, die in ihren Stützungsprogrammen nach Artikel 103q die Maßnahme <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0058" REF.END="QE0058"/>Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0058" REF.START="QS0058"/> vorsehen, übermitteln der Kommission bis zum 1. März jedes Jahres eine aktualisierte Aufstellung über ihr Produktionspotenzial auf der Grundlage der Weinbaukartei.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185A.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission erlässt Durchführungsbestimmungen zur Weinbaukartei und zu der Aufstellung, insbesondere zu ihrer Verwendung bei der Überwachung und Kontrolle des Produktionspotenzials, sowie zur Messung der Flächen.</ALINEA>
<ALINEA>Nach dem <DATE ISO="20160101">1. Januar 2016</DATE> kann die Kommission beschließen, dass die Absätze 1 bis 3 keine Anwendung mehr finden.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='51'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="185B"><TI.ART>Artikel 185b</TI.ART>
<STI.ART>Obligatorische Mitteilungen im Weinsektor</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="185B.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Keltertraubenerzeuger sowie die Most- und Weinerzeuger melden den zuständigen einzelstaatlichen Behörden alljährlich das Produktionsaufkommen aus der letzten Ernte.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185B.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten können auch von den Keltertraubenhändlern verlangen, dass sie alljährlich die aus der letzten Ernte vermarkteten Mengen melden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185B.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Traubenmost- und Weinerzeuger sowie die Händler, mit Ausnahme des Einzelhandels, melden den zuständigen einzelstaatlichen Behörden alljährlich ihre Most- und Weinbestände, unabhängig davon, ob diese aus der Ernte des laufenden Jahres oder aus früheren Ernten stammen. Aus Drittländern eingeführte Traubenmoste und Weine sind gesondert auszuweisen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185B.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission kann Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel erlassen, insbesondere über die Anwendung von Sanktionen bei Verstößen gegen die Mitteilungspflichten.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="185C"><TI.ART>Artikel 185c</TI.ART>
<STI.ART>Begleitdokumente und Register im Weinsektor</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="185C.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Erzeugnisse des Weinsektors dürfen innerhalb der Gemeinschaft nur mit einem amtlich zugelassenen Begleitdokument in den Verkehr gebracht werden.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185C.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Alle natürlichen oder juristischen Personen und Personenvereinigungen, die in Ausübung ihres Berufs solche Erzeugnisse besitzen, insbesondere die Erzeuger, Abfüllbetriebe, Verarbeitungsbetriebe und von der Kommission zu bestimmenden Händler sind verpflichtet, über die Ein- und Ausgänge dieser Erzeugnisse Buch zu führen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185C.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission kann Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel erlassen.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="185D"><TI.ART>Artikel 185d</TI.ART>
<STI.ART>Benennung der zuständigen einzelstaatlichen Behörden im Weinsektor</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="185D.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Unbeschadet anderer Vorschriften dieser Verordnung über die Bestimmung zuständiger einzelstaatlicher Behörden benennen die Mitgliedstaaten eine oder mehrere Behörden, denen die Kontrolle der Einhaltung der Gemeinschaftsvorschriften für den Weinsektor obliegt. Insbesondere benennen sie die zur Durchführung amtlicher Analysen auf dem Weinsektor befugten Laboratorien. Die benannten Laboratorien müssen den allgemeinen Betriebskriterien für Prüflabors nach ISO/IEC 17025 genügen.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="185D.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission Namen und Anschrift der in Absatz 1 genannten Behörden und Laboratorien. Die Kommission veröffentlicht diese Angaben ohne die Unterstützung des Ausschusses nach Artikel 195 Absatz 1.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0057" REF.START="QS0057"/></ALINEA></PARAG></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='52'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>30.</NO.P><TXT>Folgender Artikel wird eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="188A">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0059" REF.END="QE0059"/>Artikel 188a</TI.ART>
<STI.ART>Mitteilungen und Bewertung im Weinsektor</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="188A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Hinsichtlich der nach dem <DATE ISO="19980831">31. August 1998</DATE> getätigten widerrechtlichen Anpflanzungen im Sinne von Artikel 85a teilen die Mitgliedstaaten der Kommission bis zum 1. März jedes Jahres die nach dem <DATE ISO="19980831">31. August 1998</DATE> ohne entsprechende Pflanzungsrechte mit Reben bepflanzten Flächen und die gemäß Absatz 1 des genannten Artikels gerodeten Flächen mit.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="188A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Hinsichtlich der obligatorischen Regularisierung der vor dem <DATE ISO="19980901">1. September 1998</DATE> getätigten widerrechtlichen Anpflanzungen im Sinne von Artikel 85b teilen die Mitgliedstaaten der Kommission bis zum 1. März jedes der betreffenden Jahre Folgendes mit:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die vor dem <DATE ISO="19980901">1. September 1998</DATE> ohne entsprechende Pflanzungsrechte mit Reben bepflanzten Flächen,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die gemäß Absatz 1 des genannten Artikels regularisierten Flächen, die in demselben Absatz vorgesehenen Gebühren sowie den Durchschnittswert der regionalen Pflanzungsrechte gemäß Absatz 2 des genannten Artikels.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission die gemäß Artikel 85b Absatz 4 Unterabsatz 1 gerodeten Flächen zum ersten Mal bis zum <DATE ISO="20100301">1. März 2010</DATE> mit.</ALINEA>
<ALINEA>Der Ablauf des in Artikel 85g Absatz 1 vorgesehenen vorübergehenden Neuanpflanzungsverbots am <DATE ISO="20151231">31. Dezember 2015</DATE> berührt nicht die Verpflichtungen gemäß diesem Absatz.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="188A.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Hinsichtlich der Beihilfeanträge zur Rodungsregelung gemäß Teil II Titel I Kapitel III Abschnitt IVa Unterabschnitt III melden die Mitgliedstaaten der Kommission bis zum 1. März jedes Jahres die Anträge, denen stattgegeben wurde, aufgeschlüsselt nach Regionen und Ertragsspannen, und den Gesamtbetrag der gezahlten Rodungsprämien je Region.</ALINEA>
<ALINEA><P>Die Mitgliedstaaten teilen der Kommission bis zum 1. Dezember jedes Jahres folgende Angaben für das vorangegangene Weinwirtschaftsjahr mit:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die gerodeten Flächen, aufgeschlüsselt nach Regionen und Ertragsspannen,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>den Gesamtbetrag der je Region gezahlten Rodungsprämien.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="188A.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>Hinsichtlich der Ausnahmen von der Anwendung der Rodungsregelung nach Artikel 85u teilen die Mitgliedstaaten, die von der Möglichkeit gemäß den Absätzen 4 bis 6 des genannten Artikels Gebrauch machen wollen, der Kommission bis zum 1. August jedes Jahres Folgendes betreffend die anzuwendende Rodungsmaßnahme mit:</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die für nicht rodungsfähig erklärten Flächen,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>die Begründung für die Nichtrodungsfähigkeit gemäß Artikel 85u Absätze 4 und 5.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<?PAGE NO='53'?>
<PARAG IDENTIFIER="188A.005"><NO.PARAG>(5)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission jährlich bis zum 1. März und zum ersten Mal spätestens am <DATE ISO="20100301">1. März 2010</DATE> einen Bericht über die Durchführung der in ihren Stützungsprogrammen vorgesehenen Maßnahmen gemäß Teil II Titel I Kapitel IV Abschnitt IVb während des vorangegangenen Haushaltsjahres.</ALINEA>
<ALINEA>Diese Berichte enthalten eine Auflistung und Beschreibung der Maßnahmen, für die im Rahmen der Stützungsprogramme eine Unterstützung durch die Gemeinschaft gewährt wurde, und insbesondere Einzelheiten zur Durchführung der Absatzförderungsmaßnahmen gemäß Artikel 103p.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="188A.006"><NO.PARAG>(6)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission bis zum <DATE ISO="20110301">1. März 2011</DATE> und ein zweites Mal bis zum <DATE ISO="20140301">1. März 2014</DATE> eine Bewertung von Kosten und Nutzen der Stützungsprogramme und legen dar, wie deren Effizienz gesteigert werden kann.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="188A.007"><NO.PARAG>(7)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission erlässt die Durchführungsbestimmungen zu diesem Artikel.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0059" REF.START="QS0059"/></ALINEA></PARAG></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>31.</NO.P><TXT>Folgender Artikel wird eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="190A">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0060" REF.END="QE0060"/>Artikel 190a</TI.ART>
<STI.ART>Übertragung von im Weinsektor verfügbaren Mitteln zur Entwicklung des ländlichen Raums</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="190A.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in Absatz 2 festgesetzten Beträge, die auf den historischen Ausgaben im Rahmen der Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 für Interventionsmaßnahmen zur Regulierung der Agrarmärkte gemäß Artikel 3 Absatz 1 Buchstabe b der Verordnung (EG) Nr. 1290/2005 basieren, stehen als zusätzliche Gemeinschaftsmittel für Maßnahmen in Weinbaugebieten im Rahmen der gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 finanzierten Programme zur Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="190A.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA><P>In den einzelnen Kalenderjahren stehen folgende Beträge zur Verfügung:</P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>2009: <FT TYPE="NUMBER">40660000</FT> EUR,</P></ITEM>
<ITEM><P>2010: <FT TYPE="NUMBER">82110000</FT> EUR,</P></ITEM>
<ITEM><P>ab 2011: <FT TYPE="NUMBER">122610000</FT> EUR.</P></ITEM></LIST></ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="190A.003"><NO.PARAG>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die in Absatz 2 genannten Beträge werden gemäß Anhang Xc auf die Mitgliedstaaten aufgeteilt.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0060" REF.START="QS0060"/></ALINEA></PARAG></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>32.</NO.P><TXT>In Artikel 194 wird folgender Absatz angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ALINEA><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0061" REF.END="QE0061"/>Die Kommission kann ferner Vorschriften für die Messung der Flächen im Weinsektor zur Gewährleistung einer einheitlichen Anwendung der Gemeinschaftsbestimmungen dieser Verordnung beschließen. Diese Vorschriften können insbesondere die Kontrollen und die spezifischen finanziellen Modalitäten zur Verbesserung der Kontrollen betreffen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0061" REF.START="QS0061"/></ALINEA></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='54'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>33.</NO.P><TXT>In Teil VI wird folgender Artikel angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="194A">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0062" REF.END="QE0062"/>Artikel 194a</TI.ART>
<STI.ART>Kompatibilität mit dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem</STI.ART>
<ALINEA><P>Bei der Anwendung dieser Verordnung im Weinsektor stellen die Mitgliedstaaten sicher, dass diejenigen Verwaltungs- und Kontrollverfahren gemäß Artikel 194 Absätze 1 und 3, die sich auf Flächen beziehen, mit dem Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystem (<QUOT.START CODE="201A" ID="QS0063" REF.END="QE0063"/>InVeKoS<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0063" REF.START="QS0063"/>) kompatibel sind im Hinblick auf</P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>die elektronische Datenbank,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>das System zur Identifizierung landwirtschaftlicher Parzellen gemäß Artikel 20 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>die Verwaltungskontrollen.</TXT></NP></ITEM></LIST></ALINEA>
