<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><CONCLUSION xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://formex.publications.europa.eu/schema/formex-04.cj-20080212.xd"><BIB.CONCLUSION><REF.CASE FILE="ECRCJ1996DEA.0400242301.case.xml"><NO.CASE>C-253/95</NO.CASE></REF.CASE><NO.CELEX>61995C0253</NO.CELEX><NO.SEQ>0015.0001</NO.SEQ><PAGE.FIRST>2425</PAGE.FIRST><PAGE.SEQ>1</PAGE.SEQ><PAGE.LAST>2425</PAGE.LAST><PAGE.TOTAL>1</PAGE.TOTAL></BIB.CONCLUSION><CURR.TITLE><LEFT><IE/></LEFT><RIGHT>KOMMISSION / DEUTSCHLAND</RIGHT></CURR.TITLE><CONTENTS.CONCLUSION><TITLE><TI><P><HT TYPE="UC">Schlußanträge des Generalanwalts</HT></P><P><HT TYPE="UC">Antonio La Pergola</HT></P><P>vom <DATE ISO="19960314">14. März 1996</DATE><NOTE NOTE.ID="E0001" NUMBERING="STAR"><P>Originalsprache: Italienisch.</P></NOTE></P></TI></TITLE><NP><NO.P>1.</NO.P><TXT>Die Kommission beantragt mit ihrer Klage vom <DATE ISO="19950719">19. Juli 1995</DATE>, festzustellen, daß die Bundesrepublik Deutschland dadurch gegen ihre Verpflichtungen aus dem EG-Vertrag verstoßen hat, daß sie innerhalb der vorgeschriebenen Frist nicht die erforderlichen Maßnahmen erlassen hat, um der Richtlinie 92/50/EWG des Rates vom <DATE ISO="19920618">18. Juni 1992</DATE> über die Koordinierung der Verfahren zur Vergabe öffentlicher Dienstleistungsaufträge<NOTE NOTE.ID="E0002"><P><REF.DOC.OJ COLL="L" NO.OJ="209" DATE.PUB="19920624" PAGE.FIRST="1">ABl. L 209 vom 24. Juli 1992, S. 1</REF.DOC.OJ>.</P></NOTE> nachzukommen.</TXT></NP><NP><NO.P>2.</NO.P><TXT>Gemäß Artikel 44 Absatz 1 dieser Richtlinie haben die Mitgliedstaaten die erforderlichen Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu erlassen, um der Richtlinie vor dem <DATE ISO="19930701">1. Juli 1993</DATE> nachzukommen.</TXT></NP><NP><NO.P>3.</NO.P><TXT>Es genügt insoweit der Hinweis, daß die deutsche Regierung die beanstandete Vertragsverletzung nicht bestreitet. In ihren Erklärungen hat sie lediglich darauf hingewiesen, daß sich Verordnungen zur Anpassung der nationalen Vorschriften an die Richtlinie 92/50 in Vorbereitung befänden und daß sie die Vergabestellen des Bundes und die zuständigen Länderministericn rechtzeitig darauf hingewiesen habe, daß diese Richtlinie ab dem <DATE ISO="19930701">1. Juli 1993</DATE> unmittelbar anzuwenden sei. Dies kann jedoch nach ständiger Rechtsprechung des Gerichtshofes<NOTE NOTE.ID="E0003"><P>Vgl., neben vielen anderen Entscheidungen, Urteil vom <DATE ISO="19950406">6. April 1995</DATE> in der Rechtssache <REF.DOC.ECR EDITION="GEN" NO.CASE="C-147/94" YEAR="1995" PAGE.ECR="I-1015">C-147/94 (Kommission/Spanien, Slg. 1995, I-1015)</REF.DOC.ECR>.</P></NOTE> die Nichtumsetzung nicht rechtfertigen.</TXT></NP><NP><NO.P>4.</NO.P><TXT>Ich schlage daher vor, der Klage stattzugeben und der Beklagten gemäß Artikel 69 § 2 der Verfahrensordnung die Kosten aufzuerlegen.</TXT></NP></CONTENTS.CONCLUSION></CONCLUSION>