ISSN 1831-5380
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3.5 Aufzählungen

3.5.1 Gegliederte Aufzählungen – Darstellung

1. Wird die Einleitung einer Aufzählung von einem vollständigen Hauptsatz gebildet, endet sie in der Regel mit einem Doppelpunkt, selbst wenn ihr eine oder mehrere weitere Einleitungen folgen:

Die Verordnung (EG) Nr. 1623/2000 wird wie folgt geändert:
1.
Artikel 92 wird wie folgt geändert:
a)
Absatz 2 wird wie folgt geändert:
i)
Buchstabe c erhält folgende Fassung:
„c)
Unternehmensstandort …“

2. Die Nummerierung einer Aufzählung erfolgt mit Kleinbuchstaben gefolgt von einer Klammer für die erste Ebene, kleinen römischen Ziffern gefolgt von einer Klammer für die zweite Ebene und arabischen Ziffern gefolgt von einem Punkt für die dritte Ebene. Gedankenstriche werden für die vierte Ebene verwendet.

Diese Richtlinie gilt für:
a)
…:
i)
…:
1.
…:

Ausnahmsweise erfolgt im Artikel zu Begriffsbestimmungen und in Änderungsvorschriften (siehe 3.3) die Nummerierung mit arabischen Ziffern gefolgt von einem Punkt für die erste Ebene, mit Kleinbuchstaben gefolgt von einer Klammer für die zweite Ebene und kleinen römischen Ziffern gefolgt von einer Klammer für die dritte Ebene.

3. Wird die Aufzählung durch Zahlen oder Buchstaben untergliedert, werden die einzelnen Punkte mit Semikolon oder Komma oder ohne Satzzeichen abgeschlossen. Wird sie mit Gedankenstrichen eingeleitet, werden die einzelnen Punkte mit Semikolon oder Komma oder ohne Satzzeichen abgeschlossen abgeschlossen:

Diese Richtlinie gilt für:
a)
…;
b)
…:
i)
…;
ii)
…;
iii)
…:
1.
…;
2.
…:
…,
…,
…;
3.

4. In Tabellen oder Listen kann auf Satzzeichen am Zeilenende verzichtet werden.

3.5.2 Aufzählung von Rechtsakten

In einer Aufzählung von Rechtsakten derselben Art und desselben Organs werden die Art des Rechtsakts und das Organ nur jeweils einmal genannt:

(1)
Mit den Richtlinien 2003/90/EG (3) und 2003/91/EG (4) der Kommission sollte sichergestellt werden, dass die Sorten, die die Mitgliedstaaten in ihre nationalen Sortenkataloge aufnehmen, …
(3)
Richtlinie 2003/90/EG der Kommission vom 6. Oktober 2003 mit Durchführungsbestimmungen zu Artikel 7 der Richtlinie 2002/53/EG des Rates hinsichtlich der Merkmale, auf welche sich die Prüfungen mindestens zu erstrecken haben, und der Mindestanforderungen für die Prüfung bestimmter Sorten landwirtschaftlicher Pflanzenarten (ABl. L 254 vom 8.10.2003, S. 7).
(4)
Richtlinie 2003/91/EG der Kommission vom 6. Oktober 2003 mit Durchführungsbestimmungen zu Artikel 7 der Richtlinie 2002/55/EG des Rates hinsichtlich der Merkmale, auf welche sich die Prüfungen mindestens zu erstrecken haben, und der Mindestanforderungen für die Prüfung bestimmter Sorten von Gemüsearten (ABl. L 254 vom 8.10.2003, S. 11).

In Aufzählungen wird die Abkürzung des Vertrags bzw. der Verträge vor jeder Nummer wiederholt, da sie Bestandteil der Nummer des Rechtsakts ist:

der Verordnungen (EG) Nr. 852/2004 und (EG) Nr. 853/2004
Die Richtlinien 94/35/EG und 94/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates

Rechtsakte sollten vorzugsweise in chronologischer Reihenfolge aufgeführt werden.

Letzte Änderung: 1.6.2021
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