<ALINEA>Diese Verfahren müssen eine gemeinsame Anwendung oder den Austausch von Daten mit dem InVeKoS ohne Probleme oder Konflikte ermöglichen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0062" REF.START="QS0062"/></ALINEA></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>34.</NO.P><TXT>Artikel 195 wird wie folgt geändert:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Absatz 1 erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><PARAG IDENTIFIER="195.001">
<NO.PARAG><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0064" REF.END="QE0064"/>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission wird vom Verwaltungsausschuss für die gemeinsame Organisation der Agrarmärkte (im Folgenden <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0065" REF.END="QE0065"/>Verwaltungsausschuss<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0065" REF.START="QS0065"/> genannt) unterstützt.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0064" REF.START="QS0064"/></ALINEA></PARAG></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Die folgenden Absätze werden angefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><PARAG IDENTIFIER="195.003">
<NO.PARAG><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0066" REF.END="QE0066"/>(3)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Kommission wird ferner von einem Regelungsausschuss unterstützt.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="195.004"><NO.PARAG>(4)</NO.PARAG>
<ALINEA>Wird auf diesen Absatz Bezug genommen, so finden die Artikel 5 und 7 des Beschlusses 1999/468/EG Anwendung.</ALINEA>
<ALINEA>Der Zeitraum nach Artikel 5 Absatz 6 des Beschlusses 1999/468/EG wird auf drei Monate festgesetzt.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0066" REF.START="QS0066"/></ALINEA></PARAG></QUOT.S></P></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>35.</NO.P><TXT>Absatz 196 erhält folgende Fassung:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="196">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0067" REF.END="QE0067"/>Artikel 196</TI.ART>
<STI.ART>Organisation des Verwaltungsausschusses</STI.ART>
<ALINEA>Bei der Organisation der Sitzungen des Verwaltungsausschusses nach Artikel 195 Absatz 1 werden insbesondere der Umfang seiner Zuständigkeit, die Besonderheiten der zu behandelnden Themen und der Bedarf an einschlägigem Fachwissen berücksichtigt.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0067" REF.START="QS0067"/></ALINEA></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<?PAGE NO='55'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>36.</NO.P><TXT>Folgender Artikel wird eingefügt:</TXT>
<P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="203B">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0068" REF.END="QE0068"/>Artikel 203b</TI.ART>
<STI.ART>Übergangsbestimmungen im Weinsektor</STI.ART>
<ALINEA>Die Kommission kann Maßnahmen erlassen, um die Umstellung von den Regelungen der Verordnungen (EG) Nr. 1493/1999 und (EG) Nr. 479/2008 auf die mit der vorliegenden Verordnung eingeführten Regelungen zu erleichtern.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0068" REF.START="QS0068"/></ALINEA></ARTICLE></QUOT.S></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>37.</NO.P><TXT>Die Anhänge werden wie folgt geändert:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>In Anhang III wird Teil IIIa mit dem Wortlaut aus Anhang I der vorliegenden Verordnung eingefügt.</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Die Anhänge Xb, Xc, Xd und Xe werden mit dem Wortlaut aus Anhang II der vorliegenden Verordnung eingefügt.</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Der Anhang XIb wird mit dem Wortlaut aus Anhang III der vorliegenden Verordnung eingefügt.</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>Die Anhänge XVa und XVb werden mit dem Wortlaut aus Anhang IV der vorliegenden Verordnung eingefügt.</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>Dem Anhang XXII wird die Nummer 47 mit dem Wortlaut aus Anhang V der vorliegenden Verordnung angefügt.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="002"><TI.ART>Artikel 2</TI.ART>
<STI.ART>Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1184/2006</STI.ART>
<ALINEA><P>Artikel 1 der Verordnung (EG) Nr. 1184/2006 erhält folgende Fassung:</P><QUOT.S LEVEL="1"><ARTICLE IDENTIFIER="001">
<TI.ART><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0069" REF.END="QE0069"/>Artikel 1</TI.ART>
<ALINEA>Diese Verordnung enthält Vorschriften über die Anwendbarkeit der Artikel 81 bis 86 sowie bestimmter Bestimmungen von Artikel 88 EG-Vertrag auf die Produktion der in Anhang I des Vertrags aufgeführten Erzeugnisse und den Handel mit diesen, ausgenommen die Erzeugnisse, die unter die Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 des Rates vom <DATE ISO="20071022">22. Oktober 2007</DATE> über eine gemeinsame Marktorganisation der Agrarmärkte und mit Sondervorschriften für bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse (Verordnung über die einheitliche GMO)<NOTE NOTE.ID="E0017" NUMBERING="STAR" TYPE="QUOTATION"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" DATE.PUB="20071116" NO.OJ="299" PAGE.FIRST="1">ABl. L 299 vom 16.11.2007, S. 1</REF.DOC.OJ>.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0069" REF.START="QS0069"/></P></NOTE> fallen.</ALINEA></ARTICLE></QUOT.S></ALINEA></ARTICLE>
<ARTICLE IDENTIFIER="003"><TI.ART>Artikel 3</TI.ART>
<STI.ART>Aufhebungen und befristete weitere Anwendung</STI.ART>
<PARAG IDENTIFIER="003.001"><NO.PARAG>(1)</NO.PARAG>
<ALINEA>Die Verordnung (EG) Nr. 479/2008 wird vorbehaltlich des Absatzes 2 aufgehoben.</ALINEA>
<ALINEA>Verweise auf die aufgehobene Verordnung gelten als Verweise auf die Verordnung (EG) Nr. 1234/2007 nach der Entsprechungstabelle in Anhang XXII derselben Verordnung.</ALINEA></PARAG>
<PARAG IDENTIFIER="003.002"><NO.PARAG>(2)</NO.PARAG>
<ALINEA>Artikel 128 Absatz 3 der Verordnung (EG) Nr. 479/2008 findet für die dort aufgeführten Maßnahmen und unter den dort festgelegten Bedingungen weiter Anwendung.</ALINEA></PARAG></ARTICLE>
<?PAGE NO='56'?>
<ARTICLE IDENTIFIER="004"><TI.ART>Artikel 4</TI.ART>
<STI.ART>Inkrafttreten</STI.ART>
<ALINEA>Diese Verordnung tritt am siebten Tag nach ihrer Veröffentlichung im <HT TYPE="ITALIC">Amtsblatt der Europäischen Union</HT> in Kraft.</ALINEA>
<ALINEA>Sie gilt ab dem <DATE ISO="20090801">1. August 2009</DATE>.</ALINEA></ARTICLE></ENACTING.TERMS>
<FINAL><P>Diese Verordnung ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat.</P></FINAL>
<?PAGE NO='57'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG I</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><QUOT.S LEVEL="1">
<GR.SEQ LEVEL="1"><TITLE>
<TI><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0070" REF.END="QE0070"/><HT TYPE="BOLD">Teil IIIa: Begriffsbestimmungen für den Weinsektor</HT></P></TI></TITLE>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Im Zusammenhang mit Reben</HT></P></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0071" REF.END="QE0071"/>Roden<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0071" REF.START="QS0071"/>: die vollständige Beseitigung der Rebstöcke, die sich auf einer mit Reben bepflanzten Fläche befinden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0072" REF.END="QE0072"/>Pflanzen<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0072" REF.START="QS0072"/>: das endgültige Auspflanzen veredelter oder unveredelter Reben oder Rebenteile zum Zwecke der Erzeugung von Trauben oder zum Anlegen eines Bestandes für die Erzeugung von Edelreisern.</TXT></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0073" REF.END="QE0073"/>Umveredelung<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0073" REF.START="QS0073"/>: die Veredelung eines Rebstocks, an dem schon vorher eine Veredelung vorgenommen wurde.</TXT></NP></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Im Zusammenhang mit Erzeugnissen</HT></P></TI></TITLE>
<NP><NO.P>4.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0074" REF.END="QE0074"/>Frische Weintrauben<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0074" REF.START="QS0074"/>: die bei der Weinbereitung verwendete reife oder leicht eingetrocknete Frucht der Weinrebe, die mit den üblichen kellerwirtschaftlichen Verfahren eingemaischt oder gekeltert werden kann und die spontan alkoholisch gären kann.</TXT></NP>
<NP><NO.P>5.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0075" REF.END="QE0075"/>Durch Zusatz von Alkohol stummgemachter Most aus frischen Weintrauben<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0075" REF.START="QS0075"/>: das Erzeugnis, das</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 12 % vol und höchstens 15 % vol aufweist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>gewonnen wird, indem ungegorenem Traubenmost, der einen natürlichen Alkoholgehalt von mindestens 8,5 % vol aufweist und ausschließlich von nach Artikel 120a Absatz 2 klassifizierbaren Keltertraubensorten stammt, folgende Erzeugnisse hinzugefügt werden:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>entweder neutraler, aus Erzeugnissen der Weinrebe gewonnener Alkohol einschließlich Alkohol, der aus der Destillation getrockneter Trauben gewonnen wurde, mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 96 % vol;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>oder ein nicht rektifiziertes, aus der Destillation von Wein hervorgegangenes Erzeugnis mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 52 % vol und höchstens 80 % vol.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>6.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0076" REF.END="QE0076"/>Traubensaft<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0076" REF.START="QS0076"/>: das flüssige, nicht gegorene, aber gärfähige Erzeugnis, das</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>so behandelt wurde, dass es zum Verbrauch in unverändertem Zustand geeignet ist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>aus frischen Weintrauben oder Traubenmost oder durch Rückverdünnung gewonnen worden ist. Im Falle der Rückverdünnung muss es von konzentriertem Traubenmost oder konzentriertem Traubensaft gewonnen worden sein.</TXT>
<P>Ein vorhandener Alkoholgehalt des Traubensaftes von bis zu 1 % vol wird geduldet.</P></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>7.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0077" REF.END="QE0077"/>Konzentrierter Traubensaft<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0077" REF.START="QS0077"/>: der nicht karamellisierte Traubensaft, der durch teilweisen Wasserentzug aus Traubensaft unter Anwendung beliebiger zugelassener Methoden außer der unmittelbaren Einwirkung von Feuerwärme so hergestellt wird, dass der bei einer Temperatur von 20 °C nach einer noch vorzuschreibenden Refraktometer-Methode gemessene Zahlenwert nicht unter 50,9 % liegt.</TXT>
<P>Ein vorhandener Alkoholgehalt des konzentrierten Traubensaftes von bis zu 1 % vol wird geduldet.</P></NP>
<?PAGE NO='58'?>
<NP><NO.P>8.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0078" REF.END="QE0078"/>Weintrub<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0078" REF.START="QS0078"/>:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>der Rückstand, der sich in den Behältern, die Wein enthalten, nach der Gärung oder während der Lagerung oder nach einer zulässigen Behandlung absetzt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>der durch die Filterung oder Zentrifugierung des unter Buchstabe a genannten Erzeugnisses entstandene Rückstand;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>der Rückstand, der sich in den Behältern, die Traubenmost enthalten, während der Lagerung oder nach einer zulässigen Behandlung absetzt, oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>der durch die Filterung oder Zentrifugierung des unter Buchstabe c genannten Erzeugnisses entstandene Rückstand.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>9.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0079" REF.END="QE0079"/>Traubentrester<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0079" REF.START="QS0079"/>: der gegorene oder ungegorene Rückstand bei der Kelterung von frischen Weintrauben.</TXT></NP>
