ISSN 1831-5380
Wegweiser | Rechtlicher Hinweis | Cookies | Häufig gestellte Fragen (FAQ) | Kontakt | Seite drucken

4.2.3 Erstellung des Textes

Schreibregeln

Zur Optimierung der Arbeitsprozesse zur Herstellung (von Papier-Veröffentlichungen, CDs/ DVDs, Internet-Publikationen) sind unbedingt die im Folgenden aufgeführten Schreibregeln zu beachten:

Allgemeines
Endlostext (ohne Seitenumbruch).
Der Text ist ohne Randausgleich zu schreiben. Silbentrennungen am Zeilenende sind nicht zulässig.
Abstände bei der Zeichensetzung: siehe 6.4.
Der Text ist logisch und kohärent aufzubereiten (identischen Elementen eines Dokuments sind immer dieselben Parameter zuzuweisen).
Sonderzeichen
Es sind die verfügbaren Sonderzeichen zu verwenden.
Von Transliterationen ist abzusehen („ss“ für „ß“, „ue“ für „ü“ usw.).
Es sind immer die Ziffern 1 und 0 der Tastatur zu benutzen und nicht stattdessen die Großbuchstaben „I“ und „O“.
Ellipsen (…) werden mit der Tastenkombination Alt 0133 oder Ctrl-Alt-Punkt (.) gebildet (drei einzelne Punkte (...) sollten nicht benutzt werden).
Ziffern
Bei Zahlen, die der Mengenangabe dienen, sind die Ziffern in Dreiergruppen zu gliedern; die Dreiergruppen werden durch ein Leerzeichen (Festabstand) und nicht durch einen Punkt voneinander getrennt (Beispiel: 300 000).
Bei Zahlen, die der Nummerierung dienen (Jahreszahlen, Seitenzahlen usw.), sind die Ziffern nicht durch Leerzeichen zu trennen (Beispiele: 1961, S. 2064).
Dezimalzahlen sind nicht mit Punkt, sondern mit Komma zu schreiben (Beispiel: 13,6).
Regeln für die Schreibung von Ziffern: siehe auch 6.5.
Geschützte Leerzeichen
Das geschützte Leerzeichen verhindert, dass ein Ausdruck, der in einem Block geschrieben werden muss, beim Umbruch am Zeilenende getrennt wird.
Geschützte Leerzeichen sind – neben den verbunden mit den Zeichensetzungsregeln aufgeführten Fällen (siehe 6.4) – beispielsweise in folgenden Fällen zu verwenden:
Nr.• ABl. L• 10•000
S.• ABl. C• Herr C.•M. Dupont
u.•a. z.•B. d.•h.
Anmerkung:
In Word lässt sich ein geschütztes Leerzeichen durch die Tastenkombination Alt 0160 setzen.
Grafiken,
Bilder und
Tabellen
Grafiken und Bilder sind in gesonderten Dateien und hochauflösendem Format beizufügen.
Bei Bildern und Illustrationen ist zu überprüfen, bei wem die Vervielfältigungsrechte/die Urheberrechte (bzw. das Copyright) liegen.
Die Stelle, an der ein bestimmtes Bild/eine bestimmte Grafik eingefügt werden soll, ist mittels einer eindeutigen Markierung zu kennzeichnen (<BILD1>, <GRAFIK1>, <TABELLE1>).
Excel-Dateien sind gesondert beizufügen.
Anführungs-
zeichen
Es sind die in der jeweiligen Sprache üblichen Anführungszeichen zu verwenden.
Im Deutschen unterscheidet man zwei Ebenen von Anführungszeichen (in Klammern ist der alphanumerische Code aufgeführt, durch den sich die betreffenden Anführungszeichen setzen lassen):
Ebene 1
(Zitat)
„…“ (Alt 0132/Alt 0147)
Ebene 2
(Zitat im Zitat)
‚…‘ (Alt 0130/Alt 0145)

Sollte eine dritte Ebene erforderlich sein, so wird die zweite Ebene der Anführungszeichen wiederholt.