<NP><NO.P>10.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0080" REF.END="QE0080"/>Tresterwein<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0080" REF.START="QS0080"/>: ein Erzeugnis, das wie folgt gewonnen wird:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>durch die Gärung von nicht behandeltem, in Wasser aufgeschwemmtem Traubentrester oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>durch Auslaugen von gegorenem Traubentrester mit Wasser.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>11.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0081" REF.END="QE0081"/>Brennwein<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0081" REF.START="QS0081"/>: das Erzeugnis, das</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 18 % vol und höchstens 24 % vol aufweist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>ausschließlich dadurch gewonnen wird, dass einem Wein ohne Restzucker ein nicht rektifiziertes, aus der Destillation von Wein hervorgegangenes Erzeugnis mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von höchstens 86 % vol zugesetzt wird, oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>einen Gehalt an flüchtiger Säure von höchstens 1,5 g/l, berechnet als Essigsäure, aufweist.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>12.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0082" REF.END="QE0082"/>Cuvée<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0082" REF.START="QS0082"/>:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>der Traubenmost,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>der Wein oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>die Mischung von Traubenmost und/oder Weinen mit verschiedenen Merkmalen, die zur Herstellung einer bestimmten Art von Schaumwein bestimmt sind.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><P><HT TYPE="EXPANDED">Alkoholgehalt</HT></P></TI></TITLE>
<NP><NO.P>13.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0083" REF.END="QE0083"/>Vorhandener Alkoholgehalt (in % vol)<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0083" REF.START="QS0083"/>: die Volumeneinheiten reinen Alkohols, die bei einer Temperatur von 20 °C in 100 Volumeneinheiten des Erzeugnisses enthalten sind.</TXT></NP>
<NP><NO.P>14.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0084" REF.END="QE0084"/>Potenzieller Alkoholgehalt (in % vol)<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0084" REF.START="QS0084"/>: die Volumeneinheiten reinen Alkohols bei einer Temperatur von 20 °C, die durch vollständiges Vergären des in 100 Volumeneinheiten des Erzeugnisses enthaltenen Zuckers bei dieser Temperatur gebildet werden können.</TXT></NP>
<NP><NO.P>15.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0085" REF.END="QE0085"/>Gesamtalkoholgehalt (in % vol)<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0085" REF.START="QS0085"/>: die Summe des vorhandenen und des potenziellen Alkoholgehalts.</TXT></NP>
<NP><NO.P>16.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0086" REF.END="QE0086"/>Natürlicher Alkoholgehalt (in % vol)<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0086" REF.START="QS0086"/>: der Gesamtalkoholgehalt des betreffenden Erzeugnisses vor jeglicher Anreicherung.</TXT></NP>
<NP><NO.P>17.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0087" REF.END="QE0087"/>Vorhandener Alkoholgehalt (in % mas)<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0087" REF.START="QS0087"/>: die Masseneinheiten reinen Alkohols, die in 100 Masseneinheiten des Erzeugnisses enthalten sind.</TXT></NP>
<NP><NO.P>18.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0088" REF.END="QE0088"/>Potenzieller Alkoholgehalt (in % mas)<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0088" REF.START="QS0088"/>: die Masseneinheiten reinen Alkohols, die durch vollständiges Vergären des in 100 Masseneinheiten des Erzeugnisses enthaltenen Zuckers gebildet werden können.</TXT></NP>
<NP><NO.P>19.</NO.P><TXT><QUOT.START CODE="201A" ID="QS0089" REF.END="QE0089"/>Gesamtalkoholgehalt (in % mas)<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0089" REF.START="QS0089"/>: die Summe des vorhandenen und des potenziellen Alkoholgehalts.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0070" REF.START="QS0070"/></TXT></NP></GR.SEQ></GR.SEQ></QUOT.S></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='59'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG II</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><QUOT.S LEVEL="1">
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0090" REF.END="QE0090"/>ANHANG Xb</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><TBL COLS="7" NO.SEQ="0001">
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="BOLD">HAUSHALTSMITTEL FÜR STÜTZUNGSPROGRAMME (GEMÄSS ARTIKEL 103n ABSATZ 1)</HT></P></TI></TITLE>
<GR.NOTES><NOTE NOTE.ID="E0018" NUMBERING="STAR" TYPE="TABLE">
<P>Die nationalen Obergrenzen in Anhang VIII der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 für Italien für die Jahre 2008, 2009 und 2010 werden um 20 Mio. EUR gekürzt; die entsprechenden Beträge wurden bei den Haushaltsmitteln für Italien für die Jahre 2009, 2010 und 2011 gemäß der vorliegenden Tabelle berücksichtigt.</P></NOTE></GR.NOTES>
<CORPUS><ROW TYPE="NOTCOL">
<CELL COL="1" COLSPAN="7" TYPE="NOTCOL">in <FT TYPE="NUMBER">1000</FT> EUR</CELL></ROW>
<ROW TYPE="HEADER"><CELL COL="1" TYPE="HEADER">Haushaltsjahr</CELL>
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<?PAGE NO='60'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG Xc</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><TBL COLS="4" NO.SEQ="0002">
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="BOLD">HAUSHALTSMITTEL FÜR DIE ENTWICKLUNG DES LÄNDLICHEN RAUMS (GEMÄSS ARTIKEL 190a ABSATZ 3)</HT></P></TI></TITLE>
<CORPUS><ROW TYPE="NOTCOL">
<CELL COL="1" COLSPAN="4" TYPE="NOTCOL">in <FT TYPE="NUMBER">1000</FT> EUR</CELL></ROW>
<ROW TYPE="HEADER"><CELL COL="1" TYPE="HEADER">Haushaltsjahr</CELL>
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<CELL COL="4" TYPE="HEADER">ab 2011</CELL></ROW>
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<CELL COL="3">—</CELL>
<CELL COL="4">—</CELL></ROW>
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<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">160</FT></CELL>
<CELL COL="4"><FT TYPE="NUMBER">160</FT></CELL></ROW></CORPUS></TBL></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='61'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG Xd</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><GR.SEQ LEVEL="1">
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="BOLD">HAUSHALTSMITTEL FÜR DIE RODUNGSREGELUNG</HT></P></TI></TITLE>
<P>Für die Rodungsregelung gemäß Artikel 85s Absatz 3 stehen folgende Haushaltsmittel zur Verfügung:</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>für das Weinwirtschaftsjahr 2008/09 (Haushaltsjahr 2009): <FT TYPE="NUMBER">464000000</FT> EUR;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>für das Weinwirtschaftsjahr 2009/10 (Haushaltsjahr 2010): <FT TYPE="NUMBER">334000000</FT> EUR;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>für das Weinwirtschaftsjahr 2010/11 (Haushaltsjahr 2011): <FT TYPE="NUMBER">276000000</FT> EUR.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='62'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG Xe</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><TBL COLS="3" NO.SEQ="0003">
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="BOLD">FLÄCHEN, DIE DIE MITGLIEDSTAATEN FÜR NICHT RODUNGSFÄHIG ERKLÄREN KÖNNEN (GEMÄSS ARTIKEL 85u ABSÄTZE 1, 2 UND 5)</HT></P></TI></TITLE>
<CORPUS><ROW TYPE="NOTCOL">
<CELL COL="1" COLSPAN="3" TYPE="NOTCOL">in ha</CELL></ROW>
<ROW TYPE="HEADER"><CELL COL="1" TYPE="HEADER">Mitgliedstaat</CELL>
<CELL COL="2" TYPE="HEADER">Rebfläche insgesamt</CELL>
<CELL COL="3" TYPE="HEADER">Fläche gemäß Artikel 85u Absatz 5</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">BG</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">135760</FT></CELL>
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<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">3073</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">EL</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">69907</FT></CELL>
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<ROW><CELL COL="1">FR</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">879859</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">26396</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">IT</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">730439</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">21913</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">CY</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">15023</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">451</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">LU</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">1299</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">39</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">HU</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">85260</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">2558</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">MT</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">910</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">27</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">AT</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">50681</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">1520</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">PT</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">238831</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">7165</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">RO</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">178101</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">5343</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">SI</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">16704</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">501</FT></CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">SK</CELL>
<CELL COL="2"><FT TYPE="NUMBER">21531</FT></CELL>
<CELL COL="3"><FT TYPE="NUMBER">646</FT><QUOT.END CODE="201C" ID="QE0090" REF.START="QS0090"/></CELL></ROW></CORPUS></TBL></CONTENTS></CONS.ANNEX></QUOT.S></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='63'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG III</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><QUOT.S LEVEL="1"><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0091" REF.END="QE0091"/>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG XIb</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><GR.SEQ LEVEL="1">
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="BOLD">KATEGORIEN VON WEINBAUERZEUGNISSEN</HT></P></TI></TITLE>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>1.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Wein</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Wein ist das Erzeugnis, das ausschließlich durch vollständige oder teilweise alkoholische Gärung der frischen, auch eingemaischten Weintrauben oder des Traubenmostes gewonnen wird.</P><P>Wein weist</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>nach etwaiger Anwendung der in Anhang XVa Abschnitt B genannten Verfahren einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 8,5 % vol — wenn der Wein ausschließlich aus in den Weinbauzonen A und B gemäß der Anlage zum vorliegenden Anhang geernteten Trauben gewonnen wurde — und von mindestens 9 % vol bei den anderen Weinbauzonen auf;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>abweichend von dem ansonsten geltenden vorhandenen Mindestalkoholgehalt, wenn er eine geschützte Ursprungsbezeichnung oder eine geschützte geografische Angabe trägt, nach etwaiger Anwendung der in Anhang XVa Abschnitt B genannten Verfahren einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 4,5 % vol auf;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>einen Gesamtalkoholgehalt von höchstens 15 % vol auf. Abweichend hiervon gilt jedoch Folgendes:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>Die Höchstgrenze für den Gesamtalkoholgehalt kann für Wein von gewissen Weinanbauflächen der Gemeinschaft, der ohne Anreicherung gewonnen wurde, von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 auf 20 % vol angehoben werden;</P></ITEM>
<ITEM><P>die Höchstgrenze für den Gesamtalkoholgehalt darf für Wein mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung, der ohne Anreicherung gewonnen wurde, 15 % vol überschreiten;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>vorbehaltlich etwaiger von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 zu erlassender Ausnahmeregelungen einen als Weinsäure berechneten Gesamtsäuregehalt von mindestens 3,5g je Liter, d. h. von 46,6 Milliäquivalent je Liter, auf.</TXT></NP></ITEM></LIST>
<P>Unter <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0092" REF.END="QE0092"/>Retsina<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0092" REF.START="QS0092"/>-Wein ist Wein zu verstehen, der ausschließlich im geografischen Gebiet Griechenlands aus mit Aleppokiefernharz behandeltem Traubenmost hergestellt wurde. Aleppokiefernharz darf nur zur Herstellung eines <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0093" REF.END="QE0093"/>Retsina<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0093" REF.START="QS0093"/>-Weins nach der geltenden griechischen Regelung verwendet werden.</P><P>Abweichend von Buchstabe b gelten <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0094" REF.END="QE0094"/>Tokaji eszencia<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0094" REF.START="QS0094"/> und <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0095" REF.END="QE0095"/>Tokajská esencia<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0095" REF.START="QS0095"/> als Wein.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>2.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Jungwein</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Jungwein ist der Wein, dessen alkoholische Gärung noch nicht beendet ist und der noch nicht von seiner Hefe getrennt ist.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>3.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Likörwein</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Likörwein ist das Erzeugnis,</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>das einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 15 % vol und höchstens 22 % vol aufweist;</TXT></NP></ITEM>
<?PAGE NO='64'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>das einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 17,5 % vol aufweist; ausgenommen hiervon sind bestimmte in einem von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegenden Verzeichnis aufgeführte Likörweine mit Ursprungsbezeichnung oder geografischer Angabe;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>das gewonnen wird aus</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>teilweise gegorenem Traubenmost,</P></ITEM>
<ITEM><P>Wein,</P></ITEM>
<ITEM><P>einer Mischung der vorgenannten Erzeugnisse oder</P></ITEM>
<ITEM><P>Traubenmost oder der Mischung dieses Erzeugnisses mit Wein für bestimmte, von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegende Likörweine mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>das einen ursprünglichen natürlichen Alkoholgehalt von mindestens 12 % vol aufweist; ausgenommen hiervon sind bestimmte Likörweine mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe, die in einem von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegenden Verzeichnis aufgeführt sind;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>dem Folgendes zugesetzt wurde:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>jeweils für sich oder als Mischung:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>neutraler Alkohol aus Erzeugnissen der Weinrebe einschließlich des bei der Destillation von getrockneten Weintrauben gewonnenen Alkohols mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 96 % vol,</P></ITEM>
<ITEM><P>Destillat aus Wein oder getrockneten Weintrauben mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 52 % vol und höchstens 86 % vol,</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>sowie gegebenenfalls eines oder mehrere der nachstehenden Erzeugnisse:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>konzentrierter Traubenmost,</P></ITEM>
<ITEM><P>Mischung eines der unter Buchstabe e Ziffer i genannten Erzeugnisse mit einem unter Buchstabe c erster und vierter Gedankenstrich genannten Traubenmost;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>dem abweichend von Buchstabe e im Falle bestimmter Likörweine mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung oder einer geschützten geografischen Angabe, die in einem von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegenden Verzeichnis aufgeführt sind, Folgendes zugesetzt wurde:</TXT>
<P><LIST TYPE="roman"><ITEM>
<NP><NO.P>i)</NO.P><TXT>eines der Erzeugnisse nach Buchstabe e Ziffer i, jeweils für sich oder als Mischung, oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>ii)</NO.P><TXT>eines oder mehrere der nachstehenden Erzeugnisse:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>Alkohol aus Wein oder getrockneten Weintrauben mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 95 % vol und höchstens 96 % vol,</P></ITEM>
<ITEM><P>Weinbrand oder Tresterbrand mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 52 % vol und höchstens 86 % vol,</P></ITEM>
<ITEM><P>Brand aus getrockneten Weintrauben mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 52 % vol und weniger als 94,5 % vol, sowie</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>iii)</NO.P><TXT>gegebenenfalls eines oder mehrere der nachstehenden Erzeugnisse:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>teilweise gegorener Traubenmost aus eingetrockneten Weintrauben,</P></ITEM>
<ITEM><P>durch direkte Einwirkung von Feuerwärme gewonnener konzentrierter Traubenmost, der — abgesehen von diesem Vorgang — der Definition von konzentriertem Traubenmost entspricht,</P></ITEM>
<ITEM><P>konzentrierter Traubenmost,</P></ITEM>
<ITEM><P>eine Mischung eines unter Buchstabe f Ziffer ii genannten Erzeugnisses mit einem unter Buchstabe c erster und vierter Gedankenstrich genannten Traubenmost.</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ>
<?PAGE NO='65'?>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>4.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Schaumwein</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Schaumwein ist das Erzeugnis,</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>das durch erste oder zweite alkoholische Gärung von</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>frischen Weintrauben,</P></ITEM>
<ITEM><P>Traubenmost oder</P></ITEM>
<ITEM><P>Wein gewonnen wurde;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>das beim Öffnen des Behältnisses durch Entweichen von ausschließlich aus der Gärung stammendem Kohlendioxid gekennzeichnet ist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>das in geschlossenen Behältnissen bei 20 °C einen auf gelöstes Kohlendioxid zurückzuführenden Überdruck von mindestens 3 bar aufweist und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>bei dem die zu seiner Herstellung bestimmte Cuvée einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 8,5 % vol hat.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>5.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Qualitätsschaumwein</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Qualitätsschaumwein ist das Erzeugnis,</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>das durch erste oder zweite alkoholische Gärung von</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>frischen Weintrauben,</P></ITEM>
<ITEM><P>Traubenmost oder</P></ITEM>
<ITEM><P>Wein gewonnen wurde;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>das beim Öffnen des Behältnisses durch Entweichen von ausschließlich aus der Gärung stammendem Kohlendioxid gekennzeichnet ist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>das in geschlossenen Behältnissen bei 20 °C einen auf gelöstes Kohlendioxid zurückzuführenden Überdruck von mindestens 3,5 bar aufweist und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>bei dem die zu seiner Herstellung bestimmte Cuvée einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 9 % vol hat.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>6.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Aromatischer Qualitätsschaumwein</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Aromatischer Qualitätsschaumwein ist Qualitätsschaumwein,</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>der bei der Bereitung der Cuvée ausschließlich unter Verwendung von Traubenmost oder gegorenem Traubenmost gewonnen wurde, der von bestimmten Keltertraubensorten stammt, die in einem von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 zu erstellenden Verzeichnis aufgeführt sind; die bei der Bereitung der Cuvée unter Verwendung von Wein traditionell hergestellten aromatischen Qualitätsschaumweine werden von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 bestimmt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>der in geschlossenen Behältnissen bei 20 °C einen auf gelöstes Kohlendioxid zurückzuführenden Überdruck von mindestens 3 bar aufweist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>der einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 6 % vol aufweist und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>der einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 10 % vol aufweist.</TXT></NP></ITEM></LIST>
<P>Spezifische Vorschriften über weitere zusätzliche Merkmale oder Bedingungen der Herstellung und des Handelsverkehrs werden von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 erlassen.</P></GR.SEQ>
<?PAGE NO='66'?>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>7.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure ist das Erzeugnis, das</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>aus Wein ohne geschützte Ursprungsbezeichnung oder geschützte geografische Angabe hergestellt wird;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>beim Öffnen des Behältnisses durch Entweichen von Kohlendioxid gekennzeichnet ist, das ganz oder teilweise zugesetzt wurde, und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in geschlossenen Behältnissen bei 20 °C einen auf gelöstes Kohlendioxid zurückzuführenden Überdruck von mindestens 3 bar aufweist.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>8.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Perlwein</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Perlwein ist das Erzeugnis, das</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>aus Wein hergestellt wird, sofern dieser Wein einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 9 % vol aufweist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 7 % vol aufweist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in geschlossenen Behältnissen bei 20 °C einen auf endogenes gelöstes Kohlendioxid zurückzuführenden Überdruck von mindestens 1 bar und höchstens 2,5 bar aufweist und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>in Behältnissen mit einem Inhalt von höchstens 60 Litern abgefüllt ist.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>9.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure ist das Erzeugnis, das</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>aus Wein gewonnen wurde;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 7 % vol und einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 9 % vol aufweist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in geschlossenen Behältnissen bei 20 °C einen auf gelöstes Kohlendioxid, das ganz oder teilweise zugesetzt wurde, zurückzuführenden Überdruck von mindestens 1 bar und höchstens 2,5 bar aufweist und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>in Behältnissen mit einem Inhalt von höchstens 60 Litern abgefüllt ist.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>10.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Traubenmost</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Traubenmost ist das aus frischen Weintrauben auf natürlichem Wege oder durch physikalische Verfahren gewonnene flüssige Erzeugnis. Ein vorhandener Alkoholgehalt des Traubenmostes von bis zu 1 % vol wird geduldet.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>11.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Teilweise gegorener Traubenmost</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Teilweise gegorener Traubenmost ist das durch Gärung von Traubenmost gewonnene Erzeugnis mit einem vorhandenen Alkoholgehalt von mehr als 1 % vol und von weniger als drei Fünfteln seines Gesamtalkoholgehalts.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>12.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Teilweise gegorener Traubenmost aus eingetrockneten Trauben</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Teilweise gegorener Traubenmost aus eingetrockneten Trauben ist das aus eingetrockneten Trauben durch teilweise Gärung eines Traubenmosts gewonnene Erzeugnis mit einem Gesamtzuckergehalt vor der Gärung von mindestens 272 Gramm je Liter, dessen natürlicher und vorhandener Alkoholgehalt nicht geringer als 8 % vol sein darf. Bestimmte Weine, die diese Anforderungen erfüllen und von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegen sind, gelten jedoch nicht als teilweise gegorener Traubenmost aus eingetrockneten Trauben.</P></GR.SEQ>
<?PAGE NO='67'?>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>13.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Konzentrierter Traubenmost</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Konzentrierter Traubenmost ist der nicht karamellisierte Traubenmost, der durch teilweisen Wasserentzug aus Traubenmost unter Anwendung beliebiger zugelassener Methoden außer der unmittelbaren Einwirkung von Feuerwärme so hergestellt wird, dass der bei einer Temperatur von 20 °C nach einer gemäß Artikel 120g vorzuschreibenden Refraktometer-Methode gemessene Zahlenwert nicht unter 50,9 % liegt.</P><P>Ein vorhandener Alkoholgehalt des konzentrierten Traubenmostes von bis zu 1 % vol wird geduldet.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>14.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Rektifiziertes Traubenmostkonzentrat</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Rektifiziertes Traubenmostkonzentrat ist das flüssige, nicht karamellisierte Erzeugnis, das</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>durch teilweisen Wasserentzug aus Traubenmost unter Anwendung beliebiger zugelassener Methoden außer der unmittelbaren Einwirkung von Feuerwärme so hergestellt wird, dass der bei einer Temperatur von 20 °C nach einer gemäß Artikel 120g vorzuschreibenden Refraktometer-Methode gemessene Zahlenwert nicht unter 61,7 % liegt;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>zugelassenen Behandlungen zur Entsäuerung und Entfernung anderer Bestandteile als Zucker unterzogen worden ist;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>folgende Merkmale aufweist:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>einen pH-Wert von höchstens 5 bei 25 Brix,</P></ITEM>