Apostroph
Bei Passagen oder Anmerkungen in einer Fremdsprache, in der Apostrophe gesetzt werden, ist der mit der Tastenkombination Alt 0146 erzeugte typografisch korrekte Apostroph (je nach verwendeter Schriftart oder ) zu verwenden, nicht das Apostroph-Zeichen der Tastatur (').
Großschreibung/
Kleinschreibung
Kein Titel darf ausschließlich in Großbuchstaben geschrieben werden.
Falls erforderlich, sind Großbuchstaben mit Akzenten zu versehen.
Fußnoten
Es ist nur die Funktion References/Insert footnote zu verwenden.
Bei einem zur Drucklegung bestimmten Manuskript ist es im Prinzip unnötig, das Format der Fußnotennummerierung manuell zu ändern. Beispiel: Word generiert 1 - / die Korrek­toren verwenden (1). Der Drucker erfasst nur die Funktion Footnote; dementsprech­end obliegt es ihm, die Fußnotennummerierung gemäß den Schreibweisen in den vorliegenden interinstitutionellen Regeln für Veröffentlichungen ins korrekte Format zu bringen.
Die Fußnoten sind mit arabischen Ziffern eindeutig durchzunummerieren (andere Zeichen wie beispielsweise das Sternchen oder Buchstaben sind nur in Sonderfällen einzusetzen).
Von Fußnoten mit Hinweisen wie „a. a. O.“, „ebd.“, „ib.“, „ibd.“ ist abzusehen (da sich Originalmanuskript und gedrucktes Endprodukt im Umbruch bzw. Layout deutlich voneinander unterscheiden können).
Ein Fußnotenverweis (einschließlich der Klammern) wird auch in kursiv oder fett gesetzten Textabschnitten in jedem Fall mager gesetzt.
Strich
Zur Einleitung einer Aufzählung ist der Geviertstrich (Alt 0151) zu setzen (Spiegelstrich) (einheitliche Regel für alle Sprachen).
Im Deutschen wird der Halbgeviertstrich (Alt 0150) als Gedankenstrich verwendet, ausgenommen im Amtsblatt, in dessen Texten der Geviertstrich (Alt 0151) gesetzt wird.
Bei Streckenangaben verbindet der Halbgeviertstrich (Alt 0150) die Ortsbezeichnungen ohne Zwischenraum (kompress).
Als Zeichen für „bis“ wird bei Zahlenangaben der Bindestrich verwendet.
Titel
Titel dürfen nicht manuell formatiert werden, sondern es ist eine Dokumentvorlage zu verwenden.
Ist eine einschlägige Dokumentvorlage nicht verfügbar, so sind die Word-Formatvorlagen (Heading 1, Heading 2, Normal usw.) einzusetzen.
Eine Schreibung der Titel ausschließlich in Großbuchstaben ist nicht zulässig.
Anmerkung:
Bei Verwendung der Word-Formatvorlagen lässt sich nach Abschluss der Textbearbeitung automatisch ein Inhaltsverzeichnis erstellen; bei Konvertierung in das PDF-Format zwecks Online-Publikation generieren die betreffenden Titel automatisch Hyperlinks (Lesezeichen bzw. bookmarks), die für die benutzer­freundliche Online-Präsentation umfangreicher PDF-Dokumente unabdingbar sind.

Sonstige Empfehlungen

Wird ein Manuskript in mehreren Teilen geliefert, so muss die redaktionell verantwortliche Dienststelle dafür sorgen, dass bei der Lieferung des ersten Teils des Manuskripts ein – wenn auch vorläufiges – Inhaltsverzeichnis beiliegt, damit sich die Korrektoren ein genaues Bild vom gesamten Aufbau des Textes machen können.

Jedes Manuskript ist vor der Weiterleitung an das Amt für Veröffentlichungen von der redaktionell verantwortlichen Dienststelle sorgfältig zu überprüfen. Änderungen müssen dabei die Ausnahme bleiben und auf jeden Fall eindeutig, leserlich und präzise sein. Umfassende Änderungen an den Erstabzügen veranlassen nämlich zur erneuten Texterfassung, haben Folgen für das Layout (das sie in manchen Fällen sogar umwerfen können, was dann weitere Änderungen nach sich zieht) und machen nicht selten zusätzliche Korrekturabzüge und eine erneute Überprüfung notwendig (was die Herstellung verzögert und die Kosten in die Höhe treibt).

Elektronische Dokumente sollten nach Möglichkeit nicht aus Textteilen zusammengesetzt werden, die mit verschiedenen Softwaresystemen erstellt wurden.

Letzte Änderung: 12.6.2018
Seitenanfang
Vorhergehende SeiteFolgende Seite