<ITEM><P>eine optische Dichte von höchstens 0,100 bei 425 nm und 1 cm Dicke bei auf 25 Brix konzentriertem Traubenmost,</P></ITEM>
<ITEM><P>einen Saccharosegehalt, der so niedrig ist, dass er mit einer noch festzulegenden Analysemethode nicht nachgewiesen werden kann,</P></ITEM>
<ITEM><P>einen Index von Folin-Ciocalteau von höchstens 6,00 bei 25 Brix,</P></ITEM>
<ITEM><P>eine titrierbare Säure von höchstens 15 Milliäquivalent/kg Gesamtzucker,</P></ITEM>
<ITEM><P>einen Schwefeldioxidgehalt von höchstens 25 mg/kg Gesamtzucker,</P></ITEM>
<ITEM><P>einen Gesamtkationengehalt von höchstens 8 Milliäquivalent/kg Gesamtzucker,</P></ITEM>
<ITEM><P>eine Leitfähigkeit von höchstens 120 mikro-Siemens/cm bei 25 Brix und 20 °C,</P></ITEM>
<ITEM><P>einen Gehalt an Hydroxmethylfurfurol von höchstens 25 mg/kg Gesamtzucker,</P></ITEM>
<ITEM><P>Spuren von Mesoinositol.</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST>
<P>Ein vorhandener Alkoholgehalt des rektifizierten Traubenmostkonzentrats von bis zu 1 % vol wird geduldet.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>15.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Wein aus eingetrockneten Trauben</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Wein aus eingetrockneten Trauben ist das Erzeugnis, das</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>ohne Anreicherung aus Trauben, denen durch Lagerung in der Sonne oder im Schatten teilweise Wasser entzogen wurde, hergestellt wird;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 16 % vol und einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 9 % vol aufweist und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>einen natürlichen Alkoholgehalt von mindestens 16 % vol (oder 272 Gramm Zucker/Liter) aufweist.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ>
<?PAGE NO='68'?>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>16.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Wein aus überreifen Trauben</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Wein aus überreifen Trauben ist das Erzeugnis, das</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>ohne Anreicherung hergestellt wird;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>einen natürlichen Alkoholgehalt von mehr als 15 % vol aufweist und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>einen Gesamtalkoholgehalt von mindestens 15 % vol und einen vorhandenen Alkoholgehalt von mindestens 12 % vol aufweist.</TXT></NP></ITEM></LIST>
<P>Die Mitgliedstaaten können eine Reifungszeit für dieses Erzeugnis vorsehen.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>17.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Weinessig</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Weinessig ist Essig, der</P>
<LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>ausschließlich durch Essigsäuregärung aus Wein hergestellt wird und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>einen als Essigsäure berechneten Säuregehalt von mindestens 60 g/l aufweist.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ></GR.SEQ></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='69'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>Anlage zu Anhang XIb</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><GR.SEQ LEVEL="1">
<TITLE><TI>
<P>Weinbauzonen</P></TI></TITLE>
<P>Die Weinbauzonen sind folgende:</P>
<LIST TYPE="ARAB"><ITEM>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Die Weinbauzone A umfasst</TXT>
<P><DLIST SEPARATOR=":"><DLIST.ITEM>
<PREFIX>a)</PREFIX>
<TERM>in Deutschland</TERM><DEFINITION>die nicht in Nummer 2 Buchstabe a einbezogenen Rebflächen;</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>b)</PREFIX>
<TERM>in Luxemburg</TERM><DEFINITION>das luxemburgische Weinanbaugebiet;</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>c)</PREFIX>
<TERM>in Belgien, Dänemark, Irland, den Niederlanden, Polen, Schweden und im Vereinigten Königreich</TERM><DEFINITION>die Weinanbauflächen dieser Länder;</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>d)</PREFIX>
<TERM>in der Tschechischen Republik</TERM><DEFINITION>das Weinanbaugebiet Čechy.</DEFINITION></DLIST.ITEM></DLIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>2.</NO.P><TXT>Die Weinbauzone B umfasst</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in Deutschland: die Rebflächen in dem bestimmten Anbaugebiet Baden;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>in Frankreich: die Rebflächen in den nicht in diesem Anhang genannten Departements sowie in folgenden Departements:</TXT>
<P><DLIST SEPARATOR=":"><DLIST.ITEM>
<PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Elsass</TERM><DEFINITION>Bas-Rhin und Haut-Rhin,</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Lothringen</TERM><DEFINITION>Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle und Vosges,</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Champagne</TERM><DEFINITION>Aisne, Aube, Marne, Haute-Marne und Seine-et-Marne,</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Jura</TERM><DEFINITION>Ain, Doubs, Jura und Haute-Saône,</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Savoyen</TERM><DEFINITION>Savoie, Haute-Savoie, Isère (Commune de Chapareillan),</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Val de Loire</TERM><DEFINITION>Cher, Deux-Sèvres, Indre, Indre-et-Loire, Loir-et-Cher, Loire-Atlantique, Loiret, Maine-et-Loire, Sarthe, Vendée und Vienne sowie die Rebflächen des Arrondissements Cosne-sur-Loire im Departement Nièvre;</DEFINITION></DLIST.ITEM></DLIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in Österreich: die österreichischen Weinanbauflächen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>in der Tschechischen Republik: das Weinanbaugebiet Morava und die nicht in Nummer 1 Buchstabe d genannten Rebflächen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>in der Slowakei die Rebflächen in folgenden Regionen: Malokarpatská vinohradnícka oblast’, Južnoslovenská vinohradnícka oblast’, Nitrianska vinohradnícka oblast’, Stredoslovenská vinohradnícka oblast’, Východoslovenská vinohradnícka oblast’ sowie die nicht in Nummer 3 Buchstabe f genannten Weinanbaugebiete;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>in Slowenien die Rebflächen in folgenden Regionen:</TXT>
<P><DLIST SEPARATOR=":"><DLIST.ITEM>
<PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Region Podravje</TERM><DEFINITION>Štajerska Slovenija, Prekmurje,</DEFINITION></DLIST.ITEM>
<DLIST.ITEM><PREFIX>—</PREFIX>
<TERM>Region Posavje</TERM><DEFINITION>Bizeljsko Sremič, Dolenjska und Bela krajina sowie die Rebflächen in den nicht in Nummer 4 Buchstabe d genannten Regionen;</DEFINITION></DLIST.ITEM></DLIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>in Rumänien das Gebiet von Podișul Transilvaniei.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>3.</NO.P><TXT>Die Weinbauzone C I umfasst</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in Frankreich die Rebflächen</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>in den folgenden Departements: Allier, Alpes-de-Haute-Provence, Hautes-Alpes, Alpes-Maritimes, Ariège, Aveyron, Cantal, Charente, Charente-Maritime, Corrèze, Côte-d’Or, Dordogne, Haute-Garonne, Gers, Gironde, Isère (mit Ausnahme der Gemeinde Chapareillan), Landes, Loire, Haute-Loire, Lot, Lot-et-Garonne, Lozère, Nièvre (mit Ausnahme des Arrondissements Cosne-sur-Loire), Puy-de-Dôme, Pyrénées-Atlantiques, Hautes-Pyrénées, Rhône, Saône-et-Loire, Tarn, Tarn-et-Garonne, Haute-Vienne und Yonne;</P></ITEM>
<?PAGE NO='70'?>
<ITEM><P>in den Arrondissements Valence und Die im Departement Drôme (mit Ausnahme der Kantone Dieulefit, Loriol, Marsanne und Montélimar);</P></ITEM>
<ITEM><P>im Arrondissement Tournon sowie in den Kantonen Antraigues, Burzet, Coucouron, Montpezat-sous-Bauzon, Privas, Saint-Etienne de Lugdarès, Saint-Pierreville, Valgorge und La Voulte-sur-Rhône des Departements Ardèche;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>in Italien die Rebflächen in der Region Valle d’Aosta sowie in den Provinzen Sondrio, Bolzano, Trento and Belluno;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in Spanien die Rebflächen in den Provinzen A Coruña, Asturias, Cantabria, Guipúzcoa und Vizcaya;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>in Portugal die Rebflächen in dem Teil der Region Norte, der dem bestimmten Anbaugebiet für <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0096" REF.END="QE0096"/>Vinho Verde<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0096" REF.START="QS0096"/> entspricht, sowie die Rebflächen von <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0097" REF.END="QE0097"/>Concelhos de Bombarral, Lourinhã, Mafra e Torres Vedras<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0097" REF.START="QS0097"/> (mit Ausnahme von <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0098" REF.END="QE0098"/>Freguesias da Carvoeira e Dois Portos<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0098" REF.START="QS0098"/>), die zur <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0099" REF.END="QE0099"/>Região viticola da Extremadura<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0099" REF.START="QS0099"/> gehören;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>in Ungarn alle Rebflächen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>in der Slowakei die Rebflächen im Anbaugebiet Tokajská vinohradnícka oblast’;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>in Rumänien die nicht in Nummer 2 Buchstabe g oder Nummer 4 Buchstabe f genannten Rebflächen.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>4.</NO.P><TXT>Die Weinbauzone C II umfasst</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in Frankreich die Rebflächen</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>in den folgenden Departements: Aude, Bouches-du-Rhône, Gard, Hérault, Pyrénées-Orientales (mit Ausnahme der Kantone Olette und Arles-sur-Tech), Vaucluse,</P></ITEM>
<ITEM><P>in dem Teil des Departements Var, der im Süden durch die nördliche Grenze der Gemeinden Evenos, Le Beausset, Solliès-Toucas, Cuers, Puget-Ville, Collobrières, La Garde-Freinet, Plan-de-la-Tour und Sainte-Maxime begrenzt wird,</P></ITEM>
<ITEM><P>im Arrondissement Nyons und im Kanton Loriol-sur-Drôme im Departement Drôme,</P></ITEM>
<ITEM><P>in den nicht in Nummer 3 Buchstabe a genannten Teilen des Departements Ardèche;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>in Italien die Rebflächen in den folgenden Regionen: Abruzzo, Campania, Emilia-Romagna, Friuli-Venezia Giulia, Lazio, Liguria, Lombardia (mit Ausnahme der Provinz Sondrio), Marche, Molise, Piemonte, Toscana, Umbria, Veneto (mit Ausnahme der Provinz Belluno), einschließlich der zu diesen Regionen gehörenden Inseln wie Elba und der übrigen Inseln des Toskanischen Archipels, der Pontinischen Inseln, Capri und Ischia;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in Spanien die Rebflächen in folgenden Provinzen:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>Lugo, Orense, Pontevedra,</P></ITEM>
<ITEM><P>Ávila (mit Ausnahme der Gemeinden in dem bestimmten Anbaugebiet (comarca) Cebreros), Burgos, León, Palencia, Salamanca, Segovia, Soria, Valladolid, Zamora,</P></ITEM>
<ITEM><P>La Rioja,</P></ITEM>
<ITEM><P>Álava,</P></ITEM>
<ITEM><P>Navarra,</P></ITEM>
<ITEM><P>Huesca,</P></ITEM>
<?PAGE NO='71'?>
<ITEM><P>Barcelona, Girona, Lleida,</P></ITEM>
<ITEM><P>in dem nördlich des Ebro gelegenen Teil der Provinz Zaragoza,</P></ITEM>
<ITEM><P>in den Gemeinden der Provinz Tarragona mit der Ursprungsbezeichnung Penedés,</P></ITEM>
<ITEM><P>in dem Teil der Provinz Tarragona, der dem bestimmten Anbaugebiet (comarca) Conca de Barberá entspricht;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>in Slowenien die Rebflächen in folgenden Regionen: Brda bzw. Goriška Brda, Vipavska dolina bzw. Vipava, Kras und Slovenska Istra;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>in Bulgarien die Rebflächen in folgenden Regionen: Dunawska Rawnina (Дунавска равнина), Tschernomorski Rajon (Черноморски район), Rosowa Dolina (Розова долина);</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>in Rumänien die Rebflächen in folgenden Regionen: Dealurile Buzăului, Dealu Mare, Severinului und Plaiurile Drâncei, Colinele Dobrogei, Terasele Dunării, die Weinregion im Süden des Landes einschließlich Sandböden und andere günstige Regionen.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>5.</NO.P><TXT>Die Weinbauzone C III a umfasst</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in Griechenland die Rebflächen in den folgenden Nomoi: Florina, Imathia, Kilkis, Grevena, Larisa, Ioannina, Levkas, Akhaia, Messinia, Arkadia, Korinthia, Iraklio, Khania, Rethimni, Samos, Lasithi und auf der Insel Thira (Santorini);</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>in Zypern die Rebflächen in Höhenlagen über 600 m;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in Bulgarien die nicht in Nummer 4 Buchstabe e genannten Rebflächen.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>6.</NO.P><TXT>Die Weinbauzone C III b umfasst</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in Frankreich die Rebflächen</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>in den Departements von Korsika,</P></ITEM>
<ITEM><P>in dem Teil des Departements Var, der zwischen dem Meer und einer durch folgende Gemeinden (diese eingeschlossen) gebildeten Linie liegt: Evenos, Le Beausset, Solliès-Toucas, Cuers, Puget-Ville, Collobrières, La Garde-Freinet, Plan-de-la-Tour und Sainte-Maxime,</P></ITEM>
<ITEM><P>in den Kantonen Olette und Arles-sur-Tech im Departement Pyrénées-Orientales;</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>in Italien die Rebflächen in den folgenden Regionen: Calabria, Basilicata, Apulia, Sardegna und Sicilia, einschließlich der zu diesen Regionen gehörenden Inseln wie Pantelleria, der Äolischen, Ägadischen und Pelagischen Inseln;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in Griechenland die nicht in Nummer 5 Buchstabe a genannten Rebflächen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>in Spanien die nicht in Nummer 3 Buchstabe c oder Nummer 4 Buchstabe c genannten Rebflächen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>in Portugal die Rebflächen in den nicht unter Nummer 3 Buchstabe d fallenden Regionen;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>f)</NO.P><TXT>in Zypern die Rebflächen in Höhenlagen bis 600 m;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>g)</NO.P><TXT>in Malta die Rebflächen.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>7.</NO.P><TXT>Die Abgrenzung der Gebiete, auf die sich die in diesem Anhang genannten Verwaltungseinheiten erstrecken, ergibt sich aus den am <DATE ISO="19811215">15. Dezember 1981</DATE> — bzw. in Spanien am <DATE ISO="19860301">1. März 1986</DATE> und in Portugal am <DATE ISO="19980301">1. März 1998</DATE> — geltenden einzelstaatlichen Vorschriften.</TXT></NP></ITEM></LIST></GR.SEQ></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0091" REF.START="QS0091"/></QUOT.S></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='72'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG IV</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><QUOT.S LEVEL="1">
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0100" REF.END="QE0100"/>ANHANG XVa</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><GR.SEQ LEVEL="1">
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="BOLD">ANREICHERUNG, SÄUERUNG UND ENTSÄUERUNG IN BESTIMMTEN WEINBAUZONEN</HT></P></TI></TITLE>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>A.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Anreicherungsgrenzen</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Wenn es die Witterungsverhältnisse in bestimmten in der Anlage zu Anhang XIb genannten Weinbauzonen der Gemeinschaft erforderlich machen, können die betreffenden Mitgliedstaaten eine Erhöhung des natürlichen Alkoholgehalts der frischen Weintrauben, des Traubenmostes, des teilweise gegorenen Traubenmostes, des Jungweins und des Weins — soweit diese Erzeugnisse aus nach Artikel 120a Absatz 2 klassifizierbaren Keltertraubensorten gewonnen worden sind — zulassen.</TXT></NP>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Die Erhöhung des natürlichen Alkoholgehalts wird nach den in Abschnitt B erwähnten önologischen Verfahren vorgenommen und darf folgende Grenzwerte nicht überschreiten:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>3 % vol in der Weinbauzone A gemäß der Anlage zu Anhang XIb,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>2 % vol in der Weinbauzone B gemäß der Anlage zu Anhang XIb,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>1,5 % vol in der Weinbauzone C gemäß der Anlage zu Anhang XIb.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>In Jahren mit außergewöhnlich ungünstigen Witterungsverhältnissen können die Mitgliedstaaten beantragen, dass die Grenzwerte gemäß Nummer 2 um 0,5 % angehoben werden. Im Falle eines solchen Antrags wird die Kommission dem Verwaltungsausschuss nach Artikel 195 Absatz 1 so rasch wie möglich den Entwurf für eine Rechtsetzungsmaßnahme vorlegen. Die Kommission bemüht sich, innerhalb von vier Wochen nach der Antragstellung über den Antrag zu befinden.</TXT></NP></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>B.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Anreicherungsverfahren</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Die in Abschnitt A genannte Erhöhung des natürlichen Alkoholgehalts darf nur wie folgt vorgenommen werden:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>bei frischen Weintrauben, teilweise gegorenem Traubenmost oder Jungwein durch Zugabe von Saccharose, konzentriertem Traubenmost oder rektifiziertem Traubenmostkonzentrat;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>bei Traubenmost durch Zugabe von Saccharose, konzentriertem Traubenmost oder rektifiziertem Traubenmostkonzentrat oder durch teilweise Konzentrierung, einschließlich Umkehrosmose;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>bei Wein durch teilweise Konzentrierung durch Kälte.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Die Anwendung eines der in Nummer 1 genannten Verfahren schließt die Anwendung der anderen aus, wenn Wein oder Traubenmost mit konzentriertem Traubenmost oder rektifiziertem Traubenmostkonzentrat angereichert und eine Unterstützung gemäß Artikel 103y gezahlt wurde.</TXT></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>Die in Nummer 1 Buchstaben a und b genannte Zugabe von Saccharose darf nur durch Trockenzuckerung und ausschließlich in den folgenden Weinbauzonen vorgenommen werden:</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>Weinbauzone A gemäß der Anlage zu Anhang XIb,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>Weinbauzone B gemäß der Anlage zu Anhang XIb,</TXT></NP></ITEM>
<?PAGE NO='73'?>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>Weinbauzone C gemäß der Anlage zu Anhang XIb, ausgenommen die Weinanbauflächen in Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und Zypern sowie die Weinanbauflächen in den französischen Departements, für die folgende Appellationsgerichte zuständig sind:</TXT>
<P><LIST TYPE="DASH"><ITEM>
<P>Aix-en-Provence,</P></ITEM>
<ITEM><P>Nîmes,</P></ITEM>
<ITEM><P>Montpellier,</P></ITEM>
<ITEM><P>Toulouse,</P></ITEM>
<ITEM><P>Agen,</P></ITEM>
<ITEM><P>Pau,</P></ITEM>
<ITEM><P>Bordeaux,</P></ITEM>
<ITEM><P>Bastia.</P></ITEM></LIST></P></NP></ITEM></LIST></P><P>Die nationalen Behörden können allerdings die Anreicherung durch Trockenzuckerung ausnahmsweise in den oben genannten französischen Departements genehmigen. Frankreich unterrichtet die Kommission und die übrigen Mitgliedstaaten unverzüglich über derartige Genehmigungen.</P></NP>
<NP><NO.P>4.</NO.P><TXT>Die Zugabe von konzentriertem Traubenmost oder rektifiziertem Traubenmostkonzentrat darf nicht zur Folge haben, dass das Ausgangsvolumen der frischen eingemaischten Trauben, des Traubenmostes, des teilweise gegorenen Traubenmostes oder des Jungweins um mehr als 11 % in der Weinbauzone A, 8 % in der Weinbauzone B und 6,5 % in der Weinbauzone C gemäß der Anlage zu Anhang XIb erhöht wird.</TXT></NP>
<NP><NO.P>5.</NO.P><TXT>Die Konzentrierung des den Verfahren gemäß Nummer 1 unterzogenen Traubenmostes oder Weins</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>darf keine Verminderung des Ausgangsvolumens dieser Erzeugnisse um mehr als 20 % zur Folge haben;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>darf den natürlichen Alkoholgehalt dieser Erzeugnisse unbeschadet von Abschnitt A Nummer 2 Buchstabe c nicht um mehr als 2 % vol erhöhen.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>6.</NO.P><TXT>Die in den Nummern 1 und 5 genannten Verfahren dürfen keine Anhebung des Gesamtalkoholgehalts der frischen Trauben, des Traubenmostes, des teilweise gegorenen Traubenmostes, des Jungweins oder des Weins</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>auf mehr als 11,5 % vol in der Weinbauzone A gemäß der Anlage zu Anhang XIb,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>auf mehr als 12 % vol in der Weinbauzone B gemäß der Anlage zu Anhang XIb,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>auf mehr als 12,5 % vol in der Weinbauzone C I gemäß der Anlage zu Anhang XIb,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>d)</NO.P><TXT>auf mehr als 13 % vol in der Weinbauzone C II gemäß der Anlage zu Anhang XIb und</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>e)</NO.P><TXT>auf mehr als 13,5 % vol in der Weinbauzone C III gemäß der Anlage zu Anhang XIb zur Folge haben.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>7.</NO.P><TXT>Abweichend von Nummer 6 dürfen die Mitgliedstaaten</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>bei Rotwein den maximalen Gesamtalkoholgehalt der in Nummer 6 genannten Erzeugnisse jedoch auf 12 % vol in der Weinbauzone A und auf 12,5 % vol in der Weinbauzone B gemäß der Anlage zu Anhang XIb anheben;</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>den Gesamtalkoholgehalt der in Nummer 6 genannten Erzeugnisse für die Erzeugung von Weinen mit einer Ursprungsbezeichnung auf einen von den Mitgliedstaaten festzusetzenden Wert anheben.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP></GR.SEQ>
<?PAGE NO='74'?>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>C.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Säuerung und Entsäuerung</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Bei frischen Weintrauben, Traubenmost, teilweise gegorenem Traubenmost, Jungwein und Wein dürfen</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in den Weinbauzonen A, B und C I gemäß der Anlage zu Anhang XIb eine Entsäuerung,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>in den Weinbauzonen C I, C II und C III a gemäß der Anlage zu Anhang XIb unbeschadet von Nummer 7 eine Säuerung und eine Entsäuerung oder</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>c)</NO.P><TXT>in der Weinbauzone C III b gemäß der Anlage zu Anhang XIb eine Säuerung vorgenommen werden.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Die Säuerung der in Nummer 1 genannten Erzeugnisse außer Wein darf nur bis zur Höchstmenge von 1,50 g je Liter, ausgedrückt in Weinsäure, d. h. von 20 Milliäquivalent je Liter, durchgeführt werden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>Die Säuerung von Wein darf nur bis zur Höchstmenge von 2,50 g je Liter, ausgedrückt in Weinsäure, d. h. von 33,3 Milliäquivalent je Liter, durchgeführt werden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>4.</NO.P><TXT>Die Entsäuerung von Wein darf nur bis zur Höchstmenge von 1 g je Liter, ausgedrückt in Weinsäure, d. h. von 13,3 Milliäquivalent je Liter, durchgeführt werden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>5.</NO.P><TXT>Der zur Konzentrierung bestimmte Traubenmost darf teilweise entsäuert werden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>6.</NO.P><TXT>Unbeschadet von Nummer 1 können die Mitgliedstaaten in Jahren mit außergewöhnlichen Witterungsbedingungen die Säuerung der in Nummer 1 genannten Erzeugnisse in den Weinbauzonen A und B gemäß der Anlage zu Anhang XIb unter den in den Nummern 2 und 3 genannten Bedingungen zulassen.</TXT></NP>
<NP><NO.P>7.</NO.P><TXT>Die Säuerung und die Anreicherung sowie die Säuerung und die Entsäuerung ein und desselben Erzeugnisses schließen einander aus; in Bezug auf die Säuerung und die Anreicherung kann die Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 Abweichungen beschließen.</TXT></NP></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>D.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Behandlungen</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Jede der in den Abschnitten B und C genannten Behandlungen, mit Ausnahme der Säuerung und Entsäuerung von Wein, darf bei der Verarbeitung von frischen Weintrauben, Traubenmost, teilweise gegorenem Traubenmost und Jungwein zu Wein oder zu einem anderen für den unmittelbaren menschlichen Verbrauch bestimmten Getränk im Sinne von Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe l, außer Schaumwein oder Schaumwein mit zugesetzter Kohlensäure, unter den von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegenden Bedingungen nur in derjenigen Weinbauzone durchgeführt werden, in der die verwendeten frischen Weintrauben geerntet wurden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Die Konzentrierung von Wein muss in der Weinbauzone erfolgen, in der die verwendeten frischen Weintrauben geerntet wurden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>Die Säuerung und die Entsäuerung von Wein dürfen nur in dem Weinbereitungsbetrieb und der Weinbauzone erfolgen, in der die zur Herstellung des betreffenden Weins verwendeten Weintrauben geerntet wurden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>4.</NO.P><TXT>Jede der in den Nummern 1, 2 und 3 genannten Behandlungen muss den zuständigen Behörden gemeldet werden. <?CLG.MDFO ID="O000002M003000" IDREF="C000002M003000" ACTION="REPLACED" LEVEL="STRUCTURE" COMMAND="EXPLICIT" ACTIVE.DOC="32009R0491R(02)" ACTIVE.LOC="LI:0;EL:1" MOD.LEVEL="1"?>Dies gilt ebenso für die Mengen an konzentriertem Traubenmost, rektifiziertem Traubenmostkonzentrat oder Saccharose, die natürliche oder juristische Personen oder Personenvereinigungen,<?CLG.MDFC ID="C000002M003000" IDREF="O000002M003000"?> insbesondere Erzeuger, Abfüllbetriebe, Verarbeitungsbetriebe sowie von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 zu bestimmende Händler, zur Ausübung ihres Berufes besitzen, wenn sie zur gleichen Zeit und am gleichen Ort frische Weintrauben, Traubenmost, teilweise gegorenen Traubenmost oder nicht abgefüllten Wein vorrätig halten. Die Meldung dieser Mengen kann jedoch durch Eintragung in das Eingangs- und Verwendungsregister ersetzt werden.</TXT></NP>
<?PAGE NO='75'?>
<NP><NO.P>5.</NO.P><TXT>Jede der in den Abschnitten B und C genannten Behandlungen muss in dem Begleitdokument gemäß Artikel 185c verzeichnet werden, mit dem die entsprechend behandelten Erzeugnisse in den Verkehr gebracht werden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>6.</NO.P><TXT>Diese Behandlungen dürfen, sofern keine Ausnahmeregelung wegen außergewöhnlicher Witterungsbedingungen getroffen wird,</TXT>
<P><LIST TYPE="alpha"><ITEM>
<NP><NO.P>a)</NO.P><TXT>in der Weinbauzone C gemäß der Anlage zu Anhang XIb nicht nach dem 1. Januar,</TXT></NP></ITEM>
<ITEM><NP>
<NO.P>b)</NO.P><TXT>in den Weinbauzonen A und B gemäß der Anlage zu Anhang XIb nicht nach dem 16. März und nur für Erzeugnisse durchgeführt werden, die aus der diesen Zeitpunkten unmittelbar vorhergehenden Weinlese stammen.</TXT></NP></ITEM></LIST></P></NP>
<NP><NO.P>7.</NO.P><TXT>Unbeschadet von Absatz 6 können die Konzentrierung durch Anwendung von Kälte sowie die Säuerung und die Entsäuerung von Wein das ganze Jahr hindurch vorgenommen werden.</TXT></NP></GR.SEQ></GR.SEQ></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='76'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG XVb</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><GR.SEQ LEVEL="1">
<TITLE><TI>
<P><HT TYPE="BOLD">EINSCHRÄNKUNGEN</HT></P></TI></TITLE>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>A.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Allgemeines</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Alle zugelassenen önologischen Verfahren und Behandlungen schließen den Zusatz von Wasser aus, es sei denn, es besteht eine besondere technische Notwendigkeit dafür.</TXT></NP>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Alle zugelassenen önologischen Verfahren und Behandlungen schließen den Zusatz von Alkohol, ausgenommen bei frischem Traubenmost, der mit Alkohol stummgemacht wurde, bei Likörwein, Schaumwein, Brennwein und Perlwein aus.</TXT></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>Brennwein darf nur zur Destillation verwendet werden.</TXT></NP></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>B.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Frische Trauben, Traubenmost und Traubensaft</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Mit Alkohol stummgemachter Most aus frischen Weintrauben darf nur für die Herstellung von nicht unter die KN-Codes <FT TYPE="CN">220410</FT>, <FT TYPE="CN">220421</FT> und <FT TYPE="CN">220429</FT> fallenden Erzeugnissen verwendet werden. Dies gilt unbeschadet strengerer Bestimmungen, die die Mitgliedstaaten für die Herstellung von nicht unter die KN-Codes <FT TYPE="CN">220410</FT>, <FT TYPE="CN">220421</FT> und <FT TYPE="CN">220429</FT> fallenden Erzeugnissen in ihrem Gebiet anwenden können.</TXT></NP>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Traubensaft und konzentrierter Traubensaft dürfen weder zu Wein verarbeitet noch Wein zugesetzt werden. Das Einleiten einer alkoholischen Gärung ist bei diesen Erzeugnissen im Gebiet der Gemeinschaft untersagt.</TXT></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>Die Nummern 1 und 2 gelten nicht für Erzeugnisse, aus denen im Vereinigten Königreich, in Irland und in Polen Erzeugnisse des KN-Codes <FT TYPE="CN">220600</FT> hergestellt werden sollen, für die die Mitgliedstaaten die Verwendung eines die Verkehrsbezeichnung <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0101" REF.END="QE0101"/>Wein<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0101" REF.START="QS0101"/> enthaltenden zusammengesetzten Ausdrucks zulassen können.</TXT></NP>
<NP><NO.P>4.</NO.P><TXT>Teilweise gegorener Traubenmost aus eingetrockneten Trauben darf nur für die Herstellung von Likörweinen, und dies allein in den Weinbauregionen, wo diese Verwendung am <DATE ISO="19850101">1. Januar 1985</DATE> herkömmlicherweise gebräuchlich war, und für die Herstellung von Wein aus überreifen Trauben in den Verkehr gebracht werden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>5.</NO.P><TXT>Vorbehaltlich einer abweichenden Entscheidung des Rates gemäß den internationalen Verpflichtungen der Gemeinschaft dürfen frische Weintrauben, Traubenmost, teilweise gegorener Traubenmost, konzentrierter Traubenmost, rektifiziertes Traubenmostkonzentrat, durch Zusatz von Alkohol stummgemachter Traubenmost, Traubensaft, konzentrierter Traubensaft und Wein oder Mischungen dieser Erzeugnisse mit Ursprung in Drittländern im Gebiet der Gemeinschaft weder zu in Anhang XIb genannten Erzeugnissen verarbeitet noch derartigen Erzeugnissen zugesetzt werden.</TXT></NP></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>C.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Weinmischungen</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<P>Vorbehaltlich einer abweichenden Entscheidung des Rates gemäß den internationalen Verpflichtungen der Gemeinschaft sind der Verschnitt eines aus einem Drittland stammenden Weins mit Gemeinschaftswein sowie der Verschnitt von aus Drittländern stammenden Weinen untereinander in der Gemeinschaft untersagt.</P></GR.SEQ>
<GR.SEQ LEVEL="2"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P>D.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Nebenerzeugnisse</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Das vollständige Auspressen von Weintrauben ist untersagt. Die Mitgliedstaaten setzen unter Berücksichtigung der örtlichen und technischen Bedingungen die Mindestmenge Alkohol fest, die nach dem Pressen der Weintrauben in dem Trester und dem Weintrub enthalten sein soll.</TXT>
<P>Die Mitgliedstaaten setzen die Alkoholmenge, die in den betreffenden Nebenerzeugnissen enthalten sein soll, auf mindestens 5 % der in dem erzeugten Wein enthaltenen Volumenteile an Alkohol fest.</P></NP>
<?PAGE NO='77'?>
<NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Aus Weintrub und Traubentrester darf weder Wein noch irgendein anderes Getränk zum unmittelbaren menschlichen Verbrauch mit Ausnahme von Alkohol, Brand oder Tresterwein hergestellt werden. Das Aufgießen von Wein auf Weintrub oder Traubentrester oder ausgepressten Aszú-Teig wird unter den von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegenden Bedingungen zugelassen, soweit dieses Verfahren für die Herstellung von <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0102" REF.END="QE0102"/>Tokaji fordítás<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0102" REF.START="QS0102"/> und <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0103" REF.END="QE0103"/>Tokaji máslás<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0103" REF.START="QS0103"/> in Ungarn sowie von <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0104" REF.END="QE0104"/>Tokajský forditáš<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0104" REF.START="QS0104"/> und <QUOT.START CODE="201A" ID="QS0105" REF.END="QE0105"/>Tokajský mášláš<QUOT.END CODE="2018" ID="QE0105" REF.START="QS0105"/> in der Slowakei traditionell angewendet wird.</TXT></NP>
<NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>Das Auspressen von Weintrub und das erneute Vergären von Traubentrester für andere Zwecke als die Destillation oder die Erzeugung von Tresterwein sind untersagt. Filtrieren und Zentrifugieren von Weintrub gelten nicht als Auspressen, sofern die gewonnenen Erzeugnisse gesund und handelsüblich sind.</TXT></NP>
<NP><NO.P>4.</NO.P><TXT>Tresterwein darf — sofern seine Herstellung vom betreffenden Mitgliedstaat zugelassen wird — nur zur Destillation oder für den Eigenbedarf der Familie des Weinbauern verwendet werden.</TXT></NP>
<NP><NO.P>5.</NO.P><TXT>Unbeschadet der Möglichkeit der Mitgliedstaaten, den Absatz von Nebenprodukten im Wege der Destillation zu beschließen, müssen alle natürlichen oder juristischen Personen oder Personengruppen, die Nebenerzeugnisse besitzen, diese unter den von der Kommission nach dem Verfahren gemäß Artikel 195 Absatz 4 festzulegenden Bedingungen absetzen.<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0100" REF.START="QS0100"/></TXT></NP></GR.SEQ></GR.SEQ></CONTENTS></CONS.ANNEX></QUOT.S></CONTENTS></CONS.ANNEX>
<?PAGE NO='78'?>
<CONS.ANNEX><TITLE>
<TI><P>ANHANG V</P></TI></TITLE>
<CONTENTS><QUOT.S LEVEL="1">
<TBL COLS="2" NO.SEQ="0004"><TITLE>
<TI><NP>
<NO.P><QUOT.START CODE="201E" ID="QS0106" REF.END="QE0106"/>47.</NO.P><TXT><HT TYPE="BOLD">Verordnung (EG) Nr. 479/2008</HT></TXT></NP></TI></TITLE>
<CORPUS><ROW TYPE="HEADER">
<CELL COL="1" TYPE="HEADER">Verordnung (EG) Nr. 479/2008</CELL>
<CELL COL="2" TYPE="HEADER">Vorliegende Verordnung</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe l</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 2</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 2 und Anhang III Teil IIIa</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 3</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103i</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 4</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103j</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 5</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103k</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 6</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103l</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 7</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103m</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 8</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103n</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 9</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103o</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 10</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103p</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 11</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103q</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 12</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103r</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 13</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103s</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 14</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103t</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 15</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103u</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 16</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103v</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 17</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103w</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 18</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103x</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 19</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103y</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 20</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103z</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 21 Absatz 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 188a Absatz 5</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 21 Absatz 2 Unterabsatz 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 188a Absatz 6</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 21 Absatz 2 Unterabsatz 2</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 184 Nummer 5</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 22 Absatz 1 und Absatz 2 Buchstaben a bis d</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 103za</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 22 Absatz 2 Buchstabe e</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 188a Absatz 7</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 23</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 190a</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 24</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120a Absätze 2 bis 6</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 25 Absatz 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120a Absatz 1</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 25 Absätze 2, 3 und 4</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 113d</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 26</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120b</CELL></ROW><?PAGE NO='79'?>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 27</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120c</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 28</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120d</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 29</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120e</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 30</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120f</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 31</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 120g</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 32</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 121 Absätze 3 und 4</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 33</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118a</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 34</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118b</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 35</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118c</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 36</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118d</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 37</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118e</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 38</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118f</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 39</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118g</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 40</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118h</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 41</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118i</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 118l</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 118m</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 118n</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 118o</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 118p</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 118q</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 50</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118r</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 51</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118s</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 52</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 121 Absatz 1 Buchstabe k</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 53</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118t</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 54</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118u</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 55</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118v</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 56</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 121 Absatz 1 Buchstabe l</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 57</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118w</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 58</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118x</CELL></ROW><?PAGE NO='80'?>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 59</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118y</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 60</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118z</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 61</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118za</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 62</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 118zb</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 63</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 121 Absatz 1 Buchstabe m</CELL></ROW>
<?CLG.MDFO ID="O000002M001000" IDREF="C000002M001000" ACTION="REPLACED" LEVEL="STRUCTURE" COMMAND="EXPLICIT" ACTIVE.DOC="32009R0491R(02)" ACTIVE.LOC="LI:0;EL:2" MOD.LEVEL="1"?>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 64 Absatz 1 Buchstabe a</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 122 Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 64 Absatz 1 Buchstabe b und Buchstabe c Ziffern i bis iv</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 122 Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 64 Absatz 1 Buchstabe c Ziffern v bis viii</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 122 Absatz 4</CELL></ROW>
<?CLG.MDFC ID="C000002M001000" IDREF="O000002M001000"?>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 64 Absatz 1 Buchstabe e</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 125o Absatz 1 Buchstabe a</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 64 Absatz 2</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 125o Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 65 Absatz 1 Buchstaben a, b und c</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 123 Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 65 Absatz 1 Buchstabe d</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 125o Absatz 1 Buchstabe b</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 65 Absatz 2</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 125o Absatz 2 Unterabsatz 2</CELL></ROW>
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<ROW><CELL COL="1">Artikel 66 Absatz 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 125o Absatz 3 Buchstabe b</CELL></ROW>
<?CLG.MDFC ID="C000002M002000" IDREF="O000002M002000"?>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 66 Absatz 2</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 125o Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 67</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 113c Absätze 1 und 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 68</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 125o Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 69</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 113c Absatz 3 und Artikel 125o Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 70 Absatz 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 135</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 70 Absatz 2</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 128</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 71</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 129</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 72</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 130 und Artikel 161</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 73</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 131 und Artikel 161 Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 74</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 132 und Artikel 161 Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 75</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 133 und Artikel 161 Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 76</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 133a</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 77</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 134 und Artikel 170</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 78</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 159</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 79</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 141 Absatz 1 Unterabsatz 1</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 80</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 160 und Artikel 174</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 81</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 143</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 82</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 158a</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 83</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 144</CELL></ROW><?PAGE NO='81'?>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 84 Buchstabe a</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 158a Absatz 4</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 84 Buchstaben b und c</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 148 Buchstaben a und b</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 85 Absätze 1 bis 3 und 5</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85a</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 85 Absatz 4</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 188a Absatz 1</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 86 Absätze 1 bis 4 und 6</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85b</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 86 Absatz 5</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 188a Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 87</CELL>
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<CELL COL="2">Artikel 85d</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 89</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85e</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 85p</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 99</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85o</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 100</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85q</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 101</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85r</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 102 Absätze 1 bis 4 und Absatz 5 Unterabsatz 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85s</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 102 Absatz 5 Unterabsatz 2 und Absatz 6</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 188a Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 103</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85t</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 85u</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 188a Absatz 4</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 185b</CELL></ROW><?PAGE NO='82'?>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 112</CELL>
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<ROW><CELL COL="1">Artikel 113 Absatz 1</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 195 Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 113 Absatz 2</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 195 Absätze 3 und 4</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 114</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 190</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 115</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 192</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 116</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 194 Absätze 4 und 5</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 117 Buchstabe a</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 194 Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 117 Buchstaben b bis e</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 194 Absatz 1</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 118</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 185d</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 119</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 182a Absätze 1 bis 5</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 120</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 184 Nummer 8</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 121 Buchstaben a, b und c</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 185a Absatz 4 Unterabsatz 1 und Artikel 194 Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 121 Buchstaben d und e</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 185b Absatz 4</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 121 Buchstabe f</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 185c Absatz 3</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 121 Buchstabe g</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 182a Absatz 6</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 121 bis 125</CELL>
<CELL COL="2">—</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 126 Buchstabe a</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 203b</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 191</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 180 Absatz 1</CELL></ROW>
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<CELL COL="2">Artikel 180 Absatz 2</CELL></ROW>
<ROW><CELL COL="1">Artikel 129 Absatz 3</CELL>
<CELL COL="2">Artikel 85f<QUOT.END CODE="201C" ID="QE0106" REF.START="QS0106"/></CELL></ROW></CORPUS></TBL></QUOT.S></CONTENTS></CONS.ANNEX></CONS.DOC></CONS.ACT